Hinter dem Hunger - im Gespräch mit Stefanie Gregor über Essstörungen und den liebevollen Blick nach innen

Shownotes

In dieser Folge spricht Sandra mit Stefanie Gregor, systemische Therapeutin und Expertin für Essstörungen bei Müttern. Gemeinsam tauchen sie tief in die Frage ein, warum Essstörungen gerade in der Mutterschaft oft übersehen werden und wie systemische Ansätze helfen können, Kontrolle loszulassen und emotionale Herausforderungen neu zu verstehen.

Sie beleuchten Stefanies persönliche Geschichte, sprechen über den Einfluss von Sprache, gesellschaftliche Erwartungen und Digitalisierung auf Essverhalten und mentale Gesundheit.

Du erfährst, warum Akzeptanz, Selbstreflexion und ein liebevoller Blick auf die eigene Innenwelt so entscheidend sind und wie systemische Beratung & Therapie Wege aus der Isolation bieten kann. Ein mutmachender Austausch für Betroffene, Angehörige und alle, die psychische Gesundheit neu denken wollen.

Systemisches Netzwerk

https://systemischesnetzwerk.de/

Mentalisierungsbasierte Therapie

https://www.ge-mit.de/mentalisierungsbasierte-therapie-%C3%BCbersicht

Konstruktivismus

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konstruktivismus-37530

Niklas Luhmann

[https://niklas-luhmann-archiv.de/] (https://niklas-luhmann-archiv.de/))

Genogramm

[https://www.psychologysmarttools.com/de/blog/posts/genogramm-symbole-leitfaden.html] (https://www.psychologysmarttools.com/de/blog/posts/genogramm-symbole-leitfaden.html))

Familienbasierte Therapie (Family-Based Treatment, FBT)

[https://kinder-und-jugendpsychiatrie.charite.de/forschung/essstoerungen/fbt] (https://kinder-und-jugendpsychiatrie.charite.de/forschung/essstoerungen/fbt))

Podcast 'Betreutes Fühlen'

https://betreutesfuehlen.podigee.io/

ARFID (Autismus und Essstörung)

https://www.msdmanuals.com/de/profi/psychiatrische-erkrankungen/f%C3%BCtterungs-und-essst%C3%B6rungen/vermeidende-restriktive-essst%C3%B6rung-arfid

Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:11: Moin moin und herzlich willkommen bei Mind Evolution, dem Podcast des systemischen Netzwerks einem Zusammenschluss systemischer Fachkräfte.

00:00:19: Wir tragen mit Mind Evolution dazu bei das psychische Gesundheit besprechbar und es selbstverständlich wird Unterstützung in schwierigen Lebenslagen hinzuziehen.

00:00:28: Du erfährst in unserem Podcast, dass es neben den klassischen Psychotherapie-Verfahren auch weitere Hilfsangebote gibt die kurzfristig zur Verfügung stehen und zu dem welche Unterschiede es unter diesen insbesondere auf dem Coachingmarkt gibt.

00:00:42: Unsere Gäste innen lassen hinter die Kulissen ihrer beruflichen Praxis blicken und zeigen dir auf wie Gesprächsprozesse ablaufen und wie wirkungsvoll systemische Prozessbegleitung sein kann.

00:00:52: In Mindvolution erfährst du wie vielfältig systemische Beratung, systemisches Coaching, systemische Therapie und Organisationsentwicklung ist.

00:01:00: Wessen Stimme spricht ihr zu dir?

00:01:02: Mein Name ist Sandra Brauer.

00:01:03: ich bin die Gründerin des Systemischen Netzwerks und Gastgeberinnen unseres Podcasts.

00:01:07: Viel Freude beim Zuhören!

00:01:10: Moin moin aus Hamburg.

00:01:12: an unsere lieben Zuhörenden vielleicht an diejenigen, die schon öfter reingeschalten haben.

00:01:17: Schön dass ihr wieder mit dabei seid und auch dieser Folge lauschen wollt!

00:01:20: Und an die jenigen, die das erste Mal zuhören herzlich willkommen!

00:01:25: Und natürlich ein herzliches Moin Moin oder guten Mittag wie du wahrscheinlich jetzt sagen würdest an meine Kollegin Stefanie Grigor.

00:01:32: Ich habe schon wieder vergessen aus welcher Region du kommst.

00:01:35: ich weiß es ist nicht die norddeutsche region ist aber wirst du bestimmt gleich mehr zu erzählen.

00:01:39: liebe Stefanie schön dass du hier bist.

00:01:42: Ja, danke Sandra.

00:01:43: Danke dass ich da sein darf!

00:01:45: Ich komme aus Stuttgart bei Stuttgard.

00:01:49: Ich glaube man würde jetzt hier sagen Mahlzeit aber ich mag diesen Dialekt gar nicht.

00:01:55: Tatsächlich mag ich nur den Bayerischen und den Norddeutschen Dialekt.

00:01:57: Ach wirklich?

00:01:58: Sehr sympathisch ja.

00:02:00: Das ist total spannend.

00:02:01: Da könnten wir uns jetzt schon dran festhalten.

00:02:03: tatsächlich mag ich den Stuttgarter Dialekt oder dieser Dialekt der Region total gerne.

00:02:10: Ja, ich habe einige berufliche Erfahrungen in meinem Brustanfängen damit gemacht und einen Außendienstmitarbeiter im Musikinstrumentenvertrieb erinnere mich sehr gerne zurück.

00:02:21: Und ich glaube der hat das geprägt.

00:02:23: Das ist vor über zwanzig Jahren gewesen dass sich irgendwie so ein sich öffnendes Herz plötzlich habe wenn ich euren Dialekt höre.

00:02:32: Aber darum sollte es ja gar nicht gehen.

00:02:35: Ich werde mal versuchen unser Gespräch in eine professionelle Richtung zu lenken Und stell dir eine ganz simple Frage zum Einstieg.

00:02:43: Liebe Stephanie, vielleicht magst du unseren Zuhörenden erzählen wer du bist?

00:02:47: Was machst du so?

00:02:50: Ja ich bin systemische Therapeuten selbstständig und bin hier spezialisiert auf Essstörungen und das speziell als Mutter mit Essstörungen weil ich finde ist ein Thema das sehr... vernachlässigt ist oder auch gar nicht gesehen wird.

00:03:08: Ich hab selber die Erfahrung gemacht und ... Die Ärzte, an die man sich wendet haben dann oft auch gar keine Idee was man da machen könnte.

00:03:18: Und es gibt auch keine Anlaufstellen für Mütter mit Kindern Denn kann ja nicht einfach sagen jetzt begebe ich mich in Therapie und dann wo soll mein Baby hin?

00:03:29: Ich hätte jetzt sofort mehrere Abzweigungen, die ich nehmen würde Die erste und zwei die systemische Therapeuten.

00:03:37: kannst du dich noch erinnern, wie du die ersten Schritte in Richtung der systemischen Therapie gegangen bist.

00:03:43: Also was waren so deine beruflichen Anfänge?

00:03:45: Und wie hat das schlussendlich dahin geführt dass du dich für diesen Weg entschieden hast?

00:03:50: Ja es ist jetzt vielleicht ein bisschen wenig romantisch aber ich wollte eigentlich immer Psychoanalytikerinnen werden an die Freud Uni oder an die analytische Uni in Berlin gehen.

00:04:03: Ich habe dann tatsächlich ein Privatstudium gemacht in Stuttgart am Säge-Jung-Institut.

00:04:10: Die hatten dann so Bachelorstudiengang in Psychologie und wollte dann nach Berlin weiter den Master an der Freud Universität machen, bin dann aber schwanger geworden und hab mich dann erst mal dagegen entschieden von Stuttgarter Berlin zu ziehen Und hab dann während der Schwangerschaft und auch schon als meine Tochter da war, die systemische Therapeutenausbildung angefangen erst mal aus der Not raus.

00:04:42: Und dann ist es aber von der Not zur Liebe oder wie kann man das so schön verpacken?

00:04:49: Ich habe sie liegen gelernt, diese systemische Therapie ja

00:04:53: Ach, wie spannend!

00:04:54: Damit hast du, glaube ich jetzt gerade schon einen Unterschied gebildet zu allen bisherigen die hier zu Gast waren.

00:05:00: Also ich habe noch die einzelnen Gespräche so ein bisschen im Ohr und da war es meistens von ganz fester Entschluss unbedingt was mit systemisch zu machen und das finde ich tatsächlich sehr interessant.

00:05:11: Und wie war es dir möglich sie lieben zu lernen?

00:05:14: Die systemische Therapie – Was hat es möglich

00:05:16: gemacht?!

00:05:17: Ja, auch das war wieder keine Liebe auf den ersten Blick.

00:05:20: Tatsächlich war die systemische Beratung für mich sehr banal.

00:05:24: also ich dachte immer was machen wir hier eigentlich können wenn nicht ein bisschen in die Tiefe gehen?

00:05:29: und war auch sehr unzufrieden.

00:05:31: erst und erst dann mit der systemischen Therapie Ausbildung kam ich dann so in das Verliebtsein in die Verliebteinsphase vielleicht.

00:05:39: da hatten wir die mentalisierungsbasierte Therapie Und das hat ja auch viele analytische Aspekte.

00:05:47: Was ich so spannend finde, dass wir in der systemischen Therapie ganz viele Richtungen vereinen können und dann eben den Menschen im Ganzen sehen und nicht nur als Individuum.

00:06:00: Das find' ich so spannend, dass man einfach ganz viele Möglichkeiten hat und freier ist.

00:06:10: Ich find' auch den Konstruktivismus so spannend!

00:06:13: Das Weltbild dahinter, genau.

00:06:14: Aber das kam dann alles erst in der Therapeutenausbildung tatsächlich?

00:06:18: Ja sehr spannend!

00:06:20: Vielleicht für diejenigen, die davon noch nie gehört haben du hast gerade über ein Mentalisierung gesprochen bzw.

00:06:27: mentalisierungsbasiert Therapie.

00:06:29: ich habe davon auch schon öfter erfahren aber keine Ausbildung oder keinen Ausbildungsschwerpunkt.

00:06:33: jetzt sind diese Richtung.

00:06:34: Ich ahne aber dass ich weiß, was sich dahinter verbirgt.

00:06:37: Magst du das kurz noch mal erklären?

00:06:39: Was ist das für dich so damit auch unsere Zuhörenden verstehen oder der Fugge bei dir übergesprungen ist?

00:06:46: Ja... Ich glaube es hat viele psychodynamische Aspekte und wurde eigentlich ursprünglich für die Borderline Patienten konzipiert erfunden.

00:06:58: Aber man hat festgestellt, dass ja Menschen mit allen psychischen Beschwerden Störungen oder das heißt Störung sagt man ja nicht in der systemischen Therapie sondern Herausforderung Schwierigkeiten haben zu mentalisieren.

00:07:11: Das heißt sich in andere hineinzuversetzen aber auf allem halt auch in sich selbst.

00:07:15: also was fühle ich gerade?

00:07:18: Das wissen wir hier oft gar nicht.

00:07:19: und wenn wir das Lernen zu fühlen Wenn wir unsere Gefühle im Grunde füllen lernen dann müssen wir ja gar nicht mehr so viele Ungute Strategien anwenden, die uns dann vielleicht den Alltag erschweren.

00:07:31: Das Leben erschwerden oder halt eben auch wie in der Essstörung.

00:07:35: Wenn wir die Gefühle fühlen können dann brauchen wir nicht die Beschäftigung mit dem Essen.

00:07:41: Ja da kommen wir auf jeden Fall gleich nochmal dazu weil ich das Thema auch sehr spannend finde und dass mit den Emotionen oder quasi auch diese eigene innere Welt halt wahrnehmen zu lernen finden wir ja häufig im Achtsamkeitstraining und auch in anderen Konzepten wieder, dass es immer wieder darum geht um dann ja auch zu erkunden welche Bedürfnisse hinter den einzelnen Gefühlen eben auch stehen.

00:08:04: Und gerade so in der heutigen Welt wo wir so im Durchrauschen sind und vielleicht eher mehr am Außen als hat in unserem Inneren glaube ich könnte das ein guter Weg sein um Menschen vielleicht wieder näher zu sich selbst zu bringen.

00:08:17: also da wäre ich glaube ich auch sehr begeistert.

00:08:19: Ich sehe das im Systemischen auch so Weil für mich das auch das große Ganze ist, also unsere innere Welt ist ja auch ein System.

00:08:27: Das ist unser Binnensystem quasi auch mit den Erfahrungen der Vergangenheit unserer Biografie und dann natürlich in den Tag zu mit dem Außen.

00:08:35: Und gerade so diese Selbstwahrnehmung halt zu schärfen.

00:08:37: Ich glaube da steckt ganz viel Potenzial dann auch für die eigene Entwicklung und vielleicht auch den eigenen Umgang oder den anderen Umgang mit den Herausforderungen, die man so hat.

00:08:50: Du hast auch den Konstruktivismus erlebt, erwähnt.

00:08:54: Und da muss ich immer lächeln, weil ich immer sofort an meine ersten Leseversuche von Niklas Luhmann zurückdenke.

00:09:02: Ich leg den jedes Mal wieder beiseite und freue mich immer über Sekundär-Literatur.

00:09:07: aber grundsätzlich ist der konstruktivismus ja ein prägendes Element auch von unserer systemischen Gedankenwelt.

00:09:15: wie würdest du den übersetzen, also auch mal angenommen.

00:09:18: Wir haben vielleicht wieder Menschen die überlegen sich erst einmal in Richtung systemischer Beratung oder Therapie auf dem Weg zu machen.

00:09:26: wie würdest du denen das erklären?

00:09:27: Was ist der konstruktivismus für dich?

00:09:30: Also für mich ist es eher so man kann ja den anderen oft gar nicht richtig verstehen.

00:09:37: oder wenn ich von meiner Essstörung erzähle als Mutter dann höre ich halt auf den Satz naja Du hast doch jetzt ein Kind warum?

00:09:46: Du musst auch Verantwortung übernehmen.

00:09:48: Das ist doch jetzt ganz einfach und wir erschaffen uns ja die eigene Welt, unsere eigene Realität in dir, in die sich der andere oft gar nicht einfach setzen kann weil man eine ganze andere Welt hat oder in einer ganzen anderen Welt lebt.

00:10:00: und das finde ich für mich so ein bisschen auch erleichtern dass Ich den Anderen nicht gänzlich verstehen muss und er mich auch nicht.

00:10:08: Und ich habe mich ganz oft geärgert.

00:10:10: warum kann der mich jetzt nicht verstehen?

00:10:13: Und für mich ist Konstruktivismus einfach was Erleichterndes, dass wir uns die Welt erschaffen und unsere Realitäten bauen so wie sie für uns eben passen.

00:10:23: Die müssen aber nicht für den anderen passen.

00:10:26: Ja ich versuche meinen Studierenden das mal so zu erklären Dass sich sie mal einlade Zu Beginn des Semesters sich einen Tisch vorzustellen.

00:10:36: Also tatsächlich nur stellt euch mal ein Tisch vor und dann gucke ich in die Gesichter und sehe gerade dass Sie alle denken Und ein Moment später kommentiere ich dann immer ja und meint ihr, dass wir alle gerade den gleichen Tisch vor Augen haben?

00:10:48: Nein.

00:10:48: Und das ist ganz klar ein ganz klares Nein!

00:10:51: Und da sage ich ja, das ist für mich der Konstruktivismus.

00:10:54: also wir konstruieren halt permanent verschiedene Wirklichkeiten und es ist eine Kunst, dass wie uns übersprache und Worte so gut verständigen können, dass es überhaupt gelingt obwohl wir so viele verschiedene konstruierte Wirklichheiten haben.

00:11:09: Und wenn man der Andame folgt, so wie du es auch gerade beschrieben hast.

00:11:13: Dass das eben Fakt ist also dass das stimmt, wie wir das jetzt gerade auslegen oder wie konstruktivistisch unsere Welt ist dann ist doch vielleicht nochmal mehr Wert auch mal nachzufragen und in die andere Welt halt versuchen hineinzutauchen und nicht immer sofort davon auszugehen, dass wir uns ja nach wenigen Worten schon verstanden haben.

00:11:33: Ich glaube da würden wesentlich weniger Konflikte entstehen, wenn man in dieser Haltung halt noch in sich trägt

00:11:39: und eben auch die Vorurteile oder dass wir ja alle aus einem guten Grund heraus handeln, obwohl wir es vielleicht gerade nicht verstehen können.

00:11:49: Ja auf jeden Fall!

00:11:50: Vielleicht um das kurz abzurunden wenn du heute nach so deinem Zufallstreffer der systemischen Therapie Menschen kurz und knapp vielleicht auch eine Maßmenschen, das ist meine Lieblingsfrage erklären solltest was für dich systemisch ist.

00:12:08: Was wäre das?

00:12:09: Also wie würdest du das beschreiben?

00:12:11: dem Maß Menschen, der kurz mal zu Besuch ist und etwas verwirrt vor dir steht.

00:12:18: Ich beschreibe es immer gern mit meinem Thema.

00:12:21: Ja mach ich glaube dass für alle wahrscheinlich ein bisschen gleichbarer gerne.

00:12:25: Ja ich erkläre es ganz oft, dass mein Essen oder die ja das Essensthema eben wie ein neuer Mensch im System der das System so ordnen soll, dass es nicht auseinander fällt.

00:12:44: Also... Dass es nicht explodiert oder dass es eigentlich was Gutes ist.

00:12:56: Zusätzlich zu dem wahrscheinlich, was du eben davor gesagt hast, also dieses Berücksichtigen von verschiedenen Dingen oder auch der Außenwelt und das alles zusammenkommt und nicht nur das eine da im Fokus steht?

00:13:09: Ja!

00:13:11: Ja.

00:13:11: Und würdest du, nachdem du dich jetzt so auf diese Reise in Richtung systemischer Therapie gemacht hast, würdest Du Dich heute als Systemikerin bezeichnen?

00:13:19: Ja!

00:13:21: Vielleicht nicht als Klassische aber als Wundepsychotante vielleicht eher...

00:13:30: Die bunte Psycho Tante vielleicht an unsere Zuhörenden.

00:13:33: Ich sehe auch gerade ein Hintergrundbild bei Stefanie, was auch ein bisschen bunt erscheint.

00:13:37: Ich weiß ich habe dich gar nicht gefragt.

00:13:38: ist das ein Bild?

00:13:39: Was sind da hinter dir?

00:13:40: Ja das ist

00:13:40: ein Bild!

00:13:41: Ich liebe Rot.

00:13:42: Ja rot-rot-rot.

00:13:44: Ist es auch bunt?

00:13:44: ne?

00:13:46: Die bunten Psycho tante ja das finde ich gut.

00:13:49: und ähm... Ist die Systemikerin bei dir permanent präsent oder macht sie manchmal Urlaub oder auch kurze Verschnaufpause?

00:13:57: Ach die macht ganz oft Pausen.

00:14:01: Woran merkt man, dass die Pausen macht?

00:14:05: Dass ich mich in meinen eigenen Mustern ganz gut wohlfühle und auf die immer wieder zurückgreif ohne die zu hinterfragen.

00:14:16: Und nicht dann ganz oft höre aber du musst es doch besser wissen.

00:14:19: Aber ich will's ja auch gar nicht besser wissen weil das ist ja auch manchmal ganz nett und bequem.

00:14:25: Ich glaube, das sind die Momente, wo unser Umfeld manchmal so auf uns reagieren könnte.

00:14:31: Du bist ja auch ein Mensch!

00:14:32: Also du bist nicht nur deine Profession, sondern du bist auch ein Menschen.

00:14:35: Das kriege ich in meinem Umfeld zuzuhören mit einem leichten Lächeln und so bisschen... Manche lachen auch sehr laut.

00:14:42: Den Moment hatte ich vor kurzem auch, das fand ich sehr lustig wo ich dann immer denke wie cool dass jemand den Unterschied dann erkennt wenn wir dann halt auch mal bewerten oder wenn die halt auch einmal schimpfen über vielleicht entweder menschliche Umstände wird.

00:14:55: es macht uns eben vielleicht noch menschlich.

00:14:59: Ja ja absolut.

00:15:01: also das ist ja auch.

00:15:02: was soll ja auch Teil davon sein.

00:15:06: Ich finde dass man ja nicht immer wie soll ich jetzt sagen, perfekt systemisch sich verhalten muss.

00:15:14: Das wäre ja auch... das wär ja da nicht bunt, ne?

00:15:17: Man kann ja auch sagen heute bin ich einfach mal die Nörgeltante.

00:15:23: Darf da sein!

00:15:24: Halt hier

00:15:24: auch ein bisschen Psycho-Hygiene oder die Leste Gossip Girl.

00:15:32: Da gab's eine Folge aus dem Betreutes fühlen Podcast von Leon Winscheidt und Azus Schröder.

00:15:39: Da wurde auch darüber gesprochen, was es eigentlich bedeutet wenn man über andere Menschen spricht.

00:15:44: Also sprich Lestert und das ist halt ja die Beziehung unter den Menschen, die Lestern gerade sehr stärkt.

00:15:50: Es gab Studien, die das belegt haben.

00:15:52: Seitdem kriegen

00:15:53: wir das beim Sport auch öfter mal und sagen okay das muss halt so sein jetzt nicht immer aber manchmal ist es sehr gesund.

00:16:01: Ja ja und man fühlt sich dann nachher besser wenn man den anderen abwertet.

00:16:04: Ist doch wunderbar!

00:16:08: Wenn jetzt andere Menschen genau diese Sequenz aus dem Podcast rausgehört haben, denken sie sich auch, ähm interessanter systemischer Podcast.

00:16:15: Aber nicht eingebettet in dem Kontext sind, den wir gerade erzählt haben.

00:16:19: Ja schön!

00:16:21: Sag mal und du hast ja vorhin schon deinen Schwerpunkt erzählt?

00:16:24: Wir haben öfter hier Menschen bei uns im Podcast zu Gast die halt sich ein Thema rausgesucht haben... Wie bist du zu dem Thema Essstörung gekommen?

00:16:35: Und dürfen wir das als Systemikerinnen eigentlich noch Essstörungen nennen oder müssen es nicht anders nennen.

00:16:41: Also zwei Fragen, die sich gerade dahinter verbergen wie bist du zum Thema gekommen?

00:16:46: Das Thema ist natürlich schon auch irgendwie die eigene Geschichte weil man sich dann erst richtig reinversetzen kann, sonst müsste ich mir eine komplett rinde Welt konstruieren.

00:16:58: Das frage ich mich sowieso immer.

00:17:00: Wie könnte ich jemandem gut begleiten, wenn ich gar nicht weiß wie er sich fühlt?

00:17:05: Es geht wahrscheinlich auch aber bei mir ist es aus der eigenen Geschichte raus und ich weiss dass man den Störungsbegriffen nicht verwendet.

00:17:14: Aber da bin ich auch wieder nicht ganz so okay damit weil Es darf doch alles sein.

00:17:22: Also ich kann doch sagen, das ist eine Essstörung und muss jetzt nicht sagen... Und dieses Verbot!

00:17:28: Das ist ja so ein bisschen wie das Gendern, wo die einregen sich darüber auf, die anderen darüber.

00:17:34: Für mich ist Systemik auch so ein bißchen Bedürfung alles zu sagen oder Ich konstruiere es mir so, wie's mir passt und ich finde nur weil ich sage, dass es eine Störung heißt für mich nicht, ich bin defizitorientiert.

00:17:52: Was bedeutet denn für dich das Wort Störung?

00:17:56: Störung, dass ein gewisses Leid damit einhergeht.

00:18:03: Bei mir oder bei anderen, das bedeutet für mich Störung.

00:18:07: Weil wenn ich okay damit bin dann kann ich eine S-Verhalten haben aber wenn nicht drunter leide ist es keine Störung.

00:18:17: Da kommen wir auch wieder zu den konstruierten Wirklichkeiten und auch zu den Worten,

00:18:22: denen

00:18:22: wir dann gewisse Sachen verbinden.

00:18:24: Und ich habe manchmal den Eindruck, dass durch so ein Störungsbegriff wie vielleicht besser anschlussfähig sind also das Menschen uns dann vielleicht auch finden weil sich selber als Störung erleben.

00:18:36: nicht jeder da draußen der ist ja nicht systemisch ausgebildet und weiß wie in Anführungszeichen weichgespült wir mit unserer Sprache unterwegs sind und warum es uns so wichtig ist Sondern reagiert ja vielleicht auch genau auf das.

00:18:48: Ich habe vor kurzem, war schon ein paar Monate wieder hier hab ich einen Artikel über Panikattacken und Angststörungen geschrieben.

00:18:55: also so ähnlich war das formuliert und ich habe damals sehr stark überlegt wie schreibe ich diesen Blockartikel?

00:19:01: Also nehme mich das Wort Störung mit auf oder nicht aber danach würde halt gegoogelt werden.

00:19:05: Das suchen Menschen weil sie es selbst als Störung empfinden.

00:19:09: Und ich finde auch da kann es ja ein Einstiegs-Tor sein, um dann halt danach darüber zu sprechen und zu sagen, das könnte aber auch einen Nutzen haben.

00:19:17: Das wäre ja die systemische Sicht auf problematisches oder hinweiliches Verhalten, dass es oftmals eben einen Nutze hat.

00:19:24: Ja, wenn wir – das ist ja aus der Geschichte herausgewachsen dieses Defizitorientierte und Störungskriffliche.

00:19:32: Und das ist zwar wieder ein anderes Thema, Ich finde, das passt gerade so gut.

00:19:39: Da gibt es ja diese Bewusstseinsstufen und aktuell leben wir ja in dieser... ich schaue aufs Defizit ...und sehr rational was kann man damit machen?

00:19:50: Und dann gibt es jetzt auch schon Menschen die bewegen sich daraus aus diesem Bewusstsein eben dahin wie die Systemiker schon zu diesen.

00:19:59: Wir gucken nicht so sehr auf Probleme sondern alles Auch die Neurodivergenz.

00:20:03: Bewegung ist ja auch ein bisschen integrativer also jedes Störung bringt ja auch ganz viel Potenzial mit.

00:20:11: Und ich glaube, dass das integrale Bewusstsein ist.

00:20:17: Kennst du die Bewusstseinstufen von Gebso?

00:20:20: Nee, die kenne ich nicht.

00:20:21: Wie heißt er?

00:20:22: Das ist integral heiß oder Transzendenz und es ist aber nicht isoterisch, weil es isotärisch da stehe ich selber nicht so drauf.

00:20:30: Es meint einfach, dass alles da sein darf!

00:20:34: Das wurde ja.

00:20:35: früher war der Mensch ja eins mit der Natur, genauso wie das Baby.

00:20:38: Ich glaube es war das Archaische und dann kommt das Magische.

00:20:42: Das magische Denken haben wir bei den Zwangsgedanken immer noch oder beim Aberglaube wo die Menschen dachten wenn ich jetzt nicht Sonne mal kann ich die Götter beeinflussen?

00:20:54: Und jetzt sind wir eben im rationalen und dem Problem orientierten und danach kommt das integrale Bewusstsein dass dann wieder die Probleme, was Schöpferisches auch oder was Gutes betrachten kann als Lösung ja schon.

00:21:15: Aber das sind ja noch nicht alle und es ist glaube ich ein langer Prozess und ich finde in diesem Prozess darf man dann schon den Störungsbegriff verwenden?

00:21:24: Oder generell sollte man nicht sagen es darf nicht das eine und nicht das andere sondern alles darf da sein wollte ich damit sagen habe ich das jetzt verständlich erklärt?

00:21:33: Ich glaube, das war eine schöne Ergänzung tatsächlich zu dem und vielleicht lädt es einfach Menschen dazu ein die uns zuhören über ihre eigene Sprache nachzudenken.

00:21:42: Also wie sprechen wir eigentlich?

00:21:44: Und was meinen wir damit?

00:21:45: Was ist die Bedeutung dahinter?

00:21:47: Wie könnte jemand anderes das empfangen?

00:21:50: Spricht das ganz schlichte Modell der Dekodierung von Informationen?

00:21:57: Und auch das, finde ich, führt ja schon zu einer Selbstklärung.

00:22:00: Also da drüber nachzudenken und sagen was will ich eigentlich ausdrücken?

00:22:05: Was kommt beim anderen vielleicht auch an und kommt das an, was sich ausdrucken wollte oder braucht es gerade nochmal mehr Verständigung?

00:22:12: Also so würde ich das jetzt quasi deuten... Du hattest gesagt dass du aus deiner eigenen Biografie heraus dich auf diesen Weg oder mit diesem Schwerpunktthema verbunden hast.

00:22:24: Ich weiß nicht, wie viel du davon erzählen möchtest so aus der eigenen Geschichte.

00:22:29: Mich würde vor allem interessieren was vielleicht wenn es da entweder eine Störung oder etwas Hinterliches gab je nachdem welche Worte man jetzt verwendet.

00:22:38: Was dir damals ich vermute ist eher ein Damals und keinen unbedingt heute geholfen hat.

00:22:45: Also überleg was du davon teilen möchtes für nicht dann können wir auch ne andere Abbiegung nehmen.

00:22:50: also Das war eigentlich ganz klassisch.

00:22:53: Pubertät und da ich war immer sehr schlank, ich war eigentlich immer die Schlangstun konnte essen was ich wollte aber irgendwann in der Pubertäd habe ich halt dann doch mal zugenommen.

00:23:04: es gab einen Satz von den Mitschüter.

00:23:07: Der hat zu mir gesagt jetzt hat sie nicht nur eine große Nase sondern wird auch noch dick.

00:23:12: Und tatsächlich Es war das so der Moment das waren natürlich nur Auslöse gebildet dahinter.

00:23:21: Aber es war tatsächlich der Auslöser, dass ich gesagt habe jetzt muss ich abnehmen.

00:23:25: und dann hat sich das so versetzt ständig tatsächlich und ich war auch fünfmal in Kliniken, indem ich übrigens erst gelernt habe wie Essstörungen funktionieren.

00:23:36: also ich war danach meistens erst gestürter als vorher weil man ja von anderen Patienten diese Strategien lernen treut ist mit KI sowieso alles da.

00:23:44: aber das war damals noch nicht so klar was man alles tun oder nicht tun kann, oder muss um noch dünner zu werden.

00:23:53: Und das war halt eben auch dieses Defizit orientierte also ich war zu dünn dann hat man bis zum Gewicht zugenommen und entlassen aber im Kopf war ich erst gestürter.

00:24:06: Aber es war nicht mehr sichtbar.

00:24:10: Das habe ich dann glaube ich fünf Anläufe gebraucht als ich war fünfmal in den Kliniken und das hat nie geholfen.

00:24:20: Und was mir aber geholfen hat ist, ich hab dein Psychologie studiert und das war das, was ich immer tun wollte.

00:24:27: Dann war das Essen plötzlich kein Thema mehr.

00:24:31: also weil ich mich mit Dingen beschäftigt habe die mich interessieren, die mir entsprochen haben.

00:24:37: Ich war da früher in meinem früheren Leben Buchhalterin tatsächlich zehn Jahre.

00:24:45: Habe ich in einer Buchhaltung gearbeitet.

00:24:50: Mit den Menschen, die ja auch sehr ... weiß nicht wie es ausdrücken soll.

00:24:57: So buchhalterisch waren.

00:25:03: Das ist spannend!

00:25:07: Ja und als ich gedacht habe jetzt ist mir alles egal, sichere Job egal und alles drum herum wie das Finanzielle wird dann erst konnte ich das loslassen.

00:25:19: Das kam dann aber zurück, als ich mein erstes Kind bekommen habe.

00:25:25: Und deswegen auch das Thema weil in der Pubertät kommt es ja, weil sich das Hirn verändert und dann haben wir jetzt auch dieses Thema mit der Muttertät.

00:25:36: Da haben wir auch noch mal so eine Hirnenveränderung die dann Essstörungen wenn man die Mal hatte eben wahrscheinlicher Macht um mit den Herausforderungen umzugehen.

00:25:45: und ich hatte tatsächlich nach allen meiner Geburt wieder wird jetzt nicht sagen Rückfall, sondern da hat mein Körper sich einfach diese Strategie bedient um mit den neuen Herausforderungen klarzukommen.

00:26:03: Ja vielleicht dann eine kurze Rückfrage oder so das was ich selber aus eigener Erfahrung auch erlebt habe aus meinem Umfeld und dann halt aber auch aus theoretischem Wissen.

00:26:16: ich assoziere Essstörungen oder ein hinterliches Verhalten gerne mal mit dem Thema Kontrolle.

00:26:23: Also dieses Bedürfnis nach Kontrolle und gerade wenn du mir einerseits über die Pubertät erzählst, wo man ja sehr unsicher noch ist also welchem Ursprung auch immer aufgewachsen aber eben grundsätzlich ja unsicher aufgrund des sich verändernden Gehirns und der Umgebung.

00:26:40: und wer will ich eigentlich sein, wer bin ich?

00:26:43: Und dann halt in der ähnlichen... und auch ganz anderen Rolle in der Muttertät, das Hand ist so spannend.

00:26:49: Da halt auch tatsächlich vielleicht das Bedürfnis wieder ausleben zu wollen nach Kontrolle.

00:26:55: also wer besitzt eigentlich meinen Körper oder wer verfügt über meinen Körper?

00:27:00: Das kenne ich aus meinem Freundeskreis.

00:27:01: Ich bin selber keine Mutter aber wir haben uns öfter schon drüber unterhalten.

00:27:06: dann würde mir das auch sofort in den Sinn kommen.

00:27:08: Also dieses Thema Kontrolle meinst du dass es immer da einen Raum hat oder bekommt?

00:27:15: Ja, also tatsächlich war mein Leben ja sehr kontrolliert bis zu dem Studium.

00:27:24: Dann habe ich mich frei gefühlt und da hatte ich dieses Bedürfnis nicht.

00:27:28: aber dann wenn das Leben mit so einem Kind wo man plötzlich Verantwortung übernehmen muss und

00:27:37: überhaupt

00:27:37: gar nichts mehr weiß weil es gibt ja so viele Empfehlungen und Ratgeber Und aber es ist letztendlich ja nichts kontrollierbar.

00:27:45: Nicht der Schlaf, nicht die Geburt, nicht.

00:27:48: wie ist das Kind?

00:27:49: Also ich kann's einfach nicht kontrollieren war dann tatsächlich und das war auch wieder ein Satz von von extern dass Ich Ja so schön schleimt bin trotz meine geburt Trotz der Geburt ihr gerade erst ein paar wochen her ist Wanns dann doch wieder so körpernahe Kommentare Wo ich dann dachte, ja klar das kann nicht gut.

00:28:13: Also ich kannte tatsächlich gut die perfekte Figur haben trotz Kind und Trotz Säugling und Ich war damals alleinerziehend Und hab das irgendwie hingekriegt und dafür wurde ich sehr bewundert.

00:28:30: tatsächlich und es hat mir ein Gefühl von Stärkekontrolle und von Ja auch Macht wiedergegeben wie ich habe sein Griff.

00:28:39: Aber wie lässt man das?

00:28:41: dann halt los, bei einer Pubertät klar so wie du das beschrieben hast.

00:28:44: Du hast irgendwann also nach anscheinend sehr langer Zeit versucht zu deinen eigenen Weg zu finden und bist vielleicht auch näher zu dir gekommen und hattest vielleicht einen anderen Einflussbereich durch das Psychologie Studium und das berufliche Bürgungsfeld.

00:28:58: aber wenn ich jetzt überlege Mutter ist man dann ja für immer

00:29:02: Und

00:29:03: auch so dass über das eigene Leben Kontrolle zu bewahren ohne Weiteres möglich beziehungsweise eher unmöglich.

00:29:11: Wie kann man damit dann einen Umgang finden?

00:29:14: Also was wäre vielleicht auch das, was du deinen Klienten und Klientinnen anbietest oder was sind Wege die ihr gehen würdet?

00:29:27: Als Mutter ist es ja nochmal so dass eben durch auf die Hirnveränderung dadurch rationales hören sage ich immer unser dass das was uns so kontrollmäßig denken lässt oder handeln lässt.

00:29:41: Das schrumpft ja und ich nenne es immer und es kommt jetzt nicht aus dem systemischen sondern eher aus dem analytischen.

00:29:49: tatsächlich, das finde ich dann so ein bisschen ist die Schattenarbeit.

00:29:52: also wir lernen uns durch unsere kinder ja noch mal ganz neu kennen weil die ja zu unserer anteile die wir nicht leben wollen integrieren und wenn wir das eben nicht sehen wollen, kommt die Essstörung zurück.

00:30:05: Weil wir müssen es ja auch irgendwie kontrollieren.

00:30:10: Da ist das eigentlich die Lösung sich mit diesen ungeliebten Anteilen auseinanderzusetzen.

00:30:15: also ich habe ja vorhin mal gesagt ganz am Anfang glaube der waren mir noch nicht auf Aufnahme.

00:30:20: Ich war früher immer sehr organisiert und hätte mir bestimmt auch den Link durchgelesen zu den Fragen wie du mir geschickt hast.

00:30:28: aber heute bin ich sehr intuitiv Und das habe ich aber durch meine Kinder gelernt, weil sie mir das gezeigt haben, dass ich nichts mehr kontrollieren kann.

00:30:38: Das tue ich jetzt auch nicht mehr und ich hab gelernt es funktioniert trotzdem.

00:30:42: also ich kann durch mein Gefühl wenn wenn ich auch mein Gefühl höre komme ich ganz gut erfolgreich und ich sagen durchs Leben.

00:30:52: Aber das ist natürlich ein Prozess als ich bin heute ganz anders als früher war Und es dauert natürlich auch eine Weile, seine ungeliebten Anteile anzunehmen.

00:31:01: Die Unordnung die ich hier habe... Also das hätte ich früher auf, so hätte ich vorher nicht leben können in diesem Chaos von Spielsachen und Wäschebergen.

00:31:11: aber Das hab' ich akzeptieren können und kann mich um mich kümmern und um meine Kinder und natürlich um meinen Beruf und versuch das alles irgendwie intuitiv zu gestalten.

00:31:21: Ich planen nicht mehr und das war aber früher immer so.

00:31:24: ein Teil der hat mir sehr viel Angst gemacht.

00:31:27: Und wenn man sich dann mit diesen Teilen, die einem Angst machen auseinandersetzt.

00:31:31: Das ist das Ziel, wie man vielleicht auch wieder aus der Essstörung... ...auskommt oder aus dem Kontrollbedürfnis.

00:31:39: Wenn man merkt, dass es gar nicht so schlimm ist.

00:31:42: Ja, das finde ich schön!

00:31:44: Es geht ja auch ganz viel um Akzeptanz der eigenen Innenwelt und deswegen vielleicht auch deine Kommentierung von vorhin.

00:31:50: Dass es so wichtig ist, die eigenen Emotionen zu erkunden und die dahinter liegenden Bedürfnisse.

00:31:55: Das hängt ja dann alles miteinander zusammen Und ich glaube, wenn man das einmal gemacht hat dann ist die Wahrscheinlichkeit wahrscheinlich auch geringer.

00:32:04: Dass so etwas dann wiederkommt beziehungsweise es vielleicht auch eine Form der Prävention.

00:32:08: und weil ich habe hier gerade so parallele Frage aufgeschrieben Wenn ich jetzt zuhöre und weiß dass sich bald Mutter werde beispielsweise Ich jetzt persönlich nicht sondern ich denke an andere Zuhörende Wie kann ich dem vorbeugen?

00:32:22: Und wäre es denn vielleicht etwas zum Beispiel was ihr ja auch in eurer oder in deiner Arbeit machen könntet dass ihr, oder dass du Menschen oder Mütter darauf vorbereitest was es eigentlich bedeutet Mutter sein und zu werden.

00:32:36: Also wie würdest du da vorgehen wenn jemand sagt oh ich habe Angst das sich in so eine Situation wiederkomme beispielsweise Ich hab in der Pubertät vielleicht eine Erstörung gehabt Oder auch später noch ich werde jetzt Mutter Und ich möchte nicht dass ich eben genau das ergibt Was Du gerade beschrieben hast.

00:32:50: Wie würdest Du damit der Person vielleicht arbeiten?

00:32:52: Oder was könntest du dir vorstellen?

00:32:56: Ja, wenn es... also ich habe die Erfahrung gemacht dass viele da gar nicht darüber sprechen.

00:32:59: Das war ja mal der erste Schritt, dass die Person das anspricht und dann stößt man her.

00:33:06: Das hab' ich leider so erlebt auf... Also was heißt?

00:33:10: Nicht auf Unverständnis aber sind halt wenige, die sich damit auseinandersetzen mit diesem Thema Und ich würde halt sagen weniger in diese ganzen Vorbereitungskurse gehen und das lenkt ja ab!

00:33:23: Also das lenken vom Wesentlichen ab.

00:33:27: Ich finde, man muss nicht so viele Erziehungsratgeber lesen oder es ist völlig unnützt.

00:33:32: Man muss sich mit sich selber geschäftigen.

00:33:35: Mit den Gefühlen die hochkommen und darüber sprechen ganz viel sprechen und zulassen sich Raum nehmen und sich nicht ablenken mit eben all das was Mütter tun in Kurs gehen, in Vorbereitungen im Treffs.

00:33:51: ja.

00:33:52: Also weniger Termine, sondern mehr Terminen mit sich selbst.

00:34:00: Und die Arbeit, die du machst – also wenn man sich jetzt vielleicht an dich wendet wie sieht sie so aus?

00:34:06: Es ist eher gesprächsfokussiert, gesprechbasiert.

00:34:09: oder hast du noch irgendwelches Zauberwerkzeug in deinem Handwerkskoffer?

00:34:14: Wie arbeitest du so mit den Menschen, die zu dir kommen?

00:34:18: Ja am liebsten mit Aufstellungen!

00:34:20: mit systemischen Aufstellungen, um zu schauen was da alles da ist und mentalisieren natürlich.

00:34:28: Mentalisieren, was kommt da alles?

00:34:30: Und für was steht die Essstörung?

00:34:32: oder wie war das Familiensystem genau?

00:34:37: also schon auch... Das ist dann sehr systemisch, die Genogrammarbeit zu schauen Was sind für Muster da?

00:34:44: Was gibt man so transgenerational weiter?

00:34:51: Ich glaube das am Genogramm, also vielleicht auch an diejenigen, die damit noch nicht gearbeitet haben.

00:34:56: Das ist ein total tolles Werkzeug um überhaupt einen Einstieg ins Gespräch zu finden und zu gucken woher komme ich eigentlich?

00:35:06: Was war in der Familie so los?

00:35:08: Und es gibt immer noch Menschen, die glauben nicht daran dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Vergangenheit.

00:35:18: Wir glauben ja ganz fest daran oder sehen es auch immer wieder, dass sich ja Muster dann auch wiederholen und gewisse Strukturen ergeben.

00:35:25: Und durch so ein Genogramm wird das mal so wunderbar.

00:35:27: Sicht war vielleicht auch, dass wir einen Unterschied heute machen oder ausüben im Vergleich zu der anderen Person in der Vergangenheit.

00:35:36: Das gibt's ja auch.

00:35:37: also ist einfach sehr interessant das anzuschauen von oben quasi was sich in unserer Familie so ergeben hat

00:35:44: was ja eigentlich total logisch ist.

00:35:46: Und das sagt ja nicht nur das Systemische Therapie, sondern auch die analytische und die psychodynamische und Tiefenpsychologie.

00:35:55: weil letztendlich wenn wir durch unsere Eltern lernen was es erwünscht welches behalten ist erwünschte welche Gefühle sind erwünsscht welche eben nicht dann müssen wir sie verdrängen und die sind dann sag ich auch wieder in unserem Schatten Und die müssen wir dann eben kontrollieren.

00:36:13: Zum Beispiel mit Essen oder nicht essen, oder mit Ängsten zwängen was auch immer.

00:36:17: und wenn ich jetzt ein Kind bekomme und mir dessen gar nicht bewusst bin, dann gebe ich das ja weiter weil ich ja wieder diese Gefühle nicht fühlen kann und durch meine Kinder nicht fühl will.

00:36:26: also müssen sie wieder verdrängen und es ist ja dann ganz logischer Mechanismus dass die Vergangenheit oder die Ahnen in uns wirken einfach weil wir diese Emotionsblockaden nicht auflösen und über Vergangenes nicht sprechen.

00:36:44: Ja, auf jeden Fall sehr wertvoll da nie hinzuschauen.

00:36:49: Ich hatte vorhin rausgehört als du von deiner eigenen Geschichte erzählt hast und den fünf Klinikaufenthalten das sie gar nicht so hilfreich waren und klang zumindest für mich so durch.

00:37:01: die Frage die sich mir jetzt stellt Macht das Sinn für manche Menschen doch diesen Weg einzugehen?

00:37:09: Also wenn du jetzt mit Personen arbeitest, meine Frage ist immer wen sprichst du an und bei wem würdest du sagen?

00:37:18: ich glaube du bist von hier nicht richtig.

00:37:20: Gibt es da etwas oder gibt es Momente und Personen in gewissen Situationen die du vielleicht doch in Richtung Klinik eher verweisen würdest?

00:37:28: wie siehst du das heute so?

00:37:30: Ja also Definitiv, wenn es ein lebensbetrohliches Gewicht hat.

00:37:36: Oder wenn's mit Suizid geht an und dann...

00:37:39: Ja.

00:37:40: Also definitiv braucht man ja bestimmtes Gewicht um überhaupt wieder damit das Gehirn funktioniert.

00:37:47: Das schrumpft ja auch durch Nicht-Essen.

00:37:48: Und wenn man dann noch Mutter ist und nicht ist, dann wirds nochmal kleiner und dann kommt man auch durch Therapie oder durch Gespräche nicht so gut dran.

00:37:58: also Da wäre schon der Klinik auf dem Teil sinnvoll, aber nicht indem man jetzt bestimmte Muster auflöst sondern eher zur Stabilisierung.

00:38:07: Dass man überhaupt wieder lebensfähig ist und sich um sich kümmern kann und eben um die Themen, die danach kommen

00:38:15: Ja Und gibt es entweder von deiner Erfahrung hier oder von dem was du aus der Theorie und der Wissenschaft weißt?

00:38:25: Gibt es gewisse Voraussetzungen, die es wahrscheinlich machen, dass Frauen vielleicht auch Menschen an Essstörungen leiden werden.

00:38:35: Also weiß man da inzwischen mehr?

00:38:38: Ja das ist relativ stark genetisch bedingt ist, weiß man heute.

00:38:42: Okay

00:38:43: also nicht jede Person, die eine Diät macht wird essgestürzt sein.

00:38:48: Das hat tatsächlich viele genetische Komponenten.

00:38:52: Man braucht ja Veranlagung sonst Dass man keine bekommen, egal wie viel Diäten ein Mensch macht.

00:39:00: Genau das ist ja.

00:39:01: aber wahrscheinlich mit jeder Erkrankung oder mit jeder Herausforderung so der eine neigt genetisch eher zu Schizophrenien oder Depressionen.

00:39:16: Aber eben tatsächlich wenn dann brauchst du ja noch das familiäre Umfeld dass dann klar das braucht auch dass dann sehr auf Kontrolle bedacht ist, aber tatsächlich ist es eher die Genetik, die da eine große Rolle spielt.

00:39:36: Ja spannend!

00:39:37: Darüber hatte ich bisher noch nicht nachgedacht.

00:39:39: natürlich macht Sinn gerade wenn wir auch alle Störungsbilder blicken weil wir ja auch wissen das unsere Persönlichkeit sich einerseits aus fünfzig Prozent Genetika speist und fünfzig prozent halt der Erfahrung unter Biografie mit dem Familienursprung etc.

00:39:55: Und das passt natürlich auch dann zu den Störungsbildern.

00:39:59: Und mal angenommen, ich bin jetzt vielleicht betroffene Person oder Ahne dass ich betroffen sein könnte ab wann reden wir eigentlich von einer S-Störung?

00:40:11: Also ab wann sollte ich mir als Betroffener Person Hilfe holen?

00:40:16: Was meinst du, was könnten so Signale sein?

00:40:18: Weil wir ja auch gerade über Selbstwahrnehmung und vielleicht Stärkung der Selbstwahlnehmungen gesprochen haben.

00:40:24: Und vielleicht wissen manche betroffene Personen gar nicht dass sie darunter eigentlich leiden uns durch halt Unterstützung suchen sollten.

00:40:31: Was sind für dich Zähnzeichen?

00:40:33: Das ist ja gerade dieses Thema als Mutter das es alle wollen abnehmen und wieder die alte Jeans passen und dann gibt's ja diese.

00:40:44: kennst du more?

00:40:45: Ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt sagen darf oder wie die Eiweiß-Shakes, die man dann halt verwenden kann.

00:40:51: Und es ist ja auch zu Tage nichts mehr Unnormales wenn man diese Kontrolle beim Essen hat und deswegen ist es auch so schwer.

00:41:01: also einerseits wird bewundert und andererseits kann's aber auch schon sehr krank sein.

00:41:08: und ich würde immer sagen Oder ich sage den Betroffenen auch, wenn es den Alltag massiv einschränkt und nicht mehr freihandlungsfähig bin.

00:41:19: Wenn ich früher nach Hause muss weil ich jetzt meinen Eiweiß-Shake zu mir nehmen muss oder wenn ich nur diesen Eiweiss-Shakes trinken kann und nichts anderes essen kann, wenn mich nicht um ein Kind kümmern kann, weil ich Joggen gehen muss und dann unbedingt eine Bedreuung grau?

00:41:39: Ja, so ganz viele kleine Dinge die sich wie ein Zwang anfühlen und ich getrieben fühle.

00:41:47: Das ist dann auch so ein Gefühl von Getrieben sein.

00:41:52: Ich sage immer wenn das Leid ausreichen... groß ist, dann entsteht der Wunsch nach Veränderung.

00:41:58: Manchmal finde ich es auch die Sehnsucht aus der heraus ein Leid entsteht zum Beispiel wenn ich Partner los bin oder was auch immer, dann könnte ja eine starke Sehmsucht entstehen leide ich irgendwann und dann wirklich vielleicht eine Unterstützung und so vielleicht auch bei dem was du gerade gesagt hast dieses Ich fühle mich eingeschränkt eigentlich spür' ich das dann gewisser Zwang da ist und irgendwie merke ich dass mein Leben gar nicht mehr so lebenswert vielleicht ist.

00:42:20: Vielleicht kommen ja auch gewisse Komobilitäten dazu möglicherweise mit Depressionen verbunden, das könnte ich auch vorstellen.

00:42:27: Ich weiß nicht was du darüber weißt.

00:42:29: also geht es auch gerne mal mit anderen Symptomen oder Blätterstörungsbilder Erkrankungen einher und so von den biologischen Mal kurz abgesehen aber eher von den psychischen Themen?

00:42:41: Ja Zwänge, also Zwänge auf jeden Fall weil es liegt ja sehr nah beieinander sind auch dieselben Hirnregionen betroffen die die da eine Rolle spielen Und wahrscheinlich auch dieselbe Genetik, das weiß man jetzt noch nicht so hundert Prozent.

00:42:57: Aber auf jeden Fall sind die selben Areale betroffen,

00:43:00: d.h.,

00:43:01: wenn es Gehirnen ... Ich sage mal dann Essstörungsgehirn oder ... Dann ist wahrscheinlich auch der Zwang sehr nahe und ich habe den Zwang eben immer mehr abzunehmen oder den Zwangen nur bestimmte Lebensmittel zu essen.

00:43:19: Das ist ja dann wie ein Zwang oder fünfmal die Woche Sport zu machen.

00:43:23: Oder sieben Mal, das fühlt sich gleich an.

00:43:27: tatsächlich nur eben dass man da keine Katastrophe verhindert wenn also vermeintliche Katastrophen verhindern sondern eher dieses Gefühl von ich habe es jetzt geschafft Ich werde jetzt nicht dick dass das ist so ein bisschen der Unterschied.

00:43:43: Ja gerade bei zwangen liegt auch das Suchthema schnell da, also so zum Beispiel beim Thema Sport habe ich selber eigene Erfahrungen.

00:43:52: Ich kann mich an einen Jahr erinnern in dem ich aufgrund von Erschöpfung halt nicht gearbeitet habe und dieses Jahr halt so verbracht habe dass ich permanent Sport gemacht habe bis mir einzelne Körperteileheit wie getan haben, ich Sternchen gesehen hab was auch immer.

00:44:08: Also immer das volle Programm Und auch da im Nachhinein ist es natürlich nicht nur ein Essstöhrungsverhalten, sondern aber einen Suchtverhalten.

00:44:17: Da war vielleicht auch eine gewisse Zwangshandlung abzuleiten und das ganze halt aus einem Grund also nicht arbeitsfähig zu sein wenn man so sozialisiert wurde dass man gelernt hat dass arbeiten mehr oder minder der Sinn des Lebens ist und dann plötzlich hast du keine Berechtigung mehr.

00:44:32: dann suchst du dir natürlichen Ausgleich und kompensierst damit Sport halt unendlich über.

00:44:38: Also daran denke ich gerade zurück und finde ganz passend.

00:44:41: also das mit dem Zwang, dann aber auch mit der Sucht im Verborgenen.

00:44:45: Vielleicht aber jetzt grade wenn ich an mein eigenes Beispiel denke vielleicht auch mit so depressiven Episoden die man dann aber versucht zu unterdrücken eben durch dieses überkompensierende andere Verhalten.

00:44:56: Das ist hochinteressant wenn man das dann im Nachhinein beleuchtet oder die Chance bekommt es halt beleuchten zu können.

00:45:01: ja

00:45:02: Und auch Autismus bei Frauen Tatsächlich.

00:45:08: Autismus geht ja häufig mit S stürmst du?

00:45:11: Gibt es diesen neuen Begriff A, A fit?

00:45:14: A diese neue kennst Du?

00:45:16: Nee das kenne ich noch nicht.

00:45:18: Der Bubble bin ich anscheinend nicht.

00:45:21: Nein es ist bei Autisten oder Frauen die autistische Züge haben die essen oft dasselbe weil sie sich dabei sicher fühlen oder dieselbe Konsistenz.

00:45:33: Zum Beispiel wenn jetzt man ist, was total knusprig ist.

00:45:37: Dann löst das bei autistischen Frauen vielleicht schon so ein Reiz-Explosion, Reizvulkan aus und dann würde das Nährungssystem wieder überstrapazieren.

00:45:49: Und das hilft auch ganz viele.

00:45:53: es gestörte Frauen sind auch autistisch.

00:45:55: da gibt's jetzt auch ganz viel Studien die das belegt weil da auch wieder dieselben Mechanismen zu Tragik, also zum Tragen kommen.

00:46:06: Tatsächlich.

00:46:07: Danke.

00:46:07: Das... Ja.

00:46:09: Da einfach das man das verwendet um auch nichts zu fühlen weil ja Autisten im Gegengesetz der anläufigen Annahme dass sie nichts fühlen fühlen sie doch sehr viel.

00:46:21: die können sich ja ganz gut in andere reinversetzen.

00:46:24: und wie signales Gennen eben damit Sie schon wissen wie sie sich verhalten müssen und eben nicht autistisch rüberzukommen.

00:46:35: Und damit man die Maske aufrecht erhalten kann, braucht man ja auch Kontrolle und das geht dann auch wieder übers Essen.

00:46:41: Kann man auch wieder über das Essen herstellen?

00:46:44: Ja danke!

00:46:45: Also das kannte ich noch nicht oder war mir nicht so bewusst.

00:46:49: da werde ich bestimmt gerne nochmal recherchieren.

00:46:52: also falls du irgendeine Studie oder Paratas wie ihr verlinken mal auch gerne Sachen nochmal in den Show notes ... dann schickt mir da gerne noch mal einen Link zu.

00:46:59: Vielleicht sind einige Menschen da auch dran interessiert und reagieren da gerade so drauf, wie ich selber?

00:47:04: Ja, und ADHS weiß... Das weiß ich jetzt zum Beispiel von mir!

00:47:10: Wenn ich viel ist, dann bin ich natürlich auch entsprechend die bunte Tante.

00:47:18: Und durch das Essen kann man die Emotionen und auch das kann man gut deckeln.

00:47:22: Da kann man sich ein bisschen runter regulieren wenn man eben nicht isst oder

00:47:27: Ja.

00:47:28: Und ja, ich glaube dass ganz viele Menschen die mit Essen Schwierigkeiten haben dann auch Neurodivergent sind oder ja fast alle weil es das Nervensystem eben so gut regulieren kann wenn man nicht ist oder wenn man viel isst.

00:47:44: Grad ja auch im Defizit, also gerade zum Beispiel weiß nicht ob andere das jetzt zuhören das auch kennen?

00:47:50: Wenn man einen Zuckerverzicht über ein paar Wochen hatte aus physisch gesundheitlichen Gründen Und dann danach das erste Mal wieder irgendwas mit Zucker sich zuführt und denkt, okay alles klar.

00:48:01: Das Durazelésien ist jetzt parat und könnte jetzt Dinge machen oder genauso aber auch ja über den Verzicht halt den Energie gewinnen.

00:48:08: Also bei so einer... Ich habe mal drei Tage Saftfasten gemacht weil meine Nachbarin irgendeinen Saftpakt geschenkt bekommen hatte und ich dachte cool!

00:48:15: Das probiere ich aus es hatte gar nicht die äthetische Gründe sondern es war einfach ein Experiment.

00:48:20: zum Glück war ich in der Phase schon Und habe das gemacht und dachte dann, okay mir ist kalt.

00:48:25: Aber sonst

00:48:25: fühle ich mich energetisch unendlich aufgeladen weil ich wahrscheinlich in einem extremen Defizit dann in dem Moment war sehr abgefahren an was da ein körperlichen Reaktion kommt.

00:48:36: Man kann natürlich die ganzen Gedanken die man so als ALHS-Person hat durch den Verzicht ganz gut ruhigstellen.

00:48:46: Das sind aber jetzt alles Sachen, die wir jetzt erst neu oder die neu herausgefunden wurden durch die ganzen Neurodivergenzforschung.

00:48:54: Ja sehr spannend!

00:48:55: Ich finde das gerade sehr wertvoll also dass wir jetzt so von deiner Biografie so einmal tief eingetaucht sind in dieses Thema der Essstörung.

00:49:03: danke dafür.

00:49:04: ich habe noch eine Frage und wir sind ja ein systemischer Podcast was kann denn eigentlich das Umfeld tun?

00:49:09: Also gerade einer Partnerschaft denke ich natürlich auch vielleicht an die Partnerin oder den Partner ist bei bei der Mutter, die vielleicht darunter leidet.

00:49:17: Aber vielleicht auch grundsätzlich was können wir als Menschen, als Gesellschaft – ich mach's mal wieder ganz groß!

00:49:24: Was können wir tun um vielleicht Personen zu unterstützen?

00:49:28: Vielleicht auch in gewisser Weise dem vorzubeugen dass ja Menschen gar nicht erst dann in solche Situationen kommen.

00:49:38: Na ja gesellschaftlich ist das glaube ich eine größere Aufgabe weil wir bewundern ja irgendwie auch den Menschen, die das so gut hinbekommen gerade auch als Mutter, die dann sportlich sind und die tolle Figur haben.

00:49:53: Der wäre einfach mehr wissen.

00:49:55: hilfreich war es dann auch die Bewunderung dass sich das auch ein bisschen wie so ein aufrecht erhalten der Faktor auswirkt.

00:50:06: Und ja als Partner würde ich sagen Akzeptanz nicht drängen mich nicht irgendwo hin drängen oder Ja zuhören.

00:50:21: Und ja, auch also als Kind würde ich sagen ist es nochmal anders.

00:50:26: Da gibt's jetzt auch wieder noch eine neue Forschung dass man die was früher bei mir noch nicht gab diese Familien basierte Therapie die es dann jetzt auch in Kliniken gibt.

00:50:35: weil früher bei Mir war so Ich war an der klinik und ich durfte Nicht mit meinen Eltern telefonieren.

00:50:39: das war verboten Kontaktverbot bis zu einem bestimmten gewicht.

00:50:45: Und heute werden die Eltern aber integriert, weil es ja wichtig ist.

00:50:48: Es sind ja Teil des Systems.

00:50:50: Sie können ja nicht... Also ich bin dann zurückgekommen und war dann wieder am selben Punkt klar, weil das System hat sich hier nicht verändert.

00:50:56: Aber es wäre halt schon gut, die Eltern sehen was da auch, was sie verändern können wie sie unterstützend wirken können.

00:51:04: Das lernt man dann.

00:51:06: Ich glaube nur in Berlin an der Charité ist das speziell.

00:51:09: Ich bin

00:51:09: mir noch nicht ganz sicher,

00:51:12: dass sie das gerade etablieren Gibt's auch auf Instagram eine neue Seite, die das so ein bisschen bekannter machen.

00:51:20: Vor allen Dingen bei Magersucht, die Anorexie, die Eltern so wichtig sind und da glaube ich ist es jetzt auch so dass sie als Co-Therapeutin fungieren können also mit Mahlzeiten überwachen so'n bisschen ja unterstützend wirken.

00:51:39: Ja und dann hoffentlich auch ihr eigenes Verhalten reflektieren ne?

00:51:42: Also es kommt ja dann nicht von ungefähr so...

00:51:45: Ja, ich glaube die Gesellschaft.

00:51:48: Vielleicht, wo kommt der Einschränkung?

00:51:51: Weil's immer so gefährlich ist zu sagen das kommt nicht von ungefähr.

00:51:54: ja und da gibt ganz viel Kritik dass die Eltern da immer ein bisschen in die Verantwortung genommen werden wobei ich das ein bisschen zweischneidig finde.

00:52:02: also es ist ja ein System wir haben ja alle einen Anteil dran aber die Eltern sind natürlich nicht schuld guten Gründe sich oder auf eine bestimmte Weise zu verhalten.

00:52:18: Das ist definitiv so, aber sie sind eben vorrangig Teil der Lösung um es jetzt systemisch auszudrücken.

00:52:25: Sie sind eigentlich die Löser wie das jetzt auch so lösungsorientiert betrachten wollen.

00:52:32: genau

00:52:34: da ist versöhnlicher Gedanke Ja, ich denke dann auch immer sofort an die gesellschaftliche Komponente.

00:52:41: Weil auch das älterliche Verhalten geschieht ja nicht einfach so sondern im gesellschaftlichen Kontext also dieses dass du als Frau zum Beispiel Grüße gehen raus ans Patriarchat schön und schlag sein sollts um halt den Männern zu gefallen Wie auch immer, dann das in unserer westlichen Kultur oder in unserem Land halt schlank als attraktiv gilt.

00:53:05: Dann wird es medial unterstützt und solche Sachen teilweise hatten wir ja schon andere Trends.

00:53:10: gerade sagt man geht's halt wieder in eine andere Richtung zurück Und dadurch wird natürlich auch verhalten und denken und auch sprechen einzelner Personen ja geprägt und dass alles findet Ja Wechselseitig dann statt und sich daraus zu lösen.

00:53:27: Und vielleicht auch über dieses Wissen zu verfügen, das was du jetzt zum Beispiel auch mit uns geteilt hast oder wie viel Leid dadurch auch entstehen kann?

00:53:35: Das ist ja nicht in allen Köpfen vorhanden.

00:53:39: Also ich glaube die wissen gar nicht was sie mit solchen Kommentierungen wie du das vielleicht auch erlebt hast.

00:53:43: Ich selber hätte auch eine Reihe an Kommentierung im Angebot.

00:53:47: Viele wissen gar nichts was sie halt bewirken.

00:53:49: Vor kurzem gab es zum Beispiel bei der Technikerkrankenkasse auf Instagram gab es einen Kommentar.

00:53:56: Nee, es gab ein Beitrag da ging es um Kommentierung von Körper und Äußerem Und das wir es eher lassen sollten.

00:54:05: und dann hatte ich selber noch den Kommentat runtergeschrieben.

00:54:07: ja und auch positive Kommentierungen können halt ihre Folgen haben weil ich Beispiele kenne dass Menschen halt für ihre Gewichtsabnahme von zwanzig dreißig Kilo gefeiert wurden.

00:54:17: Ich meine nicht mich selber sondern ich denke gerade an andere Personen Und die dann erstmal sich selbst in Frage gestellt haben, wie war ich denn vorher?

00:54:25: Also wenn ich jetzt gerade so gefeiert werde, muss es ja wirklich schlimm vorher gewesen sein.

00:54:30: Was passiert dann, wenn ich diese Disziplin, die ich vielleicht über die letzten Wochen aufrecht erhalten habe und nicht mehr aufrechterhalten kann, bin ich weniger wert?

00:54:39: Und daher dachte ich, bringe ich den Kommentar und zuerst kam also bei der TK.

00:54:44: da kommentieren auch ganz viele von den Mitlesenden die einzelnen Kommentierungen wiederum.

00:54:49: Ich bekam ganz viel Herzen, wo ich dachte, aha hier bin ich also in einer Bubble, wo man mir zustimmt und dann plötzlich so im Verlaufer kam auch Kommentierung in der Richtung wieso?

00:54:59: Nee, da ist doch jeder für sich selber verantwortlich und es wurden so abschätzige Kommentare gebracht gegenüber der Person die vielleicht sensibel darauf reagieren könnte wenn man sie jetzt für ihr Äußeres lobt oder nicht.

00:55:12: Und da dachte ich ach das ist schon interessant was da in den Köpfen von Menschen halt vorherrscht.

00:55:20: also es ist ja auch als Muttersohn man wird dafür gefeiert wenn man schnell wieder abnimmt.

00:55:26: Ist ja auch positiv aber bringt einen dann vielleicht auch wieder in die Situation, sich mehr mit dem Essen zu beschäftigen.

00:55:32: Und ich finde auch wenn man es nochmal gesellschaftlich sieht, so gesamtgesellschaftlich ist das Essen ja etwas was wir am einfachsten kontrollieren können, das eigene Essverhalten da kann uns keiner reinreden Das haben der einfach oder haben wir können wie er sehr schnell unter Kontrolle bekommen im Gegensatz zur eben den ganzen Dingen die so passieren denn Zum Beispiel auch nehmen wir nur mal Appstein, die ganze Geschichte.

00:56:02: Das ist ja total gruselig und im Grunde regieren solche Menschen unsere Länder.

00:56:09: Und da reden wir aber nicht so gern darüber, wir beschäftigen uns dann halt lieber mit dem Essen weil wir das Gruse Ganze gar nicht überblicken können.

00:56:17: Das schaffen wir nicht.

00:56:18: Ich glaube, dann sucht sich unser Gehirn und unser System schon was einfaches und da bietet sich das Essen halt wunderbar an und der eigene Körper

00:56:28: Ja, dabei ist das nur kurzfristig.

00:56:30: dann halt die Lösung für den Umgang mit der Emotionalität.

00:56:35: Danke!

00:56:36: Ich glaube wir haben einen ganz guten Eindruck bekommen.

00:56:38: wie also was ich so hinter deiner Arbeit oder auch hinter der Welt der Essstörung verbergen könnte.

00:56:46: Ich würde noch eine Abbiegung nehmen und dann langsam zum Schluss kommen und zwar stelle ich in diesem Podcast immer die Frage die ich jetzt fast schon ein bisschen unpassend finde, aber dennoch möchte ich sie irgendwie stellen.

00:56:57: Was meinst du?

00:56:59: Na vielleicht warte ich denke gerade laut... Ich glaube Sie ist gar nicht so unpassent, aber ich vermute Du wirst sie anders beantworten als die anderen sie beantwortet haben.

00:57:08: wegen Deines Themas und zwar die Digitalisierung und Technologisierung unserer Welt egal ob beruflich oder privat findet seit Jahren statt und hat Auswirkungen auf uns das wissen wir Und vielleicht auch jetzt die Nutzung oder vermehrte Nutzungen von allen Menschen der künstlichen Intelligenz.

00:57:27: Wie siehst du verändert sich entweder deine Arbeit bzw.

00:57:33: vielleicht auch das Leben von Menschen, jetzt auch in deinem Themenkosmos?

00:57:39: Was verändert da die Digitalisierung oder was hat sie vielleicht schon verändert?

00:57:42: Mal gucken ob du so drauf antwortest wie ich vermuten würde dass du darauf antwortst

00:57:47: Die Digitalisierung.

00:57:49: Na ja, man kann sich noch einfacher kontrollieren.

00:57:52: jetzt nicht, also so im Gesamten das Essverhalten wie die Stunden, wie viele Schritte hatte ich?

00:57:57: Wie viel habe ich geschlafen?

00:57:59: Die Muskelmeister habe ich ist es ja der Körper lässt sich einfach viel schneller und einfacher Kontrollieren des gesamten Systemen.

00:58:06: Man kann sich viel besser auf sich selbst konzentrieren und mit sich selbst beschäftigen als vorher noch.

00:58:14: Das hat ja immer zwei Seiten, also zum einen kommen dann die Infos viel schneller und einfacher nach draußen.

00:58:22: aber ich würde sagen es ist für mich eher so noch mein Kontrollinstrument wenn ich sie jetzt auf meine Arbeit beziehe ist es tatsächlich verstärkt.

00:58:38: ist das nochmal.

00:58:41: Und diese ganze Social Media-Welt?

00:58:45: Ja, finde ich sehr schwierig.

00:58:47: Ich bin gerade auch wieder ein bisschen dabei mich zu distanzieren weil ich natürlich merke das oberflächliche Inhalte viel mehr Zuspruch erhalten.

00:58:57: einfache ober flächliche finde ich traurig.

00:59:05: Ja, das ist das eine.

00:59:06: Also wir jetzt so aus unserer beruflichen Perspektive gesehen und ich denke dann auch immer an die ganzen Sport-Accounts, Fitness-Accouns wo man sich natürlich auch gegenseitig für die Erfolge feiern kann ja da in der Zeit dann auch mit meinem privaten Account also bin ich diversen Leuten gefolgt weil es cool fand was sie gemacht haben und habe festgestellt äh das vergleichen geht wieder los.

00:59:27: Ich glaube ich muss mal entfolgen und hab dann aufgrund der eigenen psychologien schön überall auf ein Follow geklickt und merke dass es viel angenehmer ist.

00:59:35: Und ich glaube, da gibt's natürlich auch wieder die Komponente das Menschen davon stark beeinflusst werden gerade wenn sie sehr jung sind.

00:59:42: Sprich ab wann wird Social Media eigentlich für junge Menschen möglich?

00:59:47: Ab wann darf es genutzt werden?

00:59:49: Sollte es genützt werden in dieser sehr unsicheren Zeit der Pubertät?

00:59:54: im Moment ist das alles möglich.

00:59:55: aber ist das wirklich so gut für die Seelen?

00:59:59: Würde sich noch rausstellen was wir dann für... Herausforderungen

01:00:05: haben

01:00:05: nach so ein paar Jahrzehnten KI.

01:00:09: Ja, ja wahrscheinlich und für dich selber also jetzt so auf deine konkrete Arbeit bezogen siehst du da irgendwie Vorteile für dich was so diese technologischen Fortschritte anruhen?

01:00:21: Also klar wenn man wenn ich Workshops habe dann lassen die sich wunderbar erstellen oder einfach diese Insta Inhalte das ist ja wunderbar Geht viel schneller, man kommt viel schneller an die Öffentlichkeit.

01:00:34: Aber für die Selbstständigkeit ist schon vorteilhaft klar.

01:00:39: Zum Schluss noch zwei Punkte.

01:00:41: das eine welche Frage hätte ich dir noch stellen sollen?

01:00:43: Gibt es noch etwas was ungesagtes?

01:00:46: Ich schick dir ne Wiste!

01:00:49: Achtung sie steht schon auf Anschlag und du schickst schon nie mit.

01:00:52: Ja das kann ich dir jetzt im Moment gar nicht beantworten.

01:00:55: Das kommt dann danach vermutlich.

01:01:00: Das ist okay, aber wenn das für den Moment erstmal in Ordnung ist.

01:01:03: Ist ja fein!

01:01:05: Vielleicht noch die letzte?

01:01:06: Das ist so meine Liebste in diesem Podcast.

01:01:08: Was würde sich deiner Meinung nach verändern, wenn alle systemisch agieren?

01:01:13: Ah dann gäbe es kaum noch Vorurteile und Projekzionen ins Außen.

01:01:21: Die anderen sind verantwortlich und ja man würde ein bisschen nachsichtiger sein mit dem Anderen weil er hat ja doch seinen guten Grund der Verständnis haben.

01:01:34: Es wäre wahrscheinlich ein liebevolleres Miteinander, würde ich sagen.

01:01:42: Schöne Formulierung nehme ich.

01:01:45: vielen Dank dafür.

01:01:46: Danke für das Gespräch!

01:01:47: Ich wundere mich immer wie schnell so eine Stunde Zeit vorüber ist.

01:01:50: also es fällt mir jetzt auch gerade wieder auf und ja ich danke dir herzlich für das Teilen einerseits zu deine Erfahrungswelten deiner Denkweisen und auch der Ansätze, wie man sich dem Thema Essstörung widmen kann.

01:02:04: Wir verdienten wie immer auf deine Kanäle so dass man sich bei Fragen oder auch Unterstützungsbedarf an dich wenden kann.

01:02:11: das auf jeden Fall.

01:02:13: Ich freue mich sehr, dass du mit wie für uns im systemischen Netzwerk bist.

01:02:16: wir haben ja so viele bunte Profile und da hast du glaube ich dann auch noch eine besondere Farbe jetzt mit dem rot aber auch allgemein weil so viele Personen Mit dem Profil Focus.

01:02:28: S-Störung haben wir tatsächlich gar nicht gehabt, da bist du die einzige.

01:02:31: Zumit danke dafür.

01:02:33: und an unsere Zuhörenden wenn ihr Fragen habt, wenn ihr vielleicht auch eine eigene Geschichte teilen wollt oder was auch immer könnt ihr er hat sich gerne uns eine Nachricht schreiben an halloadsystemischesnetzwerk.de oder direkt auch an Stefanie euch natürlich wenden Und ihr könnt ja auch gerne auf Instagram folgen, soweit ich das sehe.

01:02:52: Bist du da zumindest meist aktiv und teilst auch den so manche Inhalte.

01:02:57: gern noch das?

01:02:58: Und im Allgemeinen freuen wir uns immer wenn unser Podcast rezentriert wird, wenn er uns folgt.

01:03:04: Das hilft tatsächlich die Reichweite zu steigen an.

01:03:07: vielen Dank dafür!

01:03:08: Liebe Stefanie, vielen dank für dein Besuch.

01:03:11: Danke dir.

01:03:12: Ich

01:03:13: lasse

01:03:13: euch teilnehmen durfte.

01:03:15: Ich wollte es ja schon immer mal machen.

01:03:18: Und hast dich aktiv gemeldet, was ich richtig gut fand.

01:03:21: Zumit vielen Dank, dass du das gemacht hast!

01:03:23: Ich sage tschüss an Dich und dann unsere Zuhörenden und wünsche uns alle einen schönen Tag.

01:03:28: Bis bald!

01:03:30: Ciao!

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