Systemisch Suchend: Im Gespräch mit Stefanie Kirschenmann über ihren Weg zur Supervision

Shownotes

In dieser Folge spricht Sanra mit Steffi Kirschenmann über ihre bewegte Reise durch die Welt der Sozialpädagogik, ihre Liebe zur Systemik und die Entdeckung ihrer Berufung als systemische Supervisorin. Sie tauchen gemeinsam ein in die Frage, was systemische Beratung eigentlich bedeutet, warum Kontext und Sinnstiftung so entscheidend sind und wie persönliche Krisen zu neuen Chancen führen können.

Steffi teilt offen ihre Erfahrungen aus Schule, Studium und Leitungstätigkeit, reflektiert über Passung und Arbeitszufriedenheit und gibt spannende Einblicke in ihre heutige Praxis. Sandra und Steffi diskutieren, wie Supervision Teams und Einzelne stärken kann, was digitale Tools und KI für unsere Arbeit bedeuten – und warum Menschlichkeit und Resonanz am Ende unersetzlich bleiben. Wenn du wissen willst, wie systemisches Denken echte Veränderung bewirken kann, bist du hier genau richtig.

Systemisches Netzwerk

https://systemischesnetzwerk.de/

DGSF – Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie

https://www.dgsf.org/

Systemische Supervision

https://dgsf.org/service/was-heisst-systemisch/systemische_supervision.html

Hartmut Rosa – Resonanztheorie

https://www.suhrkamp.de/buch/hartmut-rosa-resonanz-t-9783518298725

Website Stefanie Kirschenmann

https://www.supervision-in-frankfurt.de/

Unterstützung gesucht?

https://beratung-coaching-therapie.sharetribe.com/

Transkript anzeigen

00:00:05: Moin moin und herzlich willkommen bei Mind Evolution, dem Podcast des systemischen Netzwerks einem Zusammenschluss systemischer Fachkräfte.

00:00:19: Wir tragen mit Mind Evolution dazu bei das psychische Gesundheit besprechbar und es selbstverständlich wird Unterstützung in schwierigen Lebenslagen hinzuziehen.

00:00:28: Du erfährst in unserem Podcast, dass es neben den klassischen Psychotherapie-Verfahren auch weitere Hilfsangebote gibt die kurzfristig zur Verfügung stehen und zu dem welche Unterschiede es unter diesen insbesondere auf dem Coachingmarkt gibt.

00:00:42: Unsere Gäste innen lassen hinter die Kulissen ihrer beruflichen Praxis blicken und zeigen dir auf wie Gesprächsprozesse ablaufen und wie wirkungsvoll systemische Prozessbegleitung sein kann.

00:00:52: In Mindvolution erfährst du wie vielfältig systemische Beratung, systemisches Coaching, systemische Therapie und Organisationsentwicklung ist.

00:01:00: Wessen Stimme spricht ihr zu dir?

00:01:02: Mein Name ist Sandra Brauer.

00:01:03: ich bin die Gründerin des Systemischen Netzwerks und Gastgeberinnen unseres Podcasts.

00:01:07: Viel Freude beim Zuhören!

00:01:10: Moin moin und herzlich willkommen zu einer neuen Mindvolutions-Podcast Folge.

00:01:15: Ich musste gerade schon ein wenig schmunzeln.

00:01:19: dass dieser Podcast so ein hervorragendes Werkzeug ist, um meine Kollegen und Kolleginnen noch besser kennenzulernen.

00:01:27: Gerade die.

00:01:28: das überwinden technischer Turbulenzen schweißt ja in gewisser Form zusammen, dass vielleicht nur so, sodass ihr erahnen könnt wie vielleicht unsere Vorbereitungszeit gerade abgelaufen ist.

00:01:38: Liebe Steffi oder liebe Stefanie herzlich willkommen.

00:01:42: schön, dass du Ja gesagt hast zu Einer meint wo du schon Aufnahme und ich freue mich sehr, dass wir heute mehr über dich erfahren werden.

00:01:50: Schön, dass du da bist.

00:01:52: Hallo liebe Sandroffi!

00:01:53: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:56: Sehr gerne.

00:01:57: Ich habe immer eine ganz große Frage zum Anfang und ich kann mir vorstellen das der ein oder die andere auch sehr interessiert daran ist um die Antwort von dir zu erfahren und zwar wer bist Du?

00:02:10: Ja das ist wirklich einer Umfassende Frage.

00:02:14: Wer bin ich?

00:02:15: Also, ich bin erst mal Steffi Kirschenmann oder auch Stefanie Kirschemann.

00:02:20: Freunde nennen mich Steffie.

00:02:21: im beruflichen Kontext bin ich eher als Stefan hier unterwegs.

00:02:25: Genau!

00:02:27: Ich komme aus Frankfurt und habe aber einen Sehnsuchtsort.

00:02:32: der sehnsuchttsort ist Hamburg.

00:02:34: Große Liebe da für das Sehmsuchtsorts.

00:02:38: Genau, Hamburgs, mein Sehnsuchtsort.

00:02:41: Von der Profession hier bin ich Diplom-Sozialpädagogin, habe psychosoziale Beratung im Masterstudium und bin jetzt Inhaberin der Systemischen Praxis Frankfurt und biete Supervisionen Coaching, Psychosozialberatung, Organisationsentwicklung an.

00:03:01: Und nebenbei bin ich natürlich Freundin, Tochter, Cousiner, Nichte Kräumitglied, Musikliebhaberin.

00:03:11: Manchmal auch verrückte Abenteurerin.

00:03:15: Wichtig ist mir auch lebenslang Lernende und ein absoluter Genussmensch.

00:03:22: Ist das so in ganz kurzer Kürze?

00:03:26: Wer ich bin?

00:03:28: Danke!

00:03:29: Wir haben so einige Brücken, über die wir glaube ich da gemeinsam gehen was unsere Anteile anbelangten.

00:03:35: Ich finde es ganz schön dass du gerade so kommentiert hast die verschiedenen Kontexten den du dich aufhältst auch zu erwähnen.

00:03:42: und kurz zum Reisen und vermutlich waren's immer noch nicht alle weil wir meistens noch mehr in uns tragen oder die Feldern denen wir unterwegs sind.

00:03:51: danke dafür.

00:03:53: Die Frage, die ich mal ganz gerne zu Beginn stelle vielleicht auch gerade für Kolleginnen und Kollegen in die noch am Anfang ihrer Reise in Richtung Systemik sind.

00:04:04: Ist tatsächlich die wie bist du zudem geworden?

00:04:08: Die Du heute ja bist in diesem Fall mit der systemischen Brille oder auch an deiner Profession her gedacht?

00:04:16: kannst Du Dich noch an die Anfänge erinnern und vielleicht magst du auch sogar noch von deinem Ursprungsberuf ausgehen.

00:04:23: Also was hast Du studiert, hast Du eine Ausbildung vorher gemacht?

00:04:26: Und wie bist Du dann zudem gekommen wo Du heute gelandet bist?

00:04:32: Ja, vielleicht muss ich sogar noch früher angefangen mit meiner Schulzeit die eine ganz große Katastrophe waren für mich.

00:04:39: also Ich habe keine schöne Schulzeit gehabt und hab nach der zehnten Klasse sich war auf dem Gymnasium Hatte überhaupt keine Lust und hatte überhaupt keine Motivation.

00:04:49: Und das hat alles überhaupt keinen Sinn gemacht für mich, dann habe ich nach zehn, nach der zehnten Klasse gesagt, jetzt habe ich keine Lust mehr.

00:04:55: Jetzt gehe ich einfach und mache das wo drauf ich Lust

00:04:57: habe.".

00:05:00: Das war schon immer irgendwie in der Arbeit mit Menschen.

00:05:05: Ich hab schon früher auch im Altenheim gearbeitet mit meinen alten Menschen als Jugendliche.

00:05:11: Und hab dann gesagt, ich möchte gerne Sozialassistentin werden.

00:05:14: Also mit der Pädagogik ganz ... Mit der ersten Ausbildung angefangen, mit der Sozialassistenz... Hab danach zwei Jahre eine Erzieher-Ausbildung dran gehängt.

00:05:26: Hab nebenbei noch im Rettungsdienst in einer Ausbildung gemacht als Rettungssanitäterin.

00:05:32: Ich habe also viel mit Menschen zu tun gehabt und hab aber gemerkt, dass ich da noch nicht am Ende angekommen bin über alles hinweggesetzt, über alle Grenzen und habe angefangen soziale Arbeit zu studieren.

00:05:48: Und hab da aber auch wirklich gemerkt dass das für mich sinnstiftend war und mir große Freude bereitet hat.

00:05:55: das ganze Studium... ...und hab im Studium schon gemerkt, dass mein Herz Richtung der Arbeit mit Pflegefamilien-Flegekinder angeht dieses Ziel dann auch nach dem Studium weiter verfolgt und war dann tatsächlich ein Jahr in Hamburg.

00:06:16: Und hab mit Kindern zusammengelebt, in einem Haus.

00:06:21: Hat mich schon so ein bisschen, es war so ein angelehnt an... eine Pflegefamilie, aber in einem professionellen Kontext.

00:06:29: Und dann war für mich irgendwie so deutlich geworden, dass ich da noch was brauche und hab dann mich entschieden nochmal ein Masterstudium gegangen ins psychosoziale Beratung zu machen mit dem Schwerpunktsystemische Beratungen.

00:06:44: Im Verlauf dieses Studiums wurden die Dinge viel klarer für mich.

00:06:49: Das war wie ein Gamechanger auch für meine Beratungstätigkeit.

00:06:54: Das Beratung hatte plötzlich einen ganz anderen Stellenwert oder eine ganz andere Tragweite.

00:07:02: Aber du hast dich gerade gemeldet, Sandra, sehe ich?

00:07:06: Ja das war immer vergnügen hier weil unsere Höhrenden das natürlich nicht sehen.

00:07:10: aber ich mag diese Analoga gerne.

00:07:12: und zwar ist mir so extrem aufgefallen wie du dich auf deiner Lernreise entwickelt hast, vor allem hast du uns ja vorhin kurz erzählt das Studium irgendwie äh dass die Schule nicht ganz so schön war und du nach der zehnten Klasse das quasi beendet hast für dich.

00:07:30: Und dann ja deinen eigenen Weg gegangen bist.

00:07:33: Und da dachte ich nochmal wieder so an diesen systemischen Grundgedanken, wie wichtig der Kontextzeit für uns Menschen ist und dass du diese Erfahrung sammeln konntest in einem anderen Kontext vielleicht auch so etwas wie Lernfreude zu entwickeln.

00:07:47: Also ich weiß nicht ob die Lern Freude nie in der Schule vorhanden war brauchen wir auch nicht weiter darüber zu sprechen.

00:07:52: aber das was du dann so beschrieben hast das zeigt für mich dass da viel Lern-Freude sich eben auch entwickeln konnte in einem entsprechend anderen Kontex.

00:08:02: Und wie schön ist es bitte diese Erfahrung gemacht zu haben, dass das eben möglich ist.

00:08:06: Vielleicht hören uns ja auch andere Menschen zu die wirklicherweise gerade Kinder in der Schule haben, die ähnliche Herausforderungen mit unserem Schul- und Bildungssystem haben und die dann aber erfahren, ach Mensch!

00:08:17: Bei der Steffi lief das doch auch irgendwann in einem anderen Kontext?

00:08:21: Wie schön!

00:08:23: Ja definitiv.

00:08:24: also das ist tatsächlich eine... biografische Erfahrungen, also ein berufsbiographischer Erfahrung die ich nicht missen möchte und die natürlich meine Arbeit ganz wesentlich ja auch beeinflussten Stück weit.

00:08:39: Also diese Erfahrung gemacht zu haben dass sobald Dinge sinnhaft erscheinen sie noch mal eine ganz andere Bedeutung bekommen, eine ganz antere Motivation und dann ungeahnte Möglichkeiten einfach für uns bereithalten oder auch für Menschen, die auch Rad suchen zu mir kommen.

00:09:02: Ja

00:09:02: da könnten wir uns glaube ich jetzt auch drin verlieren.

00:09:05: Ich meine mich dran zu erinnern dass sich mit Annette im Podcast auch schon mal über Schule und Bildungssystem gesprochen habe.

00:09:11: Ich glaube es war die Folge mit Annetta.

00:09:14: Da könnten wir jetzt nochmal Bezug darauf nehmen würde ich für den Moment parken.

00:09:18: aber gerade auf die Sinnhaftigkeit kann nicht mehr vorstellen kommen wir bestimmt noch das eine oder andere Mal zurück.

00:09:23: Ich habe noch einen anderen Funken und zwar, als du uns jetzt erzählt hast dass du deinen Studium in psychosozialer Beratung begonnen hast.

00:09:31: Und dort auch der Schwerpunkt auf systemischer Beratungen lag.

00:09:35: Hast du geahnt worauf du dich da einlässt?

00:09:37: Also war dir es schon bekannt was eigentlich die Systemische Beratungsberatung ist oder klang das für dich einfach ganz cool?

00:09:44: Ja tatsächlich war es in dem Moment als ich in den Beruf der Fachberaterin für Pflegeeltern Erziehungsstellen eingestiegen bin ist mir dieser Begriff, also damals war es für mich nur ein Begriff der systemischen Arbeit.

00:10:00: Der systemische Haltung öfter begegnet bei meinen KollegInnen und ich habe mich immer gefragt was ist das denn?

00:10:08: Aber teilweise hab' ich dann auch so Wirkzusammenhänger gehört erfahren die doch irgendwie Lust gemacht haben da mehr darüber zu erfahren.

00:10:22: Okay, und das heißt im M-Studium war die systemische Beratungsausbildung schon Bestandteil.

00:10:27: oder wie war das damals bei dir?

00:10:30: Genau also es waren zwei Clitrix sozusagen.

00:10:33: Es war einmal ein Theoriegeleitetes Studium und der praktische Anteil der vergleichbar ist mit einer systemischen Berater in Ausbildung und die dann letztendlich auch im Anschluss zu der DGSF-Zertifizierung geführt hat.

00:10:53: Ja, schön.

00:10:54: Tatsächlich denke ich auch gerade darüber nach weil du ja schon erzählt hattest Du hast schon geahnt was es sein könnte warst aber trotzdem noch so ein bisschen neugierig Wie würdest du heute das anderen beschreiben bzw.

00:11:09: ich habe da ja immer mein Lieblingsprotagonisten, das Maßmännchen?

00:11:14: Wie würdest du quasi in einem Maßmädchen oder einem Menschen vom Maß erklären was systemische Beratung ist oder was systemisches Denken bedeutet?

00:11:24: Ja, ich hab schon vermutet dass die Frage kommen wird!

00:11:28: Genau, und hatte mir vorher schon überlegt was wie könnte man das machen?

00:11:31: Mir sind so zwei Dinge ein.

00:11:33: Zwei Wege eingefallen.

00:11:35: ich glaube der erste Weg der gefällt mir ganz gut.

00:11:37: es wird glaub ich mit diesem Mars Menschen schon in einen Prozess starten.

00:11:44: und zwar würde ich den Das Marsmännchen fragen Wie ist denn Welche eine Trücke ist denn hier auf der Erde gewonnen hat und wie die sich unterscheiden zu den Eindrücken, die es mitbringt vom Mars.

00:12:01: Und würde dann im weiteren nochmal die Frage aufwerfen was denkst du wenn du zurückfliegst auf deinen Planeten?

00:12:12: Wie wird sich für dich die Wahrnehmung deines bisherigen Lebens dort verändern und welchen Einfluss könnte das möglicherweise auch mit Mars Menschen haben.

00:12:26: Wie wird sich euer Leben auf dem Mars verändern?

00:12:28: Und was denkst du, wie sich das jetzt hier auf der Erde verändern wird?

00:12:32: Weil ich weiß ja auch, wie das Leben auf den Mars sein kann oder wie du das so wahrnimmst.

00:12:37: Das macht mich schon ein bisschen neugierig und ich könnte mir vorstellen dass ich da andere auch noch mit beeinflussen mit dieser Idee wir könnten doch alles dafür tun um mal einen Gegenbesuch zu starten.

00:12:50: Das würde ich ein bisschen herausarbeiten und würde damit mit diesem Kern des gegenseitigen Einflussnehmens meine Arbeit ein Stück weit erklären, das Basis genau.

00:13:05: Die andere Idee war nochmal aber da habe ich zu wenig astrologische Kenntnisse.

00:13:11: Ich würde vielleicht noch mal die Frage stellen was denkst du in etwas passieren würde wenn eine höhere Macht den Maß gegen unseren Mond austauschen würde.

00:13:19: Was wird denn dann mit unserem Sonnensystem passieren?

00:13:22: Oder was würden da vielleicht für Probleme auftauchen, was würden aber vielleicht auch für Chancen entstehen... Was würde denn mit dem Sonnsystem passieren und wie könnte man das möglicherweise dann auch wieder in so einem Gleichgewicht oder wie könnte sich das System selbst auch wieder ein Gleichgewichts bringen ... bin ich astrologisch?

00:13:45: Ja, astrologisch war nicht so fortgebildet dass ich das irgendwie näher ausführen könnte.

00:13:50: Genau.

00:13:51: Ja auch astronomisch ne?

00:13:53: Astronomisch

00:13:57: ja!

00:13:58: Ich finde bei beiden Fragen merkt man halt auch wie du da rangehen würdest... Wie komplex denn doch im Prinzip auch dieses systemische Denken ist.

00:14:07: also ich finde man kann es gar nicht leicht erklären sondern viel, viel mehr als halt einfach nur eine Methode der Gesprächsführung und wir versuchen ja auch mit dem Podcast ein bisschen aufzuklären was es eigentlich ist.

00:14:20: Ich habe jetzt gerade schon die Neugilde gehört ich hab die Wirklichkeitskonstruktion rausgehört, ich hab den Perspektivwechsel rausgehört.

00:14:28: Ich hab viele Fragen gehört, die glaube ich auch sehr typisch für uns sind systemische Fragen als Kategorisierung zusätzlich zu offenen und geschlossenen Fragen Und das Ganze ist aber eher Ausdruck unserer Haltung, wie wir auf Menschen und eben auch Systeme blicken, dass alles miteinander zusammenhängt.

00:14:47: Das vielleicht auch dazu?

00:14:49: Ich habe dich ja vorhin ganz frech unterbrochen als du von deiner Reise zur Systemik berichtet hast – ich vermute mal, dass wir zwischen dem psychosozialen Studium und heute keinen luftleeren Raum hatten, sondern es da ja auch noch Entwicklungsschritte gab!

00:15:07: Wie war dieser Weg von damals, also zu dieser Entscheidung da getroffen hast das Studium aufzugreifen bis zu deiner heutigen Tätigkeit als systemische Supervisorin?

00:15:18: Wie kannst du es das so zusammenfassen nochmal beschreiben wie war der Weg dahin.

00:15:23: Ja ein sehr bewegter würde ich sagen und bewegeter Weg mit vielen vielen Erfahrungen die ich sammeln konnte.

00:15:32: Genau, ich habe dann nach dem Studium bei dem gleichen Arbeitgeber bin in der Leitungsposition gerutscht und hab da das erste Mal so ein Stück weit leitungserfahrung gemacht.

00:15:47: Die allerdings für mich in dem Moment jetzt erstmal nicht so gut war.

00:15:51: Ich bin das erste mal auch mit dem Thema der eigenen Werte In Bezug auf die Werte des Arbeitgebers gekommen und habe dann irgendwann gemerkt, das passt nicht zusammen.

00:16:05: Und hab für mich den Schritt gewagt und nach einigen Jahren gekündigt und bin in der nächsten Leitungsstelle auch wieder im Bereich Pflegekinder, Adoptionsvermittlung... und habe da ganz, ganz tolle erste Jahre gehabt wo ich wirklich mich als Leitungskraft so wirkungsvoll gefühlt hab.

00:16:29: Und das ist auch eine ganz wichtige Erfahrung gewesen die ich in meiner jetzigen Arbeit mitnehme wo ich vorgesetzt hatte, die mir einen Rahmen gegeben haben indem ich mich ausprobieren konnte und indem ich innovativ sein konnte.

00:16:45: Genau, das war alles in der Zeit vor Corona.

00:16:47: Dann kam Corona mit einem harten Schnitt auch mit einem Wechsel in den Hierarchie-Ebenen und damit also eine gesellschaftliche Veränderung, die wir ja alle am eigenen Leib gespürt haben, personeller Wechsel ... Und damit war sozusagen das was mich so motiviert hat.

00:17:09: Was mir so einen Sinn gegeben hatte in meiner Arbeit nicht mehr vorhanden.

00:17:14: Und es war so ein schleichender Prozess.

00:17:15: und irgendwann bin ich da auch wieder an den Punkt gekommen, dass ich gesagt habe okay das hier passt was gerade nicht für mich.

00:17:22: Ich hab parallel einen Coaching, ein eigenes Coaching gehabt und bin da so unendlich dankbar für diesen Coach der ich damals hatte weil er mich da wirklich auf dem Weg begleitet hat ein Stück weit zu sagen ok das passt irgendwie für mich nicht mehr.

00:17:39: und was kann denn die Alternative sein?

00:17:40: jetzt war ich ja schon ziemlich weit in meiner Karriere vorangeschritten.

00:17:45: Und in der sozialen Arbeit gab es eigentlich für mich kaum eine Alternativen, weil ich war ne absolut fachkraft im Bereich Pflegekinder und ja... Es gab für mich eigentlich gar keine Perspektive bis dann der Coach mich auf das Thema Supervision brachte und dachte so sie bringen eigentlich alles mit von ihrer Biografie, von Ihrer beruflichen Was ist braucht?

00:18:11: Von Ihrer Haltung haben Sie mal darüber nachgedacht.

00:18:15: Und dann habe ich drüber nachgedachte und hab die Ausbildung gestartet und berufsbegleitend und damit hat sich immer weiter so ein Weg auch gezeigt für mich der dann letztendlich dazu geführt hat dass ich meinen Job gekündigt habe und mich selbstständig gemacht habe.

00:18:35: Das ist jetzt drei Jahre her, zweieinhalb.

00:18:38: Und genau... Ich heute kann ich sagen das war die beste Entscheidung meines Lebens!

00:18:45: Genau und ja und so bin ich jetzt in Harburg einer systemischen Praxis Frankfurt und ich bin hier im Rhein-Main-Gebiet unterwegs in unterschiedlichen Einrichtungen, Organisationen.

00:19:02: Ja.

00:19:04: Ich habe gerade noch den Funken der Passung im Kopf, also Passung oder Nichtpassung.

00:19:10: Und ich würde da gerne mal noch kurz den Fokus drauf lenken und den Spot auf die Passung weil es glaube ich ganz häufig mit viel Enttäuschung in der Wetter draußen zusammenhängt wenn wir feststellen egal auch von welcher Seite aus ob aus angestellten Perspektive Ausführungskraftperspektive aus Organisationsperspektiven dass das eben nicht stimmig ist Und wenn wir aber dann mal systemisch drauf schauen oder vielleicht auch eher sachlich ist doch die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass es eben keine Passung gibt.

00:19:45: Weil Menschen und Systeme eben sehr komplex sind und auch so verschieden und das finde ich oftmals ein Wunder, dass man in einem Bewerbungsprozess feststellt okay es könnte funktionieren und das ist dann faktisch auch so.

00:20:00: Und das, was wir an Informationen im Vorhinein ausgetauscht haben, stimmt mit der Realität überein.

00:20:05: Und vielleicht auch die Informationen, die nicht mitgegeben wurden sind trotzdem okay und man landet in einem System, in dem es stimmig ist.

00:20:12: wenn wir aber vielleicht so mit dieser Haltung der Neugier daran gehen und sagen Ich habe mich bemüht, viel von mir mitzugeben.

00:20:21: Ich hab' mich bemüht viele Informationen zurückzubekommen und wir glauben das es stimmen könnte dass wir miteinander gut arbeiten.

00:20:29: also System eins passt zu System zwei und mit dieser ganzen Komplexität Und wir dann auf diese Reise gehen im Ankommensprozess in einer neuen Tätigkeit auf dieser Reise erkunden, wie dieses neue Land so ausschaut und ob es wirklich stimmig ist mit unseren Hypothesen die wir anfangs gebildet haben.

00:20:50: Und wenn wir das so anerkennen dass es eher überraschend ist, dass es passen könnte und es gar nicht überrascht ist dass es nicht passt brauchen wir vielleicht gar nicht mehr so viel Enttäuschung in uns zu tragen wenn manche Arbeitsbeziehungen eben dann auch wieder aufgelöst werden müssen und dann ist auch niemand mehr schuld.

00:21:06: ich finde auch da umtragen wir.

00:21:09: wenn mir das Systemische so in uns bewahren, auch im deuten solchen Momenten tragen wir dann vielleicht auch nicht mit diese Schuld und Schuldzuschreibung in uns sondern können vielleicht auch sagen ja es ist halt einfach nicht stimmig.

00:21:22: Wir haben dieses Thema überprüft auf Passungen ist nicht stimmig und wir können uns auch wieder voneinander verabschieden.

00:21:28: also wir müssen da nicht tief eintauchen.

00:21:29: aber das vielleicht nur als teilen einiger Gedanken dazu

00:21:35: Ja und letztendlich kommen ja.

00:21:36: dann aber uns verschiedene Dinge in die Quere, zum Beispiel Sicherheitsgefühl oder eine Idee von einer Sache wie ich sie mir vorstelle.

00:21:52: Genau wie es richtig ist, genau wie sein soll und der unbedingte Wille andere Menschen zu verändern wollen?

00:22:02: ... und den Fokus sozusagen zu verlagern von sich selbst auf das Außen.

00:22:08: Und ich glaube, dass uns Menschen auch ein Stück weit... ja mit in die Wiege gelegt wird.

00:22:18: Habe ich manchmal so den Eindruck aber klar!

00:22:20: Ich meine wenn wir mit einer anderen Grundhaltung rangehen würden dann würde sich wer weiß was sich dann auch an unserem Sicherheitsgefühl verändern würde.

00:22:29: Also wenn das so gesellschaftlich Stimmiges Bild wäre, dann wäre mit Sicherheit ganz viel möglich und ganz viel zufriedenheit auch möglich in den Arbeitskontext.

00:22:42: Ja und gleichzeitig ist das was du gesagt hast dieses dass ich eine gewisse Überzeugung im mir trage also ich entweder als alleinige oder ich als System wie ein gewisses Verständnis in uns tragen wie es eben richtig ist.

00:22:55: wenn wir das eben nicht in uns tragen würden wird ja auch gar keine veränderungen entstehen gewissen idealistischen Überzeugung, vielleicht manchmal auch übrigens nicht idealistisch sondern eher kapitalistisch geprägt.

00:23:08: Also ich bin ja eher in Wirtschaftskontexten unterwegs wie für die sozialen.

00:23:11: daran denke ich gerade dann könnten wir natürlich ins Gespräch gehen und in die Diskussion was ist hier richtig?

00:23:17: Und was ist falsch?

00:23:17: aber dann geht natürlich vielleicht auch etwas Neues weil man sich auch inspiriert und dennoch vielleicht diesen Gedanken zu bewahren dass es eben kein richtig und falsch gibt sondern nur eine neue Perspektive an der man lernen kann, könnte vielleicht zu manche Spannung dann halt auch anders auflösen.

00:23:36: Ja das ist tatsächlich auch eine Erfahrung die ich in der Leitungsposition gemacht habe dass es schön ist wenn man gemeinsam in eine Suchbewegungen geht also wenn man gemeinsame Visionen entwickelt und wenn man zusammen Wege hinzu so einer Vision gestaltet.

00:23:58: Und immer mal wieder, also das betrifft ja ein bisschen auch das was du gerade beschrieben hast.

00:24:04: Aber immer wieder auch überprüft sind wir grade noch auf dem richtigen Weg hin zu unserer Vision oder müssen wir vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas verändern?

00:24:13: Das hat dann eher was von Abbau und von Hierarchien zu tun und sich nochmal so auch auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam was zu schaffen.

00:24:22: Gemeinsames gemeinsame Wirkmomente auch zu erleben und zu feiern

00:24:29: Das ist auch so ein schönes Wort.

00:24:30: Ich lerke heute viele neue Worte, die Suchtbewegung habe ich mir gerade schon gemerkt und die Wirkmomente gefallen mir auch sehr gut.

00:24:37: vielen Dank dafür.

00:24:38: Sehr gerne!

00:24:40: Was meinst du nach der ganzen Reise, die du jetzt ja gerade mit uns geteilt hast und die bestimmt diese Auf- und Abs in sich getragen hat?

00:24:50: Würdest du dich heute als Systemikerin bezeichnen?

00:25:01: Ich würde mich eher als systemisch, denkend, suchend, versucht zu agierend bezeichnen.

00:25:13: Also ich glaube wenn ich mich jetzt als Systemikerin bezeichne, dann habe ich so einen Widerstand weil ich das Gefühl habe dass es eine Festschreibung wäre und das ist ja eigentlich sehr antisystemisch.

00:25:31: Also in meinem Verständnis, Entschuldigung.

00:25:34: Und deswegen würde ich ja... Ich glaube, ich würde mich eher als systemisch suchend und systemisch denkend bezeichnen.

00:25:47: Das ist spannend!

00:25:49: Das ist total spannend.

00:25:50: dass du das gerade so beschrieben hast hat bisher auch noch keine oder keine in der Form gemacht und für mich beinhaltet tatsächlich aber der Begriff des Systemikers oder der Systemikerin diese Gelassenheit nicht immer perfekt zu sein.

00:26:06: Also somit würde ich weiterhin mit dieser Zuschreibung agieren, also ich persönlich jetzt und würde mich vielleicht auch als solche beschreiben ohne dass sich da nicht irgendwie diesen, ich sag mal Gummibandraum hätte wo es manchmal halt auch zu lösen ist, einfach mit dieser Bendenz so zu denken und das ist für mich quasi die Begriffsübersetzung.

00:26:30: Ja, aber so sie ist.

00:26:31: Es gibt da so unterschiedliche Herangehensweisen und ich glaube wenn du meine Freunde fragen würdest die würden dir vielleicht eine andere Antwort geben.

00:26:39: Also

00:26:41: ich glaube die würden schon sagen Ich bin Durch- und Durchsystemikerin.

00:26:44: Die sind manchmal nämlich ganz schön genervt von mir Wenn Sie nicht ne Freundin suchen wo sich einfach mal wirklich alles von der Seele reden können und in einer Freundin ein Gegenüber finden wollen, was mit ihnen schimpft.

00:27:00: Und sie bestärkt in ihrer Wahrnehmung und sie dann aber auf eine systemische Supervisorin oder auf ne systemische Beraterin treffen die dann versucht nochmal andere Perspektive einzunehmen.

00:27:14: da sind Sie doch schon manchmal sehr genervt und dann höre ich dann schon auch so Sätze wie Naher sind wir wieder auf der Metaebene unterwegs.

00:27:22: Ich grüße an der Stelle Sebastian.

00:27:27: Genau, aber das ist ganz schön, dieses Feedback zu bekommen.

00:27:35: Mir fällt es schon manchmal schwer dann auch diesen Blick mal auszuschalten.

00:27:42: Es geht einfach nicht, er gehört einfach zu mir.

00:27:44: Deswegen würde meine Freunde wahrscheinlich sagen ich bin Systemikerin ja und

00:27:49: da werden Erkenntnen halt noch mehr also Mann wie alle dass es eben nicht nur um einen Ansatz in der Gesprächsführung und Methodik geht, sondern eben im Haltung um gewisse Werte.

00:28:00: Und die lassen sich ja auch nicht von uns als Privatpersonen dann lösen, sondern sie sind dann halt drin.

00:28:06: Ich sage immer ich glaube diese systemische Beratungsausbildung war damals wie Gehirnwäsche aber mit positiver Absicht.

00:28:14: also es hatte keine Nebenwirkungen in der Form außer solche die du gerade beschreibst ist natürlich auch sehr bekannt so die.

00:28:21: Ich wollte mich gerade einfach nur beschweren.

00:28:24: Kannst du mich einfach mal mit mir... Achso, sorry!

00:28:28: Ja okay.

00:28:29: Aber nee, nicht im Moment.

00:28:30: Sorry ich kann das nicht bewerten.

00:28:32: Das wäre voll unfair und dann geht es halt los, ne?

00:28:34: Aber dass auf jeden Fall kommt, ist ja bekannt vor.

00:28:39: So viel zu geben, so kommen wir mal mit uns befreundet.

00:28:42: Aber das Spannende ist ja wirklich auch noch einmal diese Frage der systemischen Haltung.

00:28:46: Ich habe lange, ich kann dich erinnern während des gesamten Studiums hab mich so schwer getan mit diesem Begriff der systemischen Haltung.

00:28:56: Ich habe immer gesagt, was ist denn jetzt diese Haltung?

00:29:00: Und irgendwann in der Arbeit ist es mir dann bewusst

00:29:04: geworden,

00:29:04: was das ist.

00:29:06: und ich glaube also ich würde jetzt mal sagen, ich konnte das rational erstmal nicht verstehen, ich musste das fühlen Ja, ich musste das in der Arbeit sozusagen erkennen.

00:29:21: Ja,

00:29:22: ging mir auch so... Ich brauchte auch ein bisschen... ...ich war so nerfend in der Weiterbildung.

00:29:27: Ich hab die ganze Zeit meine Lehrduzenten immer genervt mit mir Methoden.

00:29:33: Und sie hat immer sehr freundlich gelächelt und mich ja auch beinahe ausgelacht.

00:29:37: Und ich dachte okay, warum macht sie das?

00:29:39: Sagt sie jaja!

00:29:40: Ist ja gut.

00:29:41: Wird schon.

00:29:43: Was meinst du denn jetzt?

00:29:44: Und nach der Weiterbildung sogar erst nach Abschluss habe ich dann gedacht, ach so.

00:29:48: Ja jetzt hab' ich's dann langsam verstanden in welche Richtung das geht und dann braucht es nochmal.

00:29:53: also so ein ähnlicher Prozess wie bei dir bis ichs dann auch formulieren konnte.

00:29:57: Und heute glaube ich etwas weil wir es eben ja leben oder vielleicht auch immer wieder dann auch erleben dass wir es dann vielleicht auch leichter endlich zusammenfassen können.

00:30:09: Vielleicht kannst du den Menschen da draußen die möglicherweise noch nichts von systemischer Supervision gehört haben.

00:30:17: Kurz erklären, was du da eigentlich so machst und ja, was eine systemische Supervisorin sowie du's auslebst halt so praktisch eigentlich tut.

00:30:28: Das wäre sehr nett!

00:30:32: Ja... Systemische Supervision, Supervision prinzipiell ist ja erstmal ein eine Methode, die angewandt wird um einen Qualitätsstandard zu halten oder die Qualität der Arbeit zu sichern.

00:30:54: Es gibt unterschiedliche Formate von Supervisionen.

00:30:57: es gibt einmal die Fall-Supervision.

00:31:00: da geht's darum das eigene fachliche Handeln in komplexem Fallgeschehen zu beleuchten also Fallgeschäden.

00:31:10: In dem Setting, in dem ich mich bewege dreht sich häufig um den.

00:31:15: BeraterInnen oder professionellen Kontakt zu Klienten und Klientinnen.

00:31:24: Genau das ist die Fall Supervision.

00:31:26: häufig kommen Teams mit dem Anliegen wir wollen verstehen wie wir jetzt weiter vorgehen in Fällen Wir wollen Die Zusammenhänge verstehen, wir wollen das Sinnhafte verstehen in Verhaltensweisen oder aber auch so die Frage.

00:31:46: Wir fühlen uns so ohnmächtig und wissen gar nicht weiter.

00:31:50: Das sind häufig Ideen bzw.

00:31:56: Aufträge.

00:31:57: und dann gibt es die Team-Supervision.

00:32:01: Das geht eher so ein Stück weit in Richtung Team-Entwicklung, wo sich Teams an mich wenden.

00:32:07: Die Team-Dynamiken wahrnehmen die für sie belastend sind im Alltag und wo sie sich einfach... Also da gibt es noch belastende Momente, ...die Sie gerne auflösen möchten bzw verstehen wollen.

00:32:25: oder es gibt Teams, die gerade ganz neu zusammengewachsen sind Genau wo es wirklich drum geht, wie wachsen wir als Team zusammen?

00:32:33: Wie entwickeln wir gemeinsame Ziele?

00:32:38: Wie bauen wir gute Kommunikationsstrukturen auf solche Themen.

00:32:43: Das ist die klassische Teamsupervision.

00:32:48: Wobei ich häufig auch sage wenn ich angefragt werde beispielsweise für Fallsupervision das eine oder das andere nicht geht.

00:32:57: Also

00:32:57: d.h.,

00:32:58: in der Fallsupervision geht es auch immer um Team-Dynamiken und Haltungen, die in Teams gelebt werden oder in Organisationen gelebt wird.

00:33:10: Und im Fall Supervision geht das nicht darum Fälle zu bearbeiten sondern da geht es für mich als in meiner Rolle als Supervisor und hauptsächlich darum die Person des der professionellen in den Blick zu nehmen und deren Handeln im Fallkontext, im Fall verstehen.

00:33:31: Und das ist manchmal so ein bisschen Aushandlungsprozess mit den Supervisanten und auch eine stückweite Auftragsklärung am Anfang.

00:33:41: Also wo wollen sie denn eigentlich hin?

00:33:42: Was wollen Sie dann erreichen?

00:33:45: Was brauchen Sie für Erkenntnisgewinne um weiterzukommen?

00:33:49: Das sind sehr spannende Prozesse Genau, also das sind so diese zwei Unterschiede.

00:33:53: Dann gibt es natürlich noch so das Thema Organisationsentwicklung wo's auch ein Stück weit darum geht zu sich Strukturen und Prozesse anzuschauen, Funktionalität, Wirkmechanismen auf Dynamiken innerhalb der Organisation in Teams und gemeinsame Visionen zu entwickeln und Wege dorthin.

00:34:20: Und ich glaube die Lena, was ist die Lena?

00:34:24: Ich glaub, die Lena hat ja im letzten Methoden gezwitscher auch von Lego Serious Play.

00:34:28: Genau, Lena und Lina genau.

00:34:33: Das wende ich auch total gerne an.

00:34:36: Die Methode ist Lego Serous Play.

00:34:38: Also gerade in Team-Entwicklungsprozessen aber auch Organisationsentwicklungs Prozessen ganz tolles Tool.

00:34:46: Ich finde es ganz cool, was du gerade zur Team-Supervision gesagt hast und halt auch der Bezug zur Organisationsentwicklung oder den Blick darauf die Organisation zu werfen.

00:34:57: Da stelle ich auch mal wieder fest.

00:34:59: also manchmal fragen mich Menschen für ein Team-Entwicklungsprozess an manchen nennen Supervisionen, manche nennen es Retrospective.

00:35:08: Und klar gehts dann erstmal um die Auftragsklerung.

00:35:10: Was wünscht ihr euch eigentlich?

00:35:11: Es ist schlussendlich egal, wie wir es nennen.

00:35:15: Das ist so meine Reitung dazu inzwischen.

00:35:18: das hat sich ein bisschen entwickelt und das was glaube ich gut ist wenn man uns als externe bucht dass wir natürlich den Außenblick haben und vielleicht auch gerade dieses diese systemische Brille sehr nützlich ist um den Gesamtzusammenhang in der Organisation zu kennen oder zu erkennen oder meinen zu erkennen und das vielleicht als Hypothese auch reinzubringen das stelle ich immer wieder fest, dass es auch eine Form von Unterstützung im Systemblick ist.

00:35:49: Der dann halt hilfreich sein könnte um eben diese Dynamiken nicht nur zu erkennen sondern mit denen einen Umgang zu finden und dazu gucken und wie gehen wir halt in diesem Rahmen vor so dass wir gut miteinander arbeiten können?

00:36:03: Ja genau da geht es häufig ja auch so um diese Fragen was welche der benannten Schwierigkeiten oder Themen.

00:36:12: Also was steckt da drinne?

00:36:15: Was können wir verändern, was können wir aktuell als Einzelpersonen oder auch als Team verändern?

00:36:21: Wo können wir Einfluss nehmen und wo müssen wir... Können wir nichts verändern?

00:36:26: weil es einfach die Vorgabe ist Und das hat häufig schon einen sehr entlastenden Moment Das auch noch mal so zu sortieren und zu schauen, was beeinflusst denn hier in der Organisation.

00:36:39: Was?

00:36:39: Und drehen wir uns weiter in der Abwärtsspirale der Emotionen und das Ohnmachtsgefühl oder gucken wir wo können wir dann tatsächlich auch wirksam werden?

00:36:52: Wo müssen wir aber auch tatsächlich sagen ja da stecken wir keine Energie rein und daran arbeiten wir uns nicht ab.

00:37:01: Hier ist bei der Beschreibung der Fall-Supervision in den Sinn gekommen.

00:37:07: Zumindest die Frage, wie bekommst du es hin?

00:37:11: Nicht in so eine Fachexpertenrolle zu kommen oder bis manch mal doch und weiter die supervidierende Rolle einzunehmen...

00:37:23: Ja das ist das lebenslange Lernen würde ich sagen.

00:37:29: Das ist auch ein spannendes Thema, weil die meisten Gruppenteams, die mich anfragen, fragen mich auch an aufgrund meines Expertenstatus.

00:37:40: Und ich gebe dann immer zu bedenken, dass das einen Nachteil hat, nämlich dass ich da möglicherweise einige blinde Flecken habe, weil ich Dinge gar nicht mehr infrage stelle, weil sie für mich so selbstverständlich sind.

00:37:55: und zu deiner Frage... Natürlich habe ich auch Verführbarkeiten in dem Bereich.

00:38:04: Ich bin da verführbar, das weiß ich auch.

00:38:08: und weil ich es weiß läuft das immer mit.

00:38:13: und trotzdem ist es manchmal so dass ich das Gefühl habe jetzt ist vielleicht eine richtige Stelle oder ein richtiger Moment gekommen um die Idee anzubieten.

00:38:27: Und wir wissen ja aus der systemischen Systemtheorie, dass man Systeme nicht verstören kann.

00:38:36: Man kann sie in Bewegung bringen aber man kann sie nicht verändern.

00:38:39: und das ist sozusagen der Grundgedanke dabei warum ich manchmal auch Vorschläge reinbringe weil ich denke wenn es passt nehmen Sie's Nehmen Sie es, können Sie's nutzen für sich.

00:38:52: Wenn sie nicht passt dann verwerfen Sie das wieder und so formuliere ich das auch ein Stück weit.

00:38:58: In der Ausbildung war das ja absolutes Tabu.

00:39:01: auf keinen Fall Ratschläge oder Tipps reingeben damit habe ich lange gehadert gerade auch aufgrund meines Fachexperten Statuses.

00:39:12: aber das bin ich.

00:39:14: Ich hab gemerkt ich muss authentisch sein und ich muss mich an der einen oder anderen Stelle Darf ich auch knedig mit mir sein?

00:39:21: Ja.

00:39:22: Und das

00:39:23: ist hilf, manchmal ist es auch wirklich hilfreich.

00:39:25: und ja.

00:39:28: Zwei Gedanken dazu die mir da durch den Kopf gehen, die eine ist tatsächlich die Angebotshaltung.

00:39:35: also so habe ich das damals auch gelernt dass sogar in der Weiterbildung gelernt, dass es okay ist mal ein Angebot reinzustellen was vielleicht auch in diese Richtung geht.

00:39:44: und gleichzeitig würde auf der anderen Seite wenn halt das Expertentum so stark gefordert wird oder man diese Sehnsucht aus der Gruppe spürt.

00:39:54: So sie muss jetzt vielleicht auch die Heizbringerin sein, oder muss unbedingt die Antworten geben wie wir suchen dann sofort die Schlüsselfrage zurückzustellen.

00:40:03: was würde sich denn verändern wenn... Hier oder wenn sie von mir jetzt die Antwort bekämen, das ist ja immer so unser Trick.

00:40:09: Das wäre gerne dann in solchen Momenten einfach eine Frage wieder zurückwerfen und sagen.

00:40:14: und wozu ist es wichtig dass Sie genau von mir in diesem Moment halt diese Antwort bekommen?

00:40:18: Und bringt man ja auch wieder Bewegung rein und geht halt immer wieder auf die Selbstverantwortung.

00:40:24: und vielleicht noch mal für diejenigen, die noch so den Anfängen stecken und möglicherweise gerade ganz neugierig zuhören Ich habe mal gelernt, dass das höchste Gut quasi also das was wir immer anstreben die Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeitsstärkung des Klienten der Krientinnen oder eben der Gruppe ist.

00:40:42: Und wenn das unser Leitmotiv ist dann dürfen wir natürlich gar keine Ratschläge geben weil wir dann halt unser wichtigstes Ziel selber top edieren.

00:40:57: Und wenn wir aber ein Angebot machen, dann würden wir gleichzeitig mitgeben.

00:41:02: Aber ich sehe dass du dich entscheiden kannst also du wirst halt deine Wahl für dich treffen und dann finde ich ist es auch ein leichtes manchmal mit dieser Verführbarkeit vielleicht einen Umgang zu finden.

00:41:14: Trotzdem sind wir aber auch Menschen.

00:41:15: das darf man ja immer vergessen.

00:41:20: Ja und ich denke gerade auch im Bereich der Supervisionen ... entwickle ich immer mehr auch meine eigene, ne?

00:41:27: So mein... ... meinen eigenen Stil.

00:41:29: Und dazu gehört ja einfach auch das was ich schon mitbringe.

00:41:34: Meine Persönlichkeit, ... ... meine biografische, wenn man eine berufliche Biografie ... ... auch meine private Biografien übrigen und ... Ja also ich glaube wenn man Teams fragt ... Das frage ich ganz gerne so am Anfang von Supervisionsprozessen welche Erfahrungen sie mit Supervision gemacht haben, was die gerne in unseren Prozess mehr mitnehmen wollen.

00:42:00: Was sie vielleicht auch vor anders lassen wollen.

00:42:02: Da merke ich einfach immer wieder das ist dass alle Supervisoren ganz ganz unterschiedlich arbeiten und ganz unterschiedliche sind.

00:42:10: Und das ist auch so ein Thema.

00:42:14: Das war auch so einen Prozess in mir selbst sozusagen.

00:42:18: Ich darf meinen eigenen Stil entwickeln.

00:42:22: Da gehört eben auch dazu, ab und zu mal einen Lösungsvorschlag anzubieten.

00:42:29: Wenn ich merke dass das Team vielleicht da auch oder ich auch nicht die richtigen Fragen stelle weil weiß ich ja auch nicht.

00:42:36: Also dass das team auf jeden Fall nicht weiter kommt im Prozess Und da hab' ich schon erlebt, dass das teilweise auch nochmal ein Perspektivwechsel auch ermöglichen kann.

00:42:51: Ich weiß, das ist jetzt was ich gleich als Frage formulieren werde nicht immer so leicht zu beantworten.

00:42:56: Dennoch versuchen wir ja auch uns manchmal abzugrenzen vielleicht auch manchmal voneinander aber natürlich haben wir auch Brücken über die wir gemeinsam gehen.

00:43:05: Du hast selber schon gesagt dass eine Teamsupervision manchmal auch als Teamentwicklung gedeutet werden könnte und ich finde wir sind dann ganz schnell beim Begriff Team Coaching.

00:43:14: somit wie würdest du heute ... mit deinen Erfahrungen oder mit dem, was du auch gelernt hast.

00:43:20: Coaching und Supervision unterscheiden?

00:43:23: Ist das

00:43:23: eine

00:43:23: Unterscheidung für dich oder wie nah ist es?

00:43:25: Also ich schwanke selber immer, ne?

00:43:27: Ich habe auch immer noch nicht die perfekte Formulierung... ...für mich gefunden und übe permanent immer wieder.

00:43:32: Somit würde ich gerne zusammen mit dir gerade üben

00:43:34: wollen.".

00:43:34: Ja!

00:43:36: Es ist ja nicht nur Supervision und Coaching, sondern das ist ja auch noch Beratung,

00:43:39: ne?!

00:43:40: Diese Abgrenzung finde ich auch total schwierig.

00:43:45: Ich habe mir irgendwann mal das so zu erklären versucht, also in meiner Position die ich einnehme.

00:43:56: Also zu meinen Coaches, zu meinen Supervisanten, zu meinem Klienten und deren Problem.

00:44:06: Also das heißt bei der Supervision würde ich wenn man sich diese drei Punkte vorstellt.

00:44:16: Also Problemen, Supervisanten, Supervisorin würde ich mich hinter den Supervisanden beziehungsweise vielleicht auch ein Stück weit über den Super Visanten sehen.

00:44:27: in meiner Positionierung mit Blick auf die Supervisannten in deren professionellen Handeln dem Problem gegenüber Beim Coaching würde ich mir eher so sehen dass wir das die Coaches und ich von unterschiedlichen Seiten auf das Problem schauen, auf das Beschriebene.

00:44:49: Also dass wir sozusagen unterschiedliche Perspektiven einnehmen und auch in so einer Suchbewegung sind um das Problem irgendwie ein Stück weit nochmal aus unterschiedlichen Perspektive zu beschreiben und so möglicherweise auch zu einer Lösung zukommen also d.h.

00:45:09: das Sinnhafte auch in den Problemen zu suchen um dann erste Schritte zu gehen oder zu überlegen, was könnte denn ... Was könnte hilfreich sein?

00:45:19: In der Beratung würde ich mich glaube ich eher in der Positionierung neben dem Klienten sehen und mit den Klientern aus dessen Lebensrealität auf das Problem schauen.

00:45:33: Und ähm... Aus dessen Realität vielleicht auch gemeinsam nochmal so um das Problem rumzuwandern aber immer an der Seite des Klientens um da so ein Stück weit auch nochmal eine andere Ramung hinzubekommen.

00:45:49: und ich bin da tatsächlich eher noch mal in der Suchbewegung beim Klienten, um dazu für eine Entlastung auch sorgen zu können.

00:45:58: Also wird das deutlich?

00:46:00: Ich denke schon also seit dem Bild was du gerade skizziert hast.

00:46:04: Ich sehe die Unterschiede in deiner Bildbeschreibung und merke natürlich könnte ich sofort mit dir Mein Bild teilen, das macht an dieser Stelle keinen Sinn.

00:46:14: Weil wir so viele verschiedene Deutungen da draußen haben in dieser Begriffe und ich glaube deswegen ist es manchmal auch so schwer für Menschen nachzuvollziehen wo wir jetzt gerade gut ansprechbar sind.

00:46:27: Also ja vielleicht kann ich das nochmal ein bisschen ergänzen.

00:46:30: also ich glaube im Coaching würde ich sagen der ist die Positionierung direkt tiefer.

00:46:35: Weil da stehe ich sozusagen in meinem Bild, dem Klienten gegenüber mit den Problemen in der Mitte.

00:46:42: Also das heißt es ist eine Direktiva von einer Supervision.

00:46:47: Es ist eher ne...

00:46:50: Du hast halt die Metameter hast du eigentlich ganz cool beschrieben?

00:46:54: Genau!

00:46:54: Nicht nur Meter sondern eben Metameta.

00:46:59: Und das finde ich eine

00:47:00: besondere

00:47:00: auch an deiner Bildbeschreibung und so habe ich bisher auch tatsächlich immer Supervision verstanden.

00:47:05: Aber tatsächlich wenn du es ausführst, dass glaube ich aber auch mein Verständnis eines systemischen Coaches oder einer systemischen Coachin sehr nah dem kommt also so wie ich zumindest arbeite, aber das ist natürlich jetzt nach superen Tätigkeit einfach vielleicht auch ein Stil der dann damit einen hergegeben wird, den man sich auch wohl fühlt weil ich glaube die Meta eben viele Menschen sehr viel zusätzliches Wissen bringen, sodass sie dann auch beiguständig Lösungen entwickeln können.

00:47:33: Und Coaching und Beratung abzugrenzen wir haben es ja in den vorherigen Folgen auch immer mal wieder versucht das halt so zu beschreiben und ich glaube es gibt einfach keine eindeutige Übersetzung dieser Begriffe.

00:47:46: So zumindest Stand jetzt, ist hier sämtliche Definitionen zum Berufsverbänden anschauen.

00:47:52: Und ich glaube es hilft immer wenn man ahnt dass man zb bei dir richtig ist weil du hast ein paar Stichworte genannt wann man dich vielleicht auch anspricht oder wo du wirksam werden möchtest.

00:48:03: dann könntest du's ja immer noch ausführen wie du es verstehst und dann kann jemand für sich entscheiden ob es immer noch stich ist oder eben nicht.

00:48:12: Ich glaube, ich muss das ganz kurz noch mal dazu sagen in der Supervision ist es so dass der Blick auf also der Hauptfokus liegt auf den auf den Professionell agierenden Menschen und nicht auf dem Problem.

00:48:26: Und das ist glaube ich der Unterschied

00:48:28: bei Coaching

00:48:29: ist es liegt der Blick der gemeinsame Blick auf dem auf dem problem ... auf den beschriebenen Problem.

00:48:35: und bei der Supervision, es liegt auf den professionellen Handelnden.

00:48:39: Und deren... Also was passiert da bei denen?

00:48:43: Also warum haben die solche Resonanzen?

00:48:44: Warum handeln sie wie Sie handeln?

00:48:47: Und das ist beim Coaching in meinem Verständnis anders.

00:48:53: Das erklärt er vielleicht auch noch so wie du halt uns beschrieben hast mit wem du arbeitest oder... Arbeit an Fällen gestaltet, das ist wahrscheinlich auch noch mal deutlich.

00:49:05: Also bist ja häufig in fachlichen Kontexten da unterwegs.

00:49:08: Ist auch nochmal eine Folgefrage wer kommt eigentlich heute im Allgemeinen so zu dir?

00:49:13: beziehungsweise wahrscheinlich gehst du auch eher irgendwo hin.

00:49:16: aber mit wem arbeitest Du?

00:49:18: und wär es quasi bei Dir gut aufgehoben?

00:49:21: Bei Dir

00:49:21: Personen

00:49:22: aber auch bei Dir als Supervisorin

00:49:26: Also ich, zu mir kommen Teams aus im Moment gerade noch aus dem Non-profit Bereich.

00:49:33: Also das heißt Kinder und Jugendhilfe, ambulanten Städte in den Teilstaats in der jungen Bereich, Jugendämter, Psychiatrien, Kliniken, Jugendberufshilfe, Kindertagesstätten also unterschiedlichste Bereiche Polizei Und ich würde mir tatsächlich künftig wünschen, nochmal so verstärkt auch in den Bereich, also ein Angebot zu machen für mittelständische Unternehmen.

00:50:03: Also Fach- und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen.

00:50:07: der Vorteil, den ich mir da... Also na, wo ich denke das ist ein Vorteil ist einfach mein ganz frischer Blick auf ein anderes Feld, indem ich eine andere Feldkompetenz habe als in der Kinder- und Jugendhilfe.

00:50:23: Ansonsten kommen zu mir Teams, aber auch Fach- und Führungskräfte.

00:50:28: Die sich mit unterschiedlichen Herausforderungen im Bereich Führungs- oder berufliche Entwicklung auseinandersetzen.

00:50:37: Und es kommt zu mir Einzelpersonen, Paare, Eltern die sich entweder in Krisensituation befinden oder die mit Herausforderungen kämpfen zu denen sie sich Beratung wünschen.

00:50:58: Genau und im Moment bin ich tatsächlich in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet unterwegs.

00:51:02: aber ich habe ja an Anfang schon gesagt, mein Sehnsuchtsort ist Hamburg und meine Selbstständigkeit, also meine Praxis ist einfach hier gerade so gut aufgestellt dass ich gerade ein neues Ziel entwickeln muss.

00:51:16: Du hast das schon wahrgenommen?

00:51:17: Ich brauch immer irgendwie... ich hab immer einen Ziel vor Augen und dieses neue Ziel ist einfach tatsächlich auch mich nach Hamburg zu orientieren und da ein zweites Standbein aufzumachen.

00:51:28: Und das wird sozusagen das neue Projekt ab Mitte des Jahres werden, dass ich da einfach sichtbar werde und Angebote machen kann.

00:51:38: Genau.

00:51:39: Ansonsten Beratung ist online von überall aus möglich.

00:51:45: Ja genau.

00:51:46: Und man angenommen jetzt hört uns vielleicht jemand zu der noch nie eine Supervision erfahren hat, also vielleicht auch ein Team.

00:51:54: Wie stelle ich mir das vor?

00:51:57: Also wenn ich jetzt das gehört habe und denke könnte ganz hilfreich sein, könnte ganz interessant sein wie läuft eigentlich so ein Prozess dann bei dir ab?

00:52:08: In der Regel gibt es einen Kennenlerngespräch vor Ort oder online Wo es ein Stück weit drum geht, sich kennenzulernen und die Ideen von Supervision abzugleichen.

00:52:19: Also das ist ja auch immer bei Supervisions erfahrenen Teams immer ganz spannend.

00:52:24: was haben wir denn eigentlich für unterschiedliche Bilder von Supervisionen?

00:52:27: Was ist denn Supervision?

00:52:29: Also was ist mein Verständnis?

00:52:30: aber was ist auch das Verständnissen der einzelnen Mitglieder des Teams?

00:52:34: Und was ist so die Zielvorstellung?

00:52:39: oder was haben sie sich Dabei gedacht, mich als Supervisorin anzufragen.

00:52:44: Also was haben Sie sich dabei gedacht generell Supervisionen anzufragt?

00:52:48: Was verbinden Sie für den Gedanken damit?

00:52:50: und warum haben sie mich angefragt?

00:52:55: Warum haben Sie systemische Supervision angefragt?

00:52:59: Und das ist so ein... Das ist beim ersten Kennenlernprozess oder Kennengespräch ist immer so das Thema.

00:53:06: Es ist sich gegenseitig kennengelernt zum Gucken, passt das, könnte es passen?

00:53:12: Genau und wenn dann eine Zusammenarbeit zusammen zustande kommt, geht es dann im ersten Termin meistens nochmal um das Aushandeln von Rahmenbedingungen.

00:53:23: Also wie wollen wir hier zusammenarbeiten?

00:53:27: Vertraulichkeitsregeln ganz wichtig.

00:53:29: also alles was wir besprechen bleibt im Raum.

00:53:33: Das wird den Raum nicht verlassen und nach außen kommuniziert Ja, und dann geht es meistens in der schon direkt um Themen.

00:53:44: Und die Auftragsklärung also das heißt wie wollen sie gerne hier aus dieser Supervision heute rausgehen?

00:53:49: Was wollen Sie mitgenommen haben?

00:53:51: Mit welchem Gefühl wollen Sie rausgehen?

00:53:53: brauchen Sie zu einem bestimmten Thema ein Erkenntnis gewinnen?

00:53:57: wer kann Ihnen dabei helfen und auf welche Weise?

00:54:00: und genau?

00:54:03: und dementsprechend schaue ich dann auch ob ich eine Methodik wähle oder welche Methodik ich wähle, den Fragestellen ist ja auch.

00:54:11: Fragestellungen sind hier auch Methoden aber manchmal arbeite ich einfach mit Visualisierung und mit Externalisierung auf unterschiedliche Art und Weise.

00:54:25: Genau dann gibt es meistens noch eine Abschlussrunde um zu schauen okay was sind denn so die Themen oder die Aspekte die jeder einzelne mitten und aus der Supervision?

00:54:34: Was könnten nächste Schritte sein konkrete nächste Schritte.

00:54:40: Und das wiederholt sich eigentlich so in den Supervisionen, am Anfang stelle ich immer noch mal die Frage was hat sich seit der letzten Supervision verändert?

00:54:47: Was ist aus ihrem Thema geworden?

00:54:50: Was is' aus den Schritten geworden, die sie gehen wollten?

00:54:53: und manchmal ergeben sich dann der Folge Themen draus aber manchmal gibt's auch ganz neue Themen.

00:55:00: also das heißt weiß eigentlich immer nie, was mich erwartet.

00:55:03: Und das ist auch das Spannende.

00:55:04: Das ist herausfordernd aber auch spannend in Teams zu gehen und nicht so wissen, was da heute passiert.

00:55:13: Ich liebe es genau.

00:55:18: Gibt's auch Teams oder Momente wo du sagst nein ich glaube dass passt hier gerade nicht?

00:55:24: Also ich stelle die Frage ja nur um sich vielleicht abzugrenzen.

00:55:28: In welchen Momenten würdest du zu nah Anfrage, tatsächlich sagen nie.

00:55:32: Ich glaube da sind sie an anderer Stelle richtig oder besser aufgehoben?

00:55:37: Ja ja also was ich nicht mache ist... Also was sich nicht annehmen, Anfragen nicht annehme, sondern Anfragen von Teams die festgefahren und tiefsitzende Konflikte haben dazu bin ich nicht ausgebildet.

00:55:58: Also, oder ich fühle mich dazu nicht ausgebildet und das mache ich nicht.

00:56:02: Da kann ich nicht wirksam sein.

00:56:05: Wo ich auch immer gut überlege ist wenn ich von Leitungskräften angefragt werde und ich bekomme von denen... also ich habe da so das Gefühl dass ich da was retten soll.

00:56:21: Oder wenn ich das Gefühl habe, dass in eine Leitungsrolle kommen könnte.

00:56:27: Also das heißt, dass das Leitungskräfter eigentlich ihre eigene Leitungsrolle nicht ausreichend ausfüllen.

00:56:37: sagen wir mal so dann mache ich es in der Regel auch nicht.

00:56:41: Das erkennt man aber manchmal auch erst im Prozess und dann ist es aber auch wieder ein Aushandlungsprozess mit allen und zu gucken okay wie gehen wir jetzt damit um wenn da was deutlich wird?

00:56:54: Aber wenn das von vorneherein klar ist dann lehne ich das auch ab.

00:56:57: Ja, was ja auch eine unheimlich wertvolle Rückmeldung sein kann in beiden Fällen als zu sagen also in unserem Gespräch nämlich war.

00:57:04: Sie scheinen hier sehr festgefahrene Strukturen und Verhaltensfall haben.

00:57:09: Ich sehe das eher als Konflikt an und sie bräuchten eine Konflikmoderation.

00:57:12: und bitteschön ich verweise an Folgen, Kollegen und Kolleginnen und auf der anderen Seite zu sagen ah suchen sie mich gerade als Retterin des Systems auf?

00:57:22: Nein danke!

00:57:22: Das ist nicht mein Job weil wenn sie das haben, sich darauf einzulassen zu erfahren wie Sie sich selber helfen können.

00:57:28: Dann bin ich richtig oder so

00:57:31: genau?

00:57:32: Das ist dann auch tatsächlich häufig so.

00:57:33: meinen Vorschlag da ich sage, ich kann Ihnen Coaching, Führungskräfte Coaching anbieten.

00:57:39: Wenn das für Sie passend ist ja was ich auch nicht mache es ist manchmal habe ich Anfragen für Riesenteams also von zwanzig, fünfundzwanzig Personen die aber eigentlich gar kein Team sind sondern eine Gruppe Und die im Alltag eigentlich kaum Berührungspunkte haben, außer vielleicht Vertretungssituationen.

00:58:01: Das macht strukturell keinen Sinn?

00:58:07: Ja kann ich auch beziehen.

00:58:09: Danke!

00:58:10: Wir können so langsam in die Zieh gerade einlaufen, so heißt das glaube ich noch und zwar interessiert mich nachdem du uns erzählt hast, wie du so arbeitest noch.

00:58:25: Wie da dein Blick auf den technologischen Fortschritt ist?

00:58:28: Weil ich seh dich gerade permanent vor meinen Augen vor Ort in Räumen mit Menschen redend und vielleicht auch mit sogar analogen Methoden usw.

00:58:39: Was meinst Du?

00:58:41: die Digitalisierung, denen er letzten Jahren stattgefunden hat und jetzt vielleicht auch nochmal der Schwung, der mit KI dadurch entstanden Bisher bereits deine Arbeit verändert und wie könnte es zukünftig deine Arbeit noch verändern?

00:58:58: Ja, ich habe da so ein ambivalentes Verhältnis dazu.

00:59:03: Vielleicht resultiert das auch aus den Erfahrungen die wir zwei heute morgen schon gemacht

00:59:07: haben in der Stunde, indem wir versucht haben die Technik unter Kontrolle zu bekommen.

00:59:15: Nein aber ernsthaft.

00:59:16: also Digitalisierung Ja, da kommt mir sofort so ein Überforderungsgefühl ein Stück weit hoch.

00:59:25: Das resultiert auch aus meiner Arbeit in einem Jugendamt vorher wo wir natürlich durch Corona bedingt auch von heute auf morgen damit konfrontiert waren plötzlich unsere Systeme umzustellen und alle völlig überfordert waren damit.

00:59:43: Auf der anderen Seite ist es eine riesen Chance als ich arbeite ja Digital, ich mache auch online Supervisionen.

00:59:51: Da gibt es ja tolle Tools mit denen man da arbeiten kann.

00:59:55: Das ist richtig toll und macht ein Stück weit örtlich unabhängig.

01:00:00: Und ich glaube zumindest das hier im Rhein-Main-Gebiet so dass es schon auch einen Mangel an Supervisions, Supervisoren und Supervisorinnen gibt und das wäre natürlich eine Chance.

01:00:10: Aber ich weiß nicht ob die ob das schon so in den Köpfen der Menschen ist, dass man auch nähe und eine gewisse Nähe und vertrautvollen Rahmen auch digital herstellen kann.

01:00:26: Also die meisten Teams wollen noch, dass ich zu ihnen komme und dass wir es vor Ort machen.

01:00:33: Das natürliche Antragatmosphäre klar aber digital funktioniert das auch schon sehr gut und ich würde mich freuen da auch das ein oder andere mehr zu machen.

01:00:45: KI, ach das ist so.

01:00:49: ja also ich nutze KI um mir Inspiration zu holen wenn mal eine Kollegin oder ein Kollege für einen fachlichen Austausch nicht zur Verfügung steht.

01:00:59: Habe ich auch schon das ein oder andere Mal die KI gefragt was sagst du dazu?

01:01:03: Was hast du für Ideen?

01:01:06: Was entstehen dafür Hypothesen?

01:01:07: Wenn ich dir das untersage und da kommen schon manchmal erstaunliche Dinge raus als es nutze ich schon sehr für Inspirationen, aber auch für Formulierungsvorschläge.

01:01:16: Also das ist schon eine Erleichterung.

01:01:19: Aber KI macht mir auch Angst muss ich ganz ehrlich sagen.

01:01:24: es ist ne große Befürchtung da dass gerade ja das gerade in Zeiten knapper Kassen doch auch Organisation und Firmen eher auf KI zurückgreifen und vielleicht auch so dieses persönliche diesen persönlichen Charakter und dieses Thema Emotionalität dann vielleicht nicht so gewichten, wie es eigentlich hilfreich wäre.

01:01:52: Und dass da noch ganz viel passieren wird.

01:01:57: Mal schauen!

01:01:59: Also das Thema ist für mich so komplex, dass ich da gar keine klare Haltung entwickeln kann.

01:02:06: Das fällt mir gerade sehr schwer.

01:02:08: Entwickelt sich auch ständig weiter?

01:02:11: Und ich hab manchmal auch das Gefühl da ein Stück weit abgehängt zu werden, wenn man nicht permanent dran bleibt.

01:02:18: Ich bin halt jetzt im Analogen viel unterwegs und muss mich da wirklich auch manchmal zwingen, mich vor den Computer zu setzen und mal auszuprobieren.

01:02:29: Genau!

01:02:30: Ja, ist ganz spannend.

01:02:32: also als wir mit dem Podcast angefangen haben war ich selber noch in so einer Atmosphäre von Neugier und alles ausprobiert.

01:02:39: Ich weiß nicht, ob du es mal mitbekommen hattest.

01:02:41: Ich habe so eine Mini-App gebaut und da sind unendlich viele Tooltipps drin die ich alle im vorvor letzten Jahr getestet habe.

01:02:48: Und hab dann irgendwann festgestellt zu über die Monate – das ist so ein Verlaufer des letzten Jahres gewesen – dass meine Neugierde zwar immer da ist aber was das Thema KI anbelangt nachgelassen hat einfach in unseren Bereichen für mich nicht wesentlich ist.

01:03:08: Ganz komisch das so zu sagen, weil ich eigentlich auch Enthusiastin bin was so Technologie und Fortschritt anbelangt.

01:03:14: Aber ich halt festgestellt habe mir geht es halt um hat Mothrosa Grüße gehen raus Resonanz also mit den Resonanzen miteinander ins Schwingen zu kommen.

01:03:24: Dazu brauche ich keine Technologie in der Form.

01:03:28: Ich freue mich, dass es Klientinnen und Klienten gibt mit denen ich über Zoom- und Co-Inverbindung gehe.

01:03:34: Ich freu mich auch, dass unser Netzwerk gibt das wir auch digital miteinander gut ins Schwingen kommen können.

01:03:40: Das immer wieder.

01:03:42: aber ich schätze den persönlichen Kontakt sehr.

01:03:44: Und das finde ich ist eine sehr interessante Entwicklung.

01:03:47: Dass ich bei einer Glaube, dass noch mal wichtiger denn je wird diese Art von Beziehungsgestaltung zu erleben, die es eben braucht.

01:03:57: Also so gerade auch in unseren Tätigkeitsfeldern also diese menschliche Begegnung hat.

01:04:01: nur Drossa spricht immer von der Unverfügbarkeit von Resonanz.

01:04:05: Das ist nicht Plan, was ist nicht steuerbar?

01:04:07: Es sind viele zufällige Momente, die halt dann die Resonanzen ermöglichen und ich glaube das gelingt mehr im Präsenz als im Digitalen.

01:04:18: anders.

01:04:18: Und es hat bestimmt auch gewisse Vorzüge, Wissensvermittlung geht glaube ich auch prima über das Digitale aber diese besondere Atmosphäre die Menschen vielleicht benötigen um gesehen zu werden und komplett angenommen zu werden.

01:04:34: Vielleicht auch die Methodik unseres Arbeitens die dann nun einfach im Analogen dann doch anders ist als halt im digitalen Raum.

01:04:42: Alles das lässt mich irgendwie persönlich immer mehr dazu kommen zu sagen Ja, es ist schön.

01:04:49: Es gibt... Ich schätze aber mehr tatsächlich das andere.

01:04:55: Auch eine interessante Entwicklung also so, dass ich da zu sagen habe erst nach dem Austesten.

01:05:00: Also ich muss selber ganz viel austesten weil ich wissen will wie funktioniert das und trage einfach nur eine Skepsis in mir.

01:05:07: die trage ich meistens nämlich erstmal nicht.

01:05:09: Ich gehe immer komplett voller Euphorie rein und dann kann ich aber danach für mich entscheiden.

01:05:14: Das hat ja schon Autonomie ne?

01:05:17: sich autonom verhalten zu können.

01:05:19: Ja, also ich verstehe das was du gerade beschrieben hast und die Ambivalenz vielleicht aber auch oder dieses.

01:05:26: ich weiß es noch gar nicht so in welche Richtung das gehen wird.

01:05:29: Ich verstehe aber auch die Skepsis-Bytes.

01:05:31: eben alles sehr schnell geht und wenn man nicht pur in dieser Bubble da drin ist dann spricht man manchmal auch übrigens nicht mehr die gleichen Worte.

01:05:39: Das merke ich bei den KI Stammtischen in Hamburg auch häufiger.

01:05:42: dass ich dann schon mal nachfragen muss und sagen muss verstehen ich was ihr meint Und das ist schon eine sehr interessante Entwicklung.

01:05:49: Ja, deswegen beobachten wir einfach mal wie es weitergeht und genau!

01:05:55: Wir bleiben neugierig und versuchen offen zu bleiben und vielleicht auch eigene Grenzen zu überwinden an der einen oder anderen Stelle.

01:06:06: Oder auch zu setzen – und das ist dann das andere?

01:06:08: Oder zu setzen, ja richtig.

01:06:11: Danke dafür, danke für deine Kommentierung.

01:06:14: Ich hatte noch meine Abschlussfrage Und zwar, was würde sich deiner Meinung nach verändern?

01:06:20: Würden alle systemisch agieren.

01:06:26: Da würde sich so viel verändern also in meinem in meinem Bereich indem ich mich bewege würde glaube ich eine viel viel höhere Arbeitszufriedenheit einzug halten.

01:06:42: die Vereinbarkeit von Kehrarbeit und Beruf wäre ne ganz andere.

01:06:48: Und ja, ich glaube man würde in viele lachende und zufriedene Gesichter schauen was natürlich auch wieder ein gesellschaftlichen Einfluss hätte.

01:07:02: Ich glaube dass das dadurch höhere Lebenszufriedenheit erreicht werden könnte bei den Menschen mit denen ich arbeite und vielleicht würde oder mit Sicherheit würden in den extremistischen politischen Bestrebungen würde der Nährboden genommen werden ein Stück weit.

01:07:26: Ja, jeder Mensch wäre sozusagen da unterwegs wo er seine Ressourcen hat und wo er seiner Motivation und seine Sinnerfüllung sieht.

01:07:37: und ja...

01:07:40: Tön!

01:07:42: Sehr gerne.

01:07:43: Danke für die Kommentierung.

01:07:46: Ach wir könnten glaube ich noch ein bisschen länger plaudern?

01:07:49: Ich habe das Gefühl wir sind gerade erst eingestiegen.

01:07:51: Also das ist ein bisschen so meine Perspektive jetzt, dennoch müssten wir langsam zu Ende kommen damit unsere Zuhörenden nicht so viel Inhalt zumuten.

01:08:01: Welche Frage hätte ich dir auf jeden Fall noch stellen sollen?

01:08:09: Ja, du siehst mich denken die Zuhörnern will mich nicht denken.

01:08:14: Wir

01:08:14: haben Sie's Atmen gehört!

01:08:15: Das

01:08:18: war das nachdenkliche Atmen.

01:08:22: Ach nee, ich glaube es gäbe noch vier zu erzählen.

01:08:25: Aber eine konkrete Frage fällt mir jetzt nicht ein.

01:08:29: Gibt es etwas was du unbedingt auch sagen möchtest?

01:08:32: Was noch nicht gesagt wurde?

01:08:36: Ich habe es nebenbei erwähnt.

01:08:39: Ich hab mich selbstständig gemacht und habe einen tollen Prozess irgendwie erlebt, erleben dürfen mit ganz viel Wirksamkeit und Zufriedenheit habe gerade so ein Feuer in mir eben in Richtung Hamburg zu gehen.

01:08:54: Also das heißt, wenn es jemanden gibt der zuhört und denkt ach die mit der könnten wir mal den Kontakt treten dann gerne über meine Homepage.

01:09:02: ich mache jetzt grad ein bisschen Werbung genau dass sei noch gesagt.

01:09:08: also egal in welchem Format was ich gerade beschrieben hab gerne Kontakt aufnehmen.

01:09:13: Ich bin häufiger in Hamburg Und schaue auch gerne mal vorbei.

01:09:18: Genau.

01:09:19: Und was ich gerne auch noch sagen würde, Sandra.

01:09:22: Ich finde es immer wieder begründernswert wie du dieses systemische Netzwerk irgendwie aufrechterhältst und was du für tolle Einfälle hast und wie du auch immer wieder den Menschen aktivierst mit ganz viel Herzblut.

01:09:34: Das find' ich wirklich toll und das ist für mich selbst auch super bereichernd.

01:09:39: Danke dir!

01:09:41: Danke dir, oh so schöne warme Worte zum Abschied damit hab ich gar nicht gerechnet.

01:09:46: Danke!

01:09:48: Im Podcast quasi einmal geöffnet hast und uns von deiner beruflichen Reise zur Systemikerin berichtet hast.

01:09:55: Wir haben von dir nochmal den Blick oder die Perspektive auf, was ist systemische Supervision mitnehmen dürfen?

01:10:03: Und vielleicht auch ein bisschen von dir gelernt?

01:10:05: Ich glaube da waren so zwischen den Zeilen noch ein paar Gedanken, wahrscheinlich der eine oder andere Höhrende... wahrgenommen hat und möglicherweise hilfreich war.

01:10:16: Das ist die Überleitung zu, wenn euch die Folge gefallen hat oder wenn ihr daraus etwas mitgenommen habt dann schenkt uns gerne ein Sternchen oder schenkte uns eine Bewertung auf der Plattform eurer

01:10:28: Wahl.

01:10:29: Und wir freuen uns auch immer wenn wir Kommentare oder Rückmeldungen zu den einzelnen Podcast folgen bekommen weil das tatsächlich sehr selten der Fall ist und so fühlt es sich manchmal an als hätten wir in einen luft leeren Raum gesendet.

01:10:41: da wir aber sehen dass immer mehr Menschen diesen Podcast hören.

01:10:45: Kann es nicht sein, dass das ein luftbärer Raum ist?

01:10:47: Somit falls ihr etwas in Richtung von Steffi halt senden wollt die Kontaktdaten und auch Steffis Website findet ihr in den Show Notes und sonst meldet euch gerne bei uns beim Netzwerk.

01:10:58: halloelsystemischesnetzwerk.de ist unsere E-Mail Adresse.

01:11:03: alle weiteren Informationen findet ja ebenfalls auf unserer website systemischesnetzwerkt.de.

01:11:09: Oder ihr findet uns auch auf Social Media.

01:11:13: So mit herzlichen Dank an alle fürs

01:11:14: Zuhören,

01:11:15: und dir liebe Steffi wünsche ich jetzt einen schönen Tag.

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