Mitten drin dazwischen - im Gespräch mit Annette Hermanns über den Mut zum Neuanfang
Shownotes
Wann ist es Zeit, Vertrautes loszulassen und sich auf einen neuen Weg einzulassen? In dieser Folge spricht Sandra Brauer mit Annette Hermanns über ihren Abschied aus dem Unternehmenskontext, ihre Pläne für die Selbstständigkeit und darüber, was in Zeiten des Umbruchs Halt geben kann. Sie sprechen über systemisches Arbeiten, innere Anteile und Gefühle wie Scham und Angst – nicht als etwas, das einfach verschwinden muss, sondern als mögliche Hinweise auf wichtige Bedürfnisse. Außerdem geht es um Achtsamkeit, die Theorie U und darum, wie Digitalisierung und KI menschliche Begegnung verändern. Ein Gespräch über Ungewissheit, Verbundenheit und die Freiheit, den nächsten Schritt noch nicht perfekt kennen zu müssen.
Systemisches Netzwerk
https://systemischesnetzwerk.de/
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
Niklas Luhmann
Theorie U
Website Annette Hermanns
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00:00:05: Moin moin und herzlich willkommen bei Mind Evolution, dem Podcast des systemischen Netzwerks einem Zusammenschluss systemischer Fachkräfte.
00:00:19: Wir tragen mit Mind Evolution dazu bei das psychische Gesundheit besprechbar und es selbstverständlich wird Unterstützung in schwierigen Lebenslagen hinzuziehen.
00:00:28: Du erfährst in unserem Podcast, dass es neben den klassischen Psychotherapie-Verfahren auch weitere Hilfsangebote gibt die kurzfristig zur Verfügung stehen und zu dem welche Unterschiede es unter diesen insbesondere auf dem Coachingmarkt gibt.
00:00:42: Unsere Gäste innen lassen hinter die Kulissen ihrer beruflichen Praxis blicken und zeigen dir auf wie Gesprächsprozesse ablaufen und wie wirkungsvoll systemische Prozessbegleitung sein kann.
00:00:52: In Mindvolution erfährst du wie vielfältig systemische Beratung, systemisches Coaching, systemische Therapie und Organisationsentwicklung ist.
00:01:00: Wessen Stimme spricht ihr zu dir?
00:01:02: Mein Name ist Sandra Brauer.
00:01:03: ich bin die Gründerin des Systemischen Netzwerks und Gastgeberinnen unseres
00:01:06: Podcasts.
00:01:07: Viel Freude beim Zuhören!
00:01:10: Herzlich Willkommen meine Gäste.
00:01:13: Annette Hermanns aus Köln, wie ich gerade gelernt habe und ein herzliches Willkommen in der neuen Podcastfolge unseres Mindvolution-Podcast an unsere Zuhörerinnen.
00:01:23: Lieber Annette!
00:01:26: So spektakulär wie heute hab' ich mich glaube ich noch nie eingeschwürfen mit einem Gast und einer Gästin.
00:01:32: Schön dass du da bist.
00:01:33: Moin moin nach Kölnen.
00:01:35: Ich freue mich mega da zu sein.
00:01:37: Sandra, danke dass du mit mir so eingeschwungen bist hier und das wir jetzt zusammen hier sind.
00:01:44: Sehr gerne.
00:01:45: Vielleicht für unsere Zuhörerinnen.
00:01:47: möglicherweise kommt die Frage auf, was haben sie gerade gemacht?
00:01:51: Bisher nicht.
00:01:51: ein besiegensblick mag ich ja ganz gerne geben.
00:01:54: Tatsächlich finde ich es immer schöner sich einzuschlingen im Sinne von wir reden uns miteinander warm dann machen wir Übungen aus dem Sprechen oder aus dem Gesangstraining.
00:02:02: das ist fast schon üblich.
00:02:04: mit fast allen Gästen und Gästinnen habe ich das hier so betrieben was manchmal zu sehr lustig moment führt, aber tatsächlich gesummt und gesungen habe ich bisher noch mit niemandem.
00:02:15: Und danke Annette fühlt die Erfahrung.
00:02:21: Annette lacht gerade in die Kamera.
00:02:23: viele von euch können das nicht sehen.
00:02:25: also somit ihr müsstet das Gesicht sehen.
00:02:27: schön dass du da bist.
00:02:28: leider geht es heute nicht ums singen und musik wachen obwohl wer weiß vielleicht schreiben wir das thema ja noch am rande sondern es geht natürlich den Blick hinter die Kulissen einer systemisch arbeitenden Kollegin und ich bin sehr gespannt, was ich und wir heute über dich erfahren werden.
00:02:48: Und ich bin auch sehr gespannt wo wir am Ende rauskommen?
00:02:51: Wir haben uns irgendwie nicht eingeschwungen und dann wird darüber gesprochen was dich gerade so beschäftigt einerseits in deiner Profession aber dann ja auch möglicherweise im allgemeinen Welt geschehen weil es richtig lässt sich das als Systemikerin gar nicht trennen Bevor ich das ganze Pulver war, verschieße und schon in Richtung des Episoden endes gehe.
00:03:11: Erzähl doch mal wer bist du eigentlich?
00:03:13: Ganz wunderbar Sandra wie Du mit so einer kleinen Frage genau startest.
00:03:19: Sie könnte irgendwie nicht größer sein und ich könnte mich direkt zu Anfang ein bisschen unter Druck gesetzt fühlen jetzt die gute und perfekte Antwort zu geben.
00:03:26: Ich entscheide mich aber dafür einfach ja einmal zu starten mit der Antwort.
00:03:35: von zwei Kindern.
00:03:36: Ich bin Tochter, ich bin Jogini oft auf der Matte und ich bin einfach unheimlich gerne draußen in Bewegung.
00:03:48: Man könnte es Wander nennen aber das ist manchmal auch nur ein Umherstreifen und dann bin ich total glücklich wenn ich mich verbunden fühle mit dem wo ich gerade bin und was entdecken kann zum Leidwesen manch anderer in meiner Familie.
00:04:04: genau Ich bin auch professionell natürlich, könnte ich antworten.
00:04:10: Arbeits- und Organisationspsychologin.
00:04:13: Ich bin systemische Beraterin von ganzem Herzen für einzelne Gruppen, für Teams, wo ich Menschen begleite, wo Veränderungen anstehen, Umbrüche neu anfänge.
00:04:30: würde ich vielleicht, wenn ich mit einem anderen Podcast wäre und über HR sprechen würde.
00:04:37: Ich würde sagen ja, ich bin auch HR-Erlerin habe ich auch einiges einfach erlebt und das steckt mir sehr in meinem Rucksack.
00:04:45: Ja... Das bin ich!
00:04:47: Und ich bin selber gerade auch im Umbruch in Neuanfängen und finde es manchmal ganz herrlich und manchmal auch echt herausfordernd diese Ambivalenz und diese Gleichzeitigkeit irgendwie zu tragen, um zu erkunden ist was mir Freude macht.
00:05:12: Das nicht ausmacht glaube ich.
00:05:15: Schön!
00:05:15: Ich lieb an der Frage dass jeder und jede sich entscheiden kann so zu antworten wie es gerade stimmig ist.
00:05:22: und ich finde es grade sehr schön das du in einem eher berufsbezogenen Podcast zuerst von deiner persönlichen Rolle als Mutter gesprochen hast, das ist mir gerade aufgefallen.
00:05:32: Und erst dann in Richtung der beruflichen Welt gegangen bist.
00:05:36: und ich glaube wir sind so häufig in so verschiedenen Rollen unterwegs dass wir manchmal gar nicht wechseln, gar nicht feststellen wie viele Kontext-Wechse wir eigentlich so pro Tag haben.
00:05:46: Das ist oftmals auch sowas wenn man anfängt da bewusst drüber zu reflektieren wer bin ich eigentlich grade?
00:05:51: Und wer möchte ich vielleicht auch sein?
00:05:54: wovon darf es mehr geben?
00:05:55: Das könnten ja schon damit verbundene Fragen und was sein.
00:05:59: Ja, total!
00:06:00: Und in welchem Kontext antworte ich?
00:06:01: wie?
00:06:02: Also an der Bar oder im Beruf oder jetzt hier in einem Podcast.
00:06:08: Spannend.
00:06:10: Danke dafür.
00:06:12: Wir sind auch immer neugierig hier also ich als deine Kollegin die dich nur ein wenig kennt bisher aber auch unsere Zuhörerinnen Du zudem gekommen bist, was du jetzt gerade machst.
00:06:25: Vielleicht kannst du ein bisschen ausholen?
00:06:27: Wir haben hier gar keine Eile und erzählen wir so der Weg in Richtung der systemischen Arbeit oder auch des systemischen Denkens und der systemische Werte sich bei dir so ergeben hat und wieso die Anfänge waren.
00:06:43: und deine Reise dahin heißt auch sehr offen.
00:06:46: Schau mal was als erstes dir so in den Sinn kommt und was du mit uns teilen magst.
00:06:55: Ich fang einfach mal ganz vorne an und du stoppst mich, wenn es zu ausführlich wird.
00:07:01: Aber ich habe tatsächlich dran gedacht dass... ich glaube Berufsberatung oder was ähnliches war so ganz am Anfang die ja beim beruf zu fragen okay was werde ich denn?
00:07:12: Und da war ich bei einer Beratung und die haben gesagt was mit menschen was sozial ist.
00:07:15: also die Richtung war da die empfehlung.
00:07:22: Es ist tatsächlich auch glaube ich der rote Fahnen, der mich über die letzten Jahre, man muss sagen schon Jahrzehnte jetzt so geleitet hat.
00:07:31: und eingestiegen bin ich im Unternehmenskontext bei HR also im Personalbereich.
00:07:37: ... hab dort in einem Umfeld angefangen, was total... ... dem es gut ging.
00:07:45: Wir haben viel rekrutiert,... ... wir haben eine Personaleentwicklung betrieben,... ... also vielen mit Menschen und Teams zu arbeiten war glaube ich von früh an das... ... was mir Spaß gemacht hat.
00:07:56: Und ja!
00:08:00: Und als Basic bin ich.
00:08:02: Ich bin Industriekauf-V, Diplomkauffrau, also eher so Datenfakt.
00:08:08: Richtig falsch.
00:08:09: Ich sag's mal sehr flackertief, das ist so die Grundausbildung und dann habe ich aber im Tun gemerkt in den ersten Berufsjahren wie sehr mich diese Themen dahinter liegen nochmal begeistern und ich wollte mehr lernen.
00:08:21: und dann hab' ich mich entschieden an der Uni Wuppertal noch einmal einen berufsbegleitenden Master zu machen für Arbeits- und Organisationspsychologie und da hatte ich eine geniale Dozentin.
00:08:31: Ich glaube direkt dem zweiten Semester hat sie mich in Kontakt mit der Systeme gebracht dann über Niklas Luhmann und dieses Demetheoregeschrieben hab mich drin verloren.
00:08:42: Und das waren so Augenöffner natürlich eher auf dem theoretischen Level, da mich miteinander zu setzen und habe mich dann auch entschieden qualitativ meine Masterarbeit zu schreiben und so erforschen zu schauen.
00:08:57: wir hatten damals zwei Außendienste die sich zusammenschlossen werden gekauft Das Unternehmen, mit dem ich gearbeitet habe und dann mit den Menschen zu reden über qualitative Interviews.
00:09:07: Okay wie ist es euch gegangen?
00:09:09: Was war da los?
00:09:10: Und das war so der erste Türöffner glaube ich für mich.
00:09:14: dieses Studium und diese Systemik die ich plötzlich auch in Worte fassen konnte und die Begriffe bekommen hat und so eine Welt von Systeme sind geschlossen.
00:09:27: Ich kann die vielleicht gar nicht steuern.
00:09:30: Autoproese, die irgendwie erhalten sie sich auch in sich selbst so durch.
00:09:35: gewisse das fand ich faszinierend oder finde ich es heute noch wie man vielleicht merkt.
00:09:42: Ich habe da eine Zwischenfrage.
00:09:43: Also ich hänge gerade noch an Niklas Luhmann, Kollegen und Kolleginnen werden ihn kennen.
00:09:49: Ich gestehe jetzt an dieser Stelle, ich habe mehrfach versucht primäre Literatur von ihm durchzuarbeiten und ich lese viel muss ich dazu sagen.
00:09:55: aber ich bin jedes mal also gescheitert kriegt so dramatisch aber ich hab es dann doch gelassen.
00:10:02: und wenn er davon weggekommen Frage an dich.
00:10:05: Hast du ihn durchgearbeitet im Sinne von, du hast wirklich seine eigenen Worte... ...durch gearbeitet und konntest mit ihm was anfangen?
00:10:13: Dann würde ich sagen, wow!
00:10:15: Respekt, ich ziehe meinen virtuellen Hut.
00:10:19: Wie war das
00:10:19: möglich?!
00:10:23: Also ich... Ja, ich werde ihn definitiv.
00:10:26: Habe ich ihn gelesen?
00:10:27: Sicherlich nicht.
00:10:28: in aller Ausführlichkeit war eine Hausarbeit über zehn bis fünf Seiten.
00:10:31: am Ende rausgekommen ist also keine Abschlussarbeit oder Masterarbeit und ich weiß noch dass es mich aber heraus gefordert hat weil er ja unheimlich Ich würde in meinen Worten jetzt sagen sperre ich schreibe und abstrakt mich da so ein bisschen rein zu knien und zu verstehen was er damit meint.
00:10:51: Und ich kam ja oder komme aus einem Umfeld, wo systemisches Coaching, systemische Orientationsentwicklung ist ja irgendwie so überall drin dieses Wort und plötzlich aber also dieses Verstehen wollen.
00:11:03: Wo kommt das sehr?
00:11:04: Welche Strömungen gibt's da?
00:11:06: Wenn du mich jetzt fragen würdest es zehn Jahre her.
00:11:08: bitte frag mich nicht nach dass ich dir was daraus Referiere.
00:11:19: Das glaube ich könnte auch nicht mehr, aber ich merke immer wieder da ist was hängen geblieben und da hat mich etwas fasziniert.
00:11:26: Vielleicht auch ein Kombination mit den Inhalten unseres Vorgesprächskade.
00:11:32: hatte ich jetzt gerade schon die Hypothese aufgestellt ob du auch so zu dieser Kategorie Wissenschaftsfreudigkeit und auch begeisterter Lernerin und sich Weiterbildende gehörst?
00:11:44: Ist das
00:11:45: richtig?!
00:11:46: Das war, ich möchte gerne meine Hypothese entweder bestätigt oder widerlegt bekommen.
00:11:51: Ja unbedingt mit Themen die mich selber betreffen und ich glaube immer so ein bisschen.
00:12:00: das ging jetzt vielleicht pathetisch aber mit diesem Versuch des Leben also zu verstehen und Menschen zu verstehen wie auch Familiensysteme oder Teams also verstehen.
00:12:15: irgendwie anzieht und wo ich danach immer Lust habe, immer mal wieder.
00:12:19: Ich merke es sind so Wellen, ne?
00:12:21: Da war glaube ich gerade auch eine Zeit im Job, wo ich dachte aus könnte weitergehen aber das ging nicht weiter... Und vor Medienplanung war auch noch nicht in Sicht und dann war einfach auch so Raum da und ähm.. Dann war klar dass das will ich machen.
00:12:35: Tschüss!
00:12:36: Und merke jetzt auch über die Jahre, da ist immer wieder was gekommen und muss dann auch eher für mich gucken okay warum tue ich das grade?
00:12:44: ...reines Eigeninteresses, was somit ich was erreichen will.
00:12:47: Habe ich das überhaupt im Baumkapazität?
00:12:49: Kann ich das hier in meinem Zuhause auch irgendwie gut abbilden?
00:12:54: Ja, das stimmt aber.
00:12:57: Danke und ich hänge auch noch einen Punkt.
00:13:00: wir wissen ja nicht genau wer uns zuhört... Mit welchem Vorwissen Menschen jetzt gerade deinen und meinen Ausführungen lauschen.
00:13:09: Die Autopoyese, ich liebe dieses Wort genauso wie auch Hungios Dase.
00:13:14: Also ich stehe total afrikanische Worte keine Ahnung wo das herkommt.
00:13:17: Aber du hast grade schon kurz beschrieben was die Autopoyoese für dich bedeutet.
00:13:22: Könntest du das nochmal ausführen?
00:13:23: Für jemanden vielleicht in einfach zwei drei Sätzen.
00:13:26: Für jemandem der davon noch nie gehört hat... Was ist das für dich?
00:13:30: Es muss nichts Druckreifes sein, einfach nur in deinen Worten.
00:13:33: Wie würdest du das heute beschreiben?
00:13:35: Ich würde es beschreiben ich habe keine Ahnung ob das richtig ist.
00:13:38: aber diese Logik in einem System und selber oder auch im System aus mehreren Menschen dass wir uns durch das was tun immer wieder selbst Ja, so eine Anschlussfähigkeit entsteht und dadurch auch Muster entstehen die sich auf erhalten.
00:13:59: Das System erhält sich dadurch letztendlich auch, gänzt sich auch ein bisschen ab dadurch.
00:14:09: ist für mich als System.
00:14:10: ich arbeiten, auch wenn ich jetzt wirklich konkret auf Menschen gucke.
00:14:13: Also welche Kommunikationsmuster?
00:14:15: Welche Beziehungsmuster, was entsteht da so ein Schleifen und wie können wir das beobachten?
00:14:22: Wie können wir da irritieren?
00:14:25: Das finde ich eine spannende Frage!
00:14:27: Was hast du denn, wenn Du das Wort so magst?
00:14:29: Da bist Du damit.
00:14:31: Ja tatsächlich hätte ich das bei Weitem gerade nicht so ausdrücken können und schwinge aber mit Vielleicht eher dieses Auto-creatische Verhalten im Sinne von sich aufeinander reagieren und dann halt in Richtung der Homostase gehen.
00:14:52: Also das immer wieder anzustreben, den Gleichgewichts.
00:14:56: Ich denke da gerade eher an Familien auch wenn ich viel auch in arbeitsweltlichen Kontexten bin aber tatsächlich dass wir uns so verhalten dass wir versuchen das System zu stabilisieren und eben durch dieses auto poetische Verhalten.
00:15:11: Also auch unbewusst, da findet ja ganz viel Unbewusst statt was wir manchmal gar nicht merken.
00:15:16: ich denke zum Beispiel an ein Moment wo ein etwas älteres Kind also ein Grundschulkind wieder eingenäßt hat und das was dann entstanden ist die Eltern waren, also es ist ein realer Fall.
00:15:30: Die Eltern waren sehr müde und erschöpft weil das halt häufig nachts passiert ist.
00:15:34: Und was dann entstanden ist, ist dass halt das Kind schnell zu den Eltern geholt wurde um natürlich zu sagen, komm müssen alle müde!
00:15:41: Das machen wir morgen und kommen her.
00:15:44: Was da denn gewesen war die Liebe und Nähe in dem Moment entstanden sind.
00:15:50: Interessanterweise waren aber die Umständen sowieso dass der Junge zu der Zeit ein verstärktes Nierbedürfnis verspürt hat.
00:15:59: Da könnten wir ja sofort überlegen, wozu ist denn das einen dessen sinnvoll?
00:16:02: Das vorhin schon auch beim Einschwing von Gunther Schmidt gesprochen.
00:16:06: Also was die gute Absicht des Problems und diese Familie hat sich eben unbewusst so verhalten, dass es für den Moment so stimmig war also ihm Liebe und auch Mitgefühl und so gegeben.
00:16:17: aber dieses Verhalten tatsächlich konnte nicht verabschiedet werden, weil im Prinzip ja das was da geschehen ist dann dazu beigetragen hat dass eben das auch so bleiben musste.
00:16:33: Weil er ja genau das bekommen hat wo nach ihm war.
00:16:36: und genau dieser Prozess der stattgefunden hat den würde ich schon als autopoethisches Verhalten beschreiben wollen des Systems des Gesamtsystems um eben zu diesem Gleichgewicht zu kommen.
00:16:47: und es können wir nur auflösen indem wir dann eben schauen wie Können wir zu dem Ursprung kommen und was können wir tun, damit eben der Junge zu seinem Bedürfnis nach nie kommt ohne dass es das Einlisten braucht?
00:17:00: Das wäre so meins.
00:17:01: Also ich mache das dann gerne an konkreten Beispielen aus.
00:17:05: Ja, weil dich dazu hörte, dachte ich auch, macht's nochmal sehr klar an den Beispielen dieses in sich stabilisierende Was geschieht aus guten Gründen wie du gerade meintest die im Kernlinger oder zu schauen Wie kann man das auch irritieren, ohne es zu steuern?
00:17:24: Ja.
00:17:26: Ich schwingen wieder zurück nachdem ich dich unterbrechen durfte.
00:17:29: Vielen Dank dafür!
00:17:30: Du hattest uns gerade von deinen Anfängen der Systemik und eben der Wissenschaftsfreude so wie ich das jetzt gerade genannt habe mit dem Masterstudium berichtet.
00:17:41: Wie ging's denn dann weiter, sodass du zu dir geworden bist die du heute so
00:17:45: bist?!
00:17:47: Ja, ich würde sagen dann ging es so richtig los.
00:17:50: Dann kam ein erster Sohn zur Welt und das hat hier unser System, mein Paar-System, unser Familiensystem natürlich neu irgendwie durcheinander geschüttelt und nicht auch ganz neue Rollen und auch an Grenzen gebracht und an Herausforderungen gebracht auf persönlicher, mentaler Ebene.
00:18:16: Und gleichzeitig war ich im Job.
00:18:17: Wenn ich das jetzt parallel aufmache, bin ich in eine Teamleitung gegangen.
00:18:21: Da haben wir ein Team aufgebaut.
00:18:23: Wir waren am Anfang zwölf, da war viel zu tun und dann waren wir nachher vierundzwanzig.
00:18:27: also wie kann ich sozusagen dort einen Team gestalten und begleiten?
00:18:33: Das habe ich über zwei Jahre gemacht und da hab' ich selber auch Leitungscoaching bekommen.
00:18:38: Also war in der Erfahrung, okay was macht das mit mir?
00:18:42: nochmal ganz konkret?
00:18:43: Wenn ich reflektieren kann, wenn ich mich sortieren kann... Und da hab', gemerkt das fasziniert mich auch in dem konkreten tun.
00:18:54: also ich glaube dann fing so an die überlegung zu sagen ich finde es faszinerend als thema und dann ich will darüber mehr auch in die praxis kommen und mehr tun.
00:19:02: dann kam meine tochter zur welt zweite eltern.
00:19:04: zeit habe ich bewusst bin ich wieder in diese beratende her position gegangen oder wir transformationen rauf und runter begleitet?
00:19:12: und da hab ich mich denn entschieden wirklich.
00:19:15: in die systemische Ausbildung zu gehen.
00:19:18: und systemisches Coaching war ja irgendwie oder ist bei mir im Umfeld in aller Munde gewesen.
00:19:23: Und mir war es wichtig, das fundiert zu machen.
00:19:27: Ich habe tatsächlich bei der Suche dann abgeschaut was das über Dachverbände tätifiziert.
00:19:31: Dann bin ich genau über die DGSF fündig geworden und hab da meinen systemischen Berater über zweieinhalb Jahre gemacht.
00:19:42: Ja, ich glaube.
00:19:42: Ich kann das nicht weniger so ausdrücken als zu sagen dass sich da wirklich gemerkt habe okay Das ist ein professionelles Zuhause.
00:19:49: Da verbindet sich total viel von dem was ich anhaltung spüre Was ich an Methoden vielleicht schon mal angewendet hab aber gar nicht so einsortieren konnte.
00:20:00: und ja da würde ich sagen Habe ich mich richtig dann da reinbegeben Und es auch für mich im tun nochmal ganz anders Gepackt.
00:20:10: Meine Lieblingsfrage an dieser Stelle ist ja ganz gerne um einmal, wie würdest du eine Maßbewohner das systemische Arbeiten erklären?
00:20:17: Also alternativ geht auch ein kleines Kind was unserer Sprache noch nicht ganz so mächtig ist.
00:20:21: Wie.
00:20:21: wir sind aber immer gern den Maß... oder die Maßbewohnerin.
00:20:25: Die kommt jetzt zufällig angeflogen, hat sich irgendwie verflogen steht vor deiner Jühr, guckt ein bisschen verwirrt und irgendwie hast du so diese Leidenschaft für dein Job in dir und möchtest jetzt dieser Persones nahebringen vielleicht auch viel wunderbar diese Art von Arbeit ist?
00:20:40: Was würdest du ihr oder ihm erzählen?
00:20:46: Ja ich wusste ja, dass die Frage kommen könnte um das offen zu legen und habe da all meine Widerstände erst mal bestürzt.
00:20:56: Und die Frage beiseitegelehnt, sie wird Sandra schon nicht stellen?
00:21:00: Oh doch!
00:21:03: Und dann ist mir tatsächlich wie aus einem nächsten Bild gekommen, wo ich dachte der Maßbewohner, der kommt ja auch aus dem Weltall.
00:21:10: Also erst mal hat sich vieles verknotet.
00:21:12: aber es ist ja unheimlich kompliziert.
00:21:13: man könnte jetzt überhaupt verstehen meine Sprache kommunikative Anschlussfähigkeit.
00:21:17: Man könnte über soviel nachdenken.
00:21:18: aber wenn ich das mal außen vorlasse Ist mir das Bild tatsächlich in den Kopf gekommen?
00:21:26: Ich weiß nicht ob du oder die uns zu hören das kennen.
00:21:29: Ich glaube es war Apollo Mission.
00:21:31: irgendwann Schieß mich tot.
00:21:33: Ich weiß nicht genau, wann.
00:21:34: erster bemanter Flug zum Mond.
00:21:37: und da ist dieses Bild wo man vom Mond die Erde sieht wie sie aufgeht im Nichts irgendwie so diese zarte wunderschöne Kugel.
00:21:50: Und wenn ich mit dem Marsbewohner oder der Marsbewohnerin jetzt zu uns kommt sprechen würde würde ich vielleicht den Vergleich ziehen und sagen ja wir Also jetzt wenn du aus dem Weltall kommst, bist du ja auch erstmal beobachter.
00:22:03: Du schaust auf diese Erde.
00:22:06: Du bist vielleicht total neugierig was das hier für ein blauer Planet in diesem Schwarzen Meer ist?
00:22:13: Du näherst dich den Neugierigen mit Respekt hast aber auch... vielleicht ganz andere Vorannahmen vom Mars kommt als jetzt eine Jupitana-Rin oder so, also wie unterschiedlich auch die Blicke und die Vorannahme und Bedeutung vielleicht auch sein könnten auf diese Welt.
00:22:32: Und ja das macht für mich fünftes Dämisches aus dass wir sagen von Konstruktivismus her jeder konstruiert die Welt so wie er sie sieht.
00:22:46: gerade seine Wahrheit Und alles was gesagt, getan gemacht wird ist letztendlich aus einer Beobachterposition heraus und das würde dieses Bild vielleicht für mich auch so für den Mars-Wäntchen gut machen.
00:23:05: Und ich habe vor ein paar Tagen einen schönen Wir haben eine ganz kurze Fassung gelesen, das war so ein systemisches Arbeiten der Mensch im System.
00:23:18: Also wir gucken auch immer auf diesen Menschen in diesem Gewusel vielleicht nicht immer in der ganzen Welt aber du hattest eben das Beispiel mit der Familie oder einem Team oder einer Paarbeziehung in dem Unternehmen.
00:23:28: also wir gucken immer, was ist der Kontext und wie sind die Interaktionen?
00:23:33: Das ist für mich ursystemisch Und für mich ist es aber auch, wir hatten eben Gunter Schmidt im Vorgespräch ganz konzeptloses dem ich auch das System in Menschen.
00:23:42: Also der Menschensystem und das System im Menschen zu gucken.
00:23:47: wie viele sind wir eigentlich?
00:23:48: Wie gehen wir mit unseren Widersprüchlichkeiten um mit inneren Anteilen und wie können wir da Menschen letztendlich unterstützen neue Perspektiven geben.
00:24:01: Ja, ich habe da...interessanterweise habe ich gerade passend dazu ein Beispiel.
00:24:07: Ich hab vorgestern einen Artikel in sehr kurzen, das sind der Rubrik Kurz und Knacke-Ich der Praxiskommunikation für eine der nächsten Ausgaben geschrieben.
00:24:16: Und dann ging es um das Thema Scham.
00:24:18: Und ich schreibe immer solche Artikeln, indem ich erst mal einfach drauf hochschreibe so Bruchstücke plötzlich kommen Sätze raus und entwickelt sich das.
00:24:25: Und dann fange ich während des Schreibens an zu reflektieren.
00:24:29: Meine erste Frage war, wodurch entsteht eigentlich Charme und wie zeigt sie sich denn?
00:24:35: Ich bin dann tatsächlich auf dieses Innen- und Außen gekommen, deswegen gehe ich da gerade mit in Resonanz und habe den ersten Teil das.
00:24:42: ich denke ja in welchem Moment empfinden Menschen Charme.
00:24:46: Und ich bleibe mal beim Singen als Beispiel vielen Menschen... Ja, es ist sehr unangenehm vor anderen Menschen zu singen.
00:24:56: Und ich glaube sie empfinden Scham weil sie ahnen das ist besonders gut sein muss und dass wir gelernt haben halt mit schiefen Tönen zum Beispiel nicht zu stören oder was auch immer.
00:25:08: Und du darfst dann noch nicht... Du darfst keine Fehler machen etc.
00:25:12: Ich glaube es ist eine Mischung aus Gesellschaftlicher Perspektive mit.
00:25:17: so soll es sein, so ist das richtig.
00:25:20: Also gerade wenn dieses So-is erfolgt, finde ich dann hört man immer eine gesellschaftliche Normierung und dann könnten wir hinterfragen und wenn wir jetzt diesen eigenen Anspruch haben korrekt zu sein um keine Fehler zu machen denn könnte man meinen dass es ein eigener Wert ist besonders gute Leistung zu bringen.
00:25:36: Die Frage ist aber ja ob nicht eigentlich durch das Außen entstanden ist und ob nicht tatsächlich diese gesellschaftliche Normierung so angenommen wurde als innere Wahrheit.
00:25:49: Und dann aber irgendwann vielleicht die Frage kommen kann, es ist wirklich mein Wert oder es ist etwas dem ich folge weil ich mich dem irgendwann unbewusst untergeordnet habe und könnte ich mich davon befreien.
00:26:02: Das was wir vorhin beim Einschwing gemacht haben, wir haben ja ein bisschen quatscht gemacht, da sind wir gesummt und dann haben wir irgendwie komischen Laute von uns gegeben das wäre dann quasi das finale dass wir uns davon befallen was das außen vor gibt und einfach so und das so sein, feiern wie es gerade im Moment dann eben kommt.
00:26:21: Und daran muss ich grade denken – und ich glaube wir Systemikerinnen unterstützen ja genau diese Prozesse – dass wir versuchen zu schauen, wie steht der Mensch im Kontext gerade so da?
00:26:34: Wie geht's ihm damit und wie können wir ihn dabei unterstützen für sich selbst ... die Welt zu gestalten, dass es ihm oder ihr gut geht.
00:26:45: So das ist jetzt ein bisschen weit herruhlt aber... ...jetzt noch vom Maßmenschen angefangen.
00:26:49: zu dem irgendwie dachte ich gerade bei den innen und außen an dieses Beispiel.
00:26:55: Ja für mich ein total gutes Beispiel.
00:26:58: und gleichzeitig ist bei mir was angegangen als du gesagt hast okay von der Scham befreien finde ich nämlich spannend wenn ich mit Menschen arbeite auch die die Unsicherheit oder eine Angst.
00:27:11: Also oft erlebe ich das, dass im ersten Impuls und auch bei mir selber, ich nehme mich da voll mit ein was Unangenehmes weg soll also die Frage von Das muss weg!
00:27:23: Das soll aufhören und Schaben könnte man auch sagen ja befreite dich davon, lasst es los und gut ist.
00:27:30: Und neben dem, was du eben gesagt hast von Kontext und übertragenen Werten.
00:27:35: Was ist eigentlich mein Kompass?
00:27:36: Ich finde dich da auch total wichtig.
00:27:38: Und ich erlebe das als wirksam eine andere Perspektive darauf zu nehmen und zu sagen okay die Scham oder die Angst
00:27:46: Zu verbinden
00:27:47: mit eigenen Grundbedürfnissen wirklich zusammen.
00:27:51: Die Sicherheit die Kontrolle die Bindung das sind so wertvolle und so wichtige Bedürfnisse, die wir in uns tragen.
00:27:59: Die wir manchmal aber gar nicht mehr, die müssen man ja so frei buddeln und wirklich sehr wertschätzend fragen, wofür könnte die auch gut sein?
00:28:08: Und manchmal nimmt die Scham, springt sie vielleicht an in Situationen, in denen es gar nicht nötig wäre, weil es irgendwie eher eine Erinnerung an was anderes ist, was da anspringt als Muster.
00:28:24: Aber wie können wir das wirksam machen?
00:28:26: und eher als Erinnerung zu sagen, also bei mir ist es vielleicht oder meiner Klientin die Angst, die erinnert mich daran.
00:28:35: Das ist irgendwie auch meine Schützerin für meine Sicherheit und dass sie da ist.
00:28:41: Ich muss natürlich schauen, dass ich nicht die Angst bin oder die Charme.
00:28:46: Und wenn ich sie wegdrücke Ich habe gerade dieses Bild, man sieht es ja nicht.
00:28:51: Aber dieses Bild von so einem Wasserball, den man unter Wasser drückt oder so und das ploppt einem irgendwie hoch.
00:28:57: Also das finde ich immer... also Integration ist immer ein großes Wort aber wie kann man damit tanzen zu lernen und Gleichgewicht?
00:29:03: Wie kann man das gut in Dialog bringen die Seite, die vielleicht Scham empfindet oder Angst voll ist oder ängstlich oder sorgenvoll?
00:29:11: Wie können wir das für sich nutzbar machen und nicht wegmachen wollen?
00:29:16: Ja, finde ich gut.
00:29:18: Und da merken wir glaube ich dann auch die Auswirkungen von Sprache und mein Bild war tatsächlich sich Scham zu befreien, die entsteht wenn wir zu sehr den Nornierungen im Außen folgen.
00:29:33: Ich glaube so hast du das Schluss endlich dann auch verstanden.
00:29:35: und wenn sie aber in unserem also wenn Sie überhaupt auftaubt wird sie eine Funktion haben eben das Bedürfnis nach Sicherheit oder Die Angst davor ausgestossen zu werden oder abgestraft zu werden und somit das bedürfen ist noch Zugehörigkeit und zu sagen dass hat seine Berechtigung, dass in unsere innersten Bedürfnisse die dürfen da sein und dennoch halt mit ihr zu geben.
00:29:57: Deswegen uns die Formulierung fand ich von dir eben ganz toll nicht von ihr leitenzulassen sondern mit ihrzugeben wie mit der Angst.
00:30:05: Es ist ja auch so die Angst in den Rucksack zu stecken und zu sagen du darfst da sein das ist okay.
00:30:10: aber du übernimmst jetzt gerade nicht das Steuerrad um auch so bei diesen inneren Anteilen oder den inneren Teammitgliedern anzudocken.
00:30:19: Ich bin deine Teamleitung und ich habe hier einen Job.
00:30:22: Und in diesem Moment bist du jetzt gerade im Rucksack und darfst leise sein, und ich gehe jetzt weiter... ...und es darf immer wieder möglich werden dass du dich meldest und sagst Hallo!
00:30:31: Ich hab da eine Anmerkung also die Angst und die Scham um dann zu sagen ja jetzt darfst du grade sprechen Und in manchen Momenten vielleicht dann auch nicht.
00:30:39: Dann haben wir, glaube ich, auch diese Integration und können mit all diesen Anteilen die wir in uns tragen halt einen guten Weg finden und uns nicht einfach unbewusst steuern lassen.
00:30:51: Also ich schwingte
00:30:51: gerne.
00:30:52: Ja jetzt sieht es mich gerade so ein bisschen was wie auf der Bogen zu groß ist.
00:30:56: aber ich mach's einfach mal du kannst mich gern noch nochmal zurückholen.
00:30:59: Aber genau bei dem merke Bei mir persönlich, wenn mich was herausfordert bei Klientinnen die an solchen Neuanfängen umbrüchen stehen oder auch Teams.
00:31:11: Man könnte es auf die ganze Welt lager aber dieses hinein lehnen ja auch im Moment ins Ungewisse in dieses eher... ...Buchhafte.
00:31:20: Vieles finde ich für Leben das löst sich ja auch ein Stück weit auf an.
00:31:26: Es war immer so und so wird's auch weitergehen Und bei mir ist es auch gar persönlich so nach langjähriger Tätigkeit im Unternehmen jetzt entschieden, ich höre dort auf.
00:31:39: Ich lasse da so eine Klammer zugehen und lehne mich gerade in was Neues.
00:31:43: In die Frage von okay wie will ich jetzt Arbeit gestalten?
00:31:46: Und wie will sich systemisch noch freier und solcher Holz externe als seitständige arbeiten können?
00:31:52: Bei mir im Kleinen, wie auch in diesem größeren vielleicht gesellschaftlicheren Themen moment finde In dieser bunten Mischung, die wir so in uns tragen.
00:32:02: Trotzdem in sowas Reinlehnen und Reintrauen... ...ohne dass wir komplett zumachen müssen als Schutz.
00:32:09: Und fassen in dem was da ist.
00:32:15: Ja das hat ja auch... Es ist ein anderes Bild aber es ist so ähnlich wie das was ich gerade mit diesem Rucksack aufgeführt habe.
00:32:22: Ich finde dieses Reinlehne war sehr schön weil für mich nicht nach... tatsächlich nicht zurückwärtsgewandtes ist.
00:32:29: Also ich sehe einen Rhein den gerade nicht zurück interessanterweise, sondern ich seh es eher wie so eine Welle die auf uns zukommt oder irgendein Sturm und ich lehne mich in diesem Sturm rein.
00:32:39: Ich war vor kurzem an der Nordsee und das war ein hellischer Wind auf dem Deich.
00:32:43: Und ich habe mich mit meiner Kollegin hab' ich mich in den Wind reingelegt.
00:32:46: Das war so cool!
00:32:48: Und dieses Bild habe ich grade und vielleicht ist dann eher das um dann aber doch auch... ... mit dem Wind irgendwie dann zu gehen und halt nach vorne zu gehen.
00:32:56: Und mal gucken, was halt daraus dann entstehen kann.
00:33:01: Du hast eigentlich gerade eine schöne Kurve genommen... ...zu der Frage dich jetzt nicht so stellen wollte.
00:33:05: Und zwar wie ist es denn jetzt grade?
00:33:08: Also nachdem du uns ein bisschen von deinen Erfahrungen berichtet hast oder auch von den Rollen die du... ...eingenommen hast und den Weg in Richtung des Systemischen wo bist du dann jetzt gerade so?
00:33:22: Ja ich bin grad Mitten drinnen dazwischen, glaube
00:33:25: ich.
00:33:25: Mitten drin dazwschen?
00:33:28: Macht das Sinn?
00:33:29: Ja,
00:33:29: schön!
00:33:30: Immer deine Worte machen immer Sinn.
00:33:31: also so wie du es willst werden sie für dich Sinn machen.
00:33:38: Um ein bisschen Einweg zu geben... Also ich habe auch eine Reise hinter mir Dinge loszulassen vielleicht nehme ich jetzt das Wort doch oder neu zu sortieren.
00:33:53: im Konzern, in Unternehmen und Tätigkeiten hatte ich lange auch die Idee von okay das will ich machen da will ich hin.
00:33:59: Und dann irgendwann habe ich gemerkt ah dass du eben mit den mit dem Werten im Aussen sind es überhaupt meine wie sehr passt es noch zu mir diesen Prozess wirklich selber zu erleben und zu reflektieren.
00:34:12: und da hab' ich mit mir sortiert und auch eine Weile mit anderen reflektiert um festzustellen ok Ich will einen anderen Kontext und ich will noch mal mehr das, was sich gerne mache in so eine Wirksamkeitsringe rausgehen.
00:34:27: Und habe genau aufgehört dort zu arbeiten, hab jetzt abgeschlossen im Sommer.
00:34:31: Also hab ein Abschied auch dieses Jahr hinter mir, was auch irgendwie dazugehört um das mal ganz klar zu benennen.
00:34:36: also ne Entscheidung und ich dachte immer die Entscheidung braucht ganz viel Mut.
00:34:40: als ich es erst einmal den Gedanken im Kopf hatte, dachte ich so oh Gott hab' ich mich das mal traue.
00:34:45: Und dann zu erleben, wie der Prozess mich aber dahingetragen hat und es so klar war.
00:34:49: Es war irgendwann so ein Fluss, jetzt sehr bildlich... Aber irgendwie meine Werte, also eine Integrität, wo klar war nicht für mich ist der nächste Schritt jetzt ein anderer?
00:35:03: Dann fühlte sich das ja Stimmig an!
00:35:05: Auch traurig weil es auch ein Abschied war von einem langen Verständnis von mir selber, wie ich arbeite und wo ich arbeide.
00:35:14: Von Menschen, von Gewohnheiten.
00:35:18: Der Abschied ist jetzt gerade... Jetzt bin ich in dieser freien Phase, die so schön ist, weil vieles zu mir kommt und mich neu orientieren kann.
00:35:31: Und gleichzeitig auch da gucken, wie finde ich den Weg in das nächste?
00:35:36: Da bin ich gerade mittendrin!
00:35:37: Und freue mich ehrlich gesagt, dass jetzt gerade zu sortieren auch schon ein bisschen vorzubereiten.
00:35:43: Weil die Ideen Richtung Selbstständigkeit gehen.
00:35:46: und zu gucken was... Was habe ich im Rucksack?
00:35:49: Den hast du eben so bildlich ja auch genannt.
00:35:51: und wo kann ich das einbringen?
00:35:53: und wie traue ich mich da erste Schritte zu gehen ohne zu wissen, dass es perfekt ist und das Lust zu gehen.
00:36:01: So Anfänge nach dem Abkommen ist.
00:36:07: Ja, danke fürs Teilen.
00:36:09: Ich hatte auch gesagt dass ich vermute das sehr interessant für Menschen sein kann die uns zuhören die auf einem ähnlichen Stand einfach sind.
00:36:18: es ist so kommen wir manchmal Rückmeldung.
00:36:20: Dass auch Personen die gerade überlegen könnte ich auch frei systemisch agieren und dass sie uns vielleicht auch zuhörigen.
00:36:28: und ich erzählte dir diese Parallele vom von Social Media und dem Gesang oder irgendwelchen Auftritten, dass man gerne immer nur das Finale sieht.
00:36:36: Also dass es will oder das Video dann noch geladen wird wenn es perfekt ist.
00:36:42: Und so ist es halt auch perfekt aber anders.
00:36:44: Es ist halt ein in-between sowie das gerade beschrieben hast... ...und auch vom In-Between mal zu berichten oder zu sagen ich bin halt drin.
00:36:53: Und finde grade mein Weg oder gehe meinen Weg denn du bist ja schon gegangen mit deiner Entscheidung.
00:36:58: Das find' ich tatsächlich ganz schön!
00:37:00: da auch ein bisschen reinzuschauen, ohne dass wir uns jetzt darin verlieren.
00:37:04: Könnte vielleicht anderen dann ja auch Mut machen und sagen, ach guck mal Annette hat doch damals auch die Entscheidung getroffen raus aus dieser sicheren Welt rein in die Ungewissheit?
00:37:12: Und hat sich dann festgestellt nachdem sie diese Entscheidung getroffnet, so wie du es uns beschrieben hast das dann plötzlich der Flow gestartet ist... ...und dass sich das schon ergeben wird.
00:37:22: Da ist ja auch Funkenzuversicht vielleicht mit dabei.
00:37:25: Also wie gestaltet du gerade diese Zeit was Was hilft dir, um diesen Weg zu gehen?
00:37:33: Das ist eine gute Frage.
00:37:35: Wenn man ihn gerade selber am Gehen isst... dann ist man ja so mittendran.
00:37:40: Ich bin grad nicht auf der begleitenden Rolle sondern auf der selbergehenden.
00:37:46: und was mir gut tut ... diesen inneren Kompass, glaube ich.
00:37:56: Das kann man nicht anschmeißen über Nacht aber den irgendwie zu schärfen ob das jetzt... Also was ist mir wichtig?
00:38:03: Was macht mir im Moment auch Sinn also so einen Kompas inhaltlich anzuschmeiß'n?
00:38:07: Das hilft mir und mir hilft auch sehr konkret mich ... mit Menschen zumgeben, die mich unterstützen... ...die mich kennen.
00:38:17: Die vielleicht auch auf einem ähnlichen Weg sind oder schon ein Stück weiter,... ...oder zumindest diese Idee auch mittragen.
00:38:24: Natürlich rede ich auch mit denen, die sagen, was machst du da gerade?
00:38:26: Bist du wahnsinnig!
00:38:28: Aber ganz bewusst dazu gucken wer tut mir gut.
00:38:30: Was tut mehr?
00:38:31: gut draußen sein und mich erdenen.
00:38:35: Also keine Ahnung singen tanzen, Yoga machen also auch körperlich wirklich hilft mir total.
00:38:41: Ich bin jetzt nicht explizit körperlig Ausgebildet, aber in einer systemischen Ausbildung eigentlich.
00:38:48: Das Glück da war auf einen Dozent der unnämlich viel mit uns in dem Aspekt gearbeitet hat und das sind Sachen mich wieder zu mir zu holen und dann neu auszurichten und auch Hilfe zuholen und Unterstützung und Sparerungspartnerin da wo ich festhänge und dass Test hängen an gewissen Punkten auch manchmal sein lassen so können sagen okay ja ich merke gerade jetzt habe ich ein Knoten Entweder lässt er sich im nächsten Tag von allein oder ich habe einen guten Gesprächspartner oder Partnerin, das anzugehen.
00:39:19: Und was ich da so spannend finde ist... Das du es ja eben hast gesagt, also ich teile das hier total gerne weil es entgegen meinem ersten Impuls geht immer erst etwas rauszubringen, was perfekt oder was gut ist wo ich jetzt die Expertin bin.
00:39:32: Wir haben das ja auch vorher besprochen und ich teils es gerne um irgendwie diesen Einblick zu geben echt faszinierend.
00:39:39: Ich habe ja viele Menschen auch dabei begleitet, also wenn ich an Anführungskräfte denke die kommen glaube ich oft oder die Fälle die mir jetzt gerade in den Kopf kommen da ging es oft um ach ich komme neu in die Rolle auch ein Umbruch nicht bin unsicher vielleicht mache ich die Rolle schon ganz lange aber es verändert sich grad voll viel und mir fehlt die Orientierung.
00:40:06: Die letzten zwei Jahre habe ich ja ganz bewusst Menschen auch begleitet, dieses Unternehmen verlassen.
00:40:11: Also die berufliche Neuorientierung vor der Nase haben – ich sag's mal so platt und konnte sie dort schon professionell mit all dem was ich hab begleiten und hab gleichzeitig immer ein bisschen auch schon mitschwingen können für mich und das jetzt selber zu tun umzugehen diese verschiedenen Perspektiven da drauf zu haben als Begleiterin und einmal selber jetzt.
00:40:36: Und mal angenommen, wir würden jetzt die Uhr weiter drehen und du hast dich vielleicht in so einer Selbstständigkeit gefunden.
00:40:43: Wir sind jetzt im Herbst kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit als Beispiel, vielleicht auch schon in Richtung Halloween.
00:40:53: Deine selbstständigen Welt ist super und total toll!
00:40:56: Und du hast so einen Donnerstag?
00:40:59: Wer sitzt denn da so vor dir?
00:41:01: beziehungsweise wie sieht dann dein Arbeitstag so aus?
00:41:04: am... zweiten Oktober, zwanzig siehnundzwanzig Mal anwendet ist ein Donnerstag.
00:41:12: Ich spüre mal rein.
00:41:13: okay nächstes Jahr da ist ja schon eine ganze Menge passiert bis dahin.
00:41:18: ich
00:41:18: habe dir extra ein bisschen Zeit gegeben.
00:41:20: Danke Es wird sich gut anfühlen an diesem Donnerstag im Oktober wenn da Menschen zu mir kommen Einzelpersonen Und da kommt mir gerade beides.
00:41:39: Das können Privatpersonen sein oder auch Fach- oder Führungskräfte, die den Raum bei mir suchen weil sie vielleicht in genau einer Situation sind wo sie sagen ach ok hier hat sich was vollknotet oder hier fordert nicht gerade etwas heraus.
00:41:59: Hier hätte ich gerne eine andere Perspektive.
00:42:02: Und da komme ich zu Annette und die mit mir, mit ihr in so einem Prozess vielleicht ein-zwei Mal ist es echt aber auch länger.
00:42:10: Und schaue mir an, schau mir mich an!
00:42:12: Ich glaube was ich teufelnd in der Arbeit und was sich ja bisher, wo ich merke, da packt's mich... Im ersten Moment kommen oft Menschen zu meiner Team, die erstmal Orientierung suchen, glaub' ich Klarheit.
00:42:26: Auch erst mal so einen Halt, glaub', ich in so nem Raum Und wenn sich das dann dreht, wenn es gehalten werden kann und gesehen werden kann mit mir.
00:42:36: Und dann so eine Flexibilität und so eine Freude und so ne Freiheit entsteht mit den Themen die gerade vielleicht beschäftigen... nochmal anders umgehen zu können.
00:42:47: Das finde ich toll, also ich habe auf jeden Fall Lust weiter im eins-zu-eins zu arbeiten am liebsten auch in Präsenz.
00:42:53: Ich werde noch mal ganz faktisch hier im Kölner Süden bei uns ein Träumlichkeiten moment, die ich auch im Blick hab.
00:42:59: Also ich habe viel digital gearbeitet natürlich auch über Corona und auch danach auch im Coaching mit Gruppen und das geht gut!
00:43:09: Und ich habe aber jetzt eine Sehnsucht danach mehr in Präsenz zu arbeiten weil jetzt schon so unheimlich wirksam erlebe.
00:43:17: Also wenn ich an meine Prozesse denke, dann war da ein Raum, dann sind wir aufgestanden und haben mir Dinge gelegt.
00:43:24: Das würde ich gerne in Räuben arbeiten mit Einzelpersonen.
00:43:32: Auf jeden Fall möchte ich auch weiter mit Gruppen arbeiten.
00:43:35: Also in der beruflichen neue Orientierung haben wir aus den Lernreisen gemacht, also wo wir sozusagen Menschen mit ähnlichen Themen auf eine Lernweise so begleiten.
00:43:43: das kann ich mir auch echt gut vorstellen um das weiter zu tun und so Gruppensettings zu arbeiten für Unternehmen Und natürlich auch für Teams.
00:43:54: Also manchmal vergesse ich so ein bisschen jetzt im Moment bei diesem Fokus auf Systemisches und Coaching, dass sich eine Pick-up-Packenvolle Rucksack hat von... Ja einfach HR-Erfahrung, also Führung, Feedback zusammenarbeit, Kommunikation.
00:44:09: wie treffen wir Entscheidungen?
00:44:11: Also all das!
00:44:12: Ich musste gerade an Team denken was ich begleitet habe.
00:44:14: in einer Kita ging es eher um so ne systemische Beratung mit den Themen und Anliegen.
00:44:23: Werden Sie das für mich mischt?
00:44:25: Also mein Prozessblick, meine Prozessbegleitung mit dem was ich im Rucksack hab.
00:44:31: Vielleicht was ich in anderen Kontexten als wertvoll erlebt habe wie man Feedback gibt.
00:44:37: Nein mehr war das mal als Beispiel.
00:44:38: ja!
00:44:40: das halt auch mit anbieten zu können und da die hüte auch wechseln zu können, dass habe ich in dem ein Beispiel als sehr der wertvoll erlebt.
00:44:47: Und da war ja im kitabereich völlig fachfremd.
00:44:50: Ich hab das auch sehr offen mir das nur im Auftragsklärung so offen gelegt um zu sagen ich kann euch nicht eure insiderperspektive die pädagogische bringen aber ich bin diejenige die was anderes im rucksack hat und gerade diesen Blick dann mit reinbringen kann und das damit zu spielen.
00:45:06: Wann bin ich die reine systemische Protestbegleiterin?
00:45:08: Und wann will ich auch extra was mit rein bringen.
00:45:12: impulsartig aus meinem Erfahrungsschatz einfach irgendwie rund um Teams Zusammenarbeit, Führung so
00:45:20: wie schön.
00:45:22: Ich habe dazu als Untertitelkarte notiert vielleicht ist es sowas wie Raum geben für Sosein und Sowerden.
00:45:30: Keine Ahnung, wo das herkam.
00:45:31: Aber das habe ich jetzt gerade so übersetzt auf dem was du aus, was du so mit uns geteilt hast.
00:45:38: Also Raum geben für so sein und zu werden also dieses dass es jetzt einfach gerade so ist und es ist und du unterstützt aber diesen Prozess in Richtung einer Zukunft wie auch immer das Aussehen war.
00:45:53: Ja ja die Worte resumieren total nicht mehr.
00:46:00: Ich glaube meine werden auch so dieses jetzt auf genießen zu können.
00:46:05: Das klingt ein bisschen provokant, weil manchmal also zu uns das bei dir ist aber kommen ja auch öfters Menschen wie gerade halt irgendwo feststecken die gerade im thema haben und dann zu sagen aber wie können wir jetzt auch genießen?
00:46:17: Wie können wir resilientär also wie können da mit umgehen?
00:46:21: und dass was du aber auch gemacht hast diesen bogen okay wie können Wir wirkungskraft haben die können wir zukunft auch gestaltbar machen.
00:46:28: im moment der manchmal Ja oder in solchen Momenten kann es ja verloren gehen, wenn ich meinen Job verliere.
00:46:37: Fühl' ich mich gar nicht am Steuerrad.
00:46:39: Ich fühle mich vielleicht erst mal ohnmächtig.
00:46:41: Ich hab gar nicht das Gefühl dass ich jetzt diejenige bin, die vielleicht gestaltet wie's weitergeht sondern mir wurde etwas widerfahren als ein Beispiel auf meinem Spektrum und zu sagen okay aber diese Zukunft wieder gestaltbar zu machen zum Beispiel so eine berufliche Perspektive finde ich unheimlich wichtig und kraftvoll.
00:47:00: Am liebsten, wenn wir jetzt ein ganzes Jahr vorspulen.
00:47:03: Hast ja eben den großen Bogen gespannt und ist auch noch größer vor Knüpfen.
00:47:07: aber das ist so dass ich im Moment merke es wird dann sehr groß also vielleicht auch komplex.
00:47:11: oder fragt mich manchmal okay mit wem arbeite ich dann zusammen um diese Frage ein bisschen mehr aus der?
00:47:19: Also Psychologie Soziologie Gesellschaftliche Themen also um das ein bisschen eher zueinander miteinander zu verknüpfen?
00:47:25: Okay wie kriegen wir moment in diesen Zeiten So was auf die Straße und wo kann ich da meinen Beitrag zu leisten.
00:47:33: Ja, da kenne dich toll wenn ich das auch ein bisschen gefunden habe wie sich das verzahnen darf.
00:47:39: Ja passt ja auch ganz gut zur Theorie Uweiterbildung von der du mir erzählt hast also dass du da ja gerade noch irgendwie dich dort hineinbegeben hast in die Welt.
00:47:48: vielleicht kannst du auch noch mal kurz beschreiben was das ist und dass möglicherweise auch mit reinbringen, worüber wir uns gerade ausgetauscht haben.
00:47:55: Weil bei Theorie U denke ich auch immer an die gesellschaftliche Perspektive und wandelt halt grundsätzlich gestalten.
00:48:02: Vielleicht hast du noch zwei drei Ausführungen dazu.
00:48:05: also wie könntest du das vielleicht noch integrieren?
00:48:08: oder ist es überhaupt die Idee?
00:48:10: Oder machst du's nur für dich oder für dich als Privatperson?
00:48:13: Also wie ist das da grade so?
00:48:17: Ja, ich habe mich da schon mal reingelesen bei Zeiten.
00:48:20: Aber hatte Lust jetzt nochmal in das U-Lab so heißt es ein kleines Format was einmal im Jahr vom Otto Schama im MRT angeboten wird.
00:48:31: online ist einfach erstmal sehr beeindruckend weil da über glaube ich nicht Zehntausende von Menschen sich weltweit Verknüpfen, die mit dem Thema zusammenkommen.
00:48:41: und die Theorie U. Also ich bin auch noch kein Expertin.
00:48:44: aber ist sozusagen der Verlauf des Us, wenn die Zuhörer das jetzt vor sich haben, den wir uns auch... Ja oder ich fange nochmal anders an.
00:48:57: was mich wirklich interessiert, was der Autosharm also zusammenbringt sind ja die drei Flöcke.
00:49:03: Wenn man so ein Dreieck hat dieses wissenschaftliche wie gestalten wir Transformationen?
00:49:07: Wie funktioniert das?
00:49:10: Und dann nimmt er aber auch dieses Spüren rein, diese Meinvollachtsamkeit.
00:49:14: Also wie können wir uns eigentlich verbinden?
00:49:16: Also Verbundenheit mit dem... Mit uns, mit dir, wie wir gerade hier sind in Menschen und ich würde auch Verbundenheid immer nochmal mit dem was uns umgibt, mit der Natur.
00:49:28: also Wie können wir eigentlich mehr Teil wieder dieser Welt sein abgeschnitten sein.
00:49:35: Also das unternimmt ihr gesellschaftlichen Wander, also dass als Dreieck und verbindet er da.
00:49:41: Und für mich geht es in dieser Theorie vor allem davon, dass wir dieses Presencing, das ist so der Kern, also dieses Präsentsein mit dem was gerade ist und nicht die alten Muster sozusagen wiederholen sondern erst mal diese vielleicht auch stille oder ruhig ist nichts zu tun.
00:50:03: Es ist ja völlig kontraproduktiv, wenn gerade was blöd ist aber dann zu sagen okay da reingehen das ein Stück halten und dann das neue so kommen lassen aus der Zukunft heraus sozusagen als sehr emerging future in dieser aufkommenden zukunft her sich da reinzugeben bisschen dieses was wir eben hatten dieses vorlehnen in die dass das kommen will und es klingt jetzt Ja, weiß ich ob das sinnvoll klingt für die Züren aber so da reingehen und ich fand es ganz spannend.
00:50:33: Er hat dieses U, er sagt im Moment leben wir natürlich in der Welt eher so ein umgekehrtes U ist also wie wiederholen ne?
00:50:41: Wir gehen zu so und er hatte drei Future Skills jetzt.
00:50:45: deswegen habe ichs ganz präsent vor ein paar Tagen gesagt okay was braucht mir eigentlich gerade so in dieser Welt dazwischen wenn ich's mal so mache?
00:50:52: Und da hat er nämlich gesagt, dieses Nicht-Wissen und das finde ich ist ja höchstsystemisch.
00:50:56: Also dies wird Wissen nicht wie die Zukunft ist.
00:50:58: Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten aber diese... Das ist ein Wort was ich so mag.
00:51:04: Diese Demut dem gegenüber.
00:51:10: Das zweite Skill, die zweite Fähigkeit ist dieses okay wie gehen wir mit schwierigen Gefühlen um?
00:51:15: Die werden kommen.
00:51:15: Also sie sind schon da und immer schon da.
00:51:18: aber wie geben wir damit um?
00:51:20: mit schwierigem Gefühl emotionaler Resilienz?
00:51:23: Wie können wir das einzeln gemeinsam gesellschaftlich?
00:51:27: Und das Dritte ist dieses Jahr nicht direkt... reagieren in den ähnlichen Gustern.
00:51:35: Das ist das, was ich mit der Theorie im Moment verbinde und was mich fasziniert.
00:51:39: Und wo die Frage ist wie kann man das?
00:51:43: Ich komme ja aus einer unternehmerischen Welt also ich komme aus Arbeitskontext und da habe auch all meine Erfahrungen bisher größtenteils gesammelt.
00:51:52: Und das würde ich gerne auch weiter mit mir tragen.
00:51:56: Also ich glaube ich will jetzt nicht sagen, dass schließe ich komplett weil Auch gerade die Kleineren, die Mittelständler riechen ja auch.
00:52:04: Irgendwie ist es so ein Abbild und sie sind vielleicht auch manchmal schneller als Politik sein kann, als ganze Gesellschaftes sein kann aber diese kleinen Inseln, diese Pioniere das zu fördern und damit wirken zu können in meiner Rolle.
00:52:17: Das fände ich ganz johos wenn das im Jahr schon in den Anfängen wäre oder schon bisschen auf der Straße wäre das mitbegleiten zu können.
00:52:24: Schön!
00:52:26: Ich weiß nicht mehr was du gefragt
00:52:28: hast.
00:52:29: Das passt doch schon, ich glaube meine Frage war in der Richtung wie sich die Theorie U in dein zukünftiges wirken ja?
00:52:37: Wie sie sich einfügt oder ob du das überhaupt nutzen möchtest oder für dich als Privatperson nutzen willst.
00:52:44: Und ich glaube, jetzt hast du es gerade so beschrieben dass du das gut auch nutzbar machen kannst.
00:52:49: wie genau wird sich dann halt zeigen?
00:52:51: und ich fand es schön, dass du diese drei Future Skills gerade beschrieben hast ja auch sehr mit der Achtsamkeit also sich in Achtsammkeit üben verbinden lässt und auch mit unserem systemischen Arbeiten.
00:53:07: Ja voll
00:53:08: total.
00:53:09: Und da bei Achtsamkeit, ich muss einfach auch noch einmal das wachere Unterstände finde.
00:53:14: Mir hat Georg Lollers hier in Köln auch tolle Kurse zum Achtsamen für die Achtsammkeit gemacht.
00:53:21: Ich hab das sehr ... Ich glaub' ich auch im Alltag ist es allgegenwärtig immer mal wieder und gleichzeitig find's total wichtig dass auch nicht so als jeder muss jetzt nur mit sich selbst achtsam sein und dann ist alles gut sondern da immer dieses Genau den Kontext zu sehen und das auch.
00:53:42: Zu verzahnen mit dem was uns umgibt und auf das System zu übertragen, ich finde dass immer immer bei der Seljenz über Achtung halt so wichtig zu betonen zu sagen ja das eine Jahr und leistet dieses andere auch mit angucken wie sind denn die Strukturen?
00:53:57: also wenn ich das Beispiel mache wenn ne mit der weiteren Fest, bis ja auch vielen Unternehmen.
00:54:01: Also wenn man da natürlich ... Man kann dann dem Einzelnen an der Resilienz und der Widerstandsfähigkeit, in dem wie gehe ich damit oben?
00:54:06: Da kann man super arbeiten!
00:54:08: Das eine ist es wichtig, auch finde ich.
00:54:10: Wie können wir so ne Selbststeuerung jedem einzelne mitgeben... Und gleichzeitig aber auch zu schauen okay was ist eigentlich dein System?
00:54:19: Was ist an Kommunikationsprozessen oder Entscheidungsprozesse oder wie läuft das so?
00:54:24: Auch kann man auch da irgendwie ran Hat man da einen Auftrag zu?
00:54:28: Ist immer die Frage, wo arbeitet man gerade.
00:54:30: Ja ja genau das auch noch.
00:54:34: Wenn du heute so schaust wie es jetzt gerade so ist und ich dir nun die Frage stellen würde würdest du dich heute als Systemikerin bezeichnen?
00:54:45: Also Etiketten liebe ich ja.
00:54:51: Bitte führe aus!
00:54:54: Genau, tue ich mich immer schwer mit dem ersten Moment so ein Etikett mehr anzuhäften.
00:55:01: Und das kommt natürlich direkt die Frage auch wofür könnte es hilfreich sein?
00:55:04: Dass ich jetzt sage, ah!
00:55:05: Ich bin Systemikerin oder
00:55:08: wofur könnte es Hilfreichs sein, dass Etikette abzureißen und sagen nein.
00:55:13: Genau, genau.
00:55:15: Das heißt, ich würde sagen ja, ich bin Systemikerin weil ich mich in der Haltung Nicht weniger als dieser Weltanschauung, ohne mich zu Hause fühle.
00:55:30: Annette steckt ja nett drin und eine meiner größten Christian Strengths gibt da so ne Stärkenauswertung Empathie.
00:55:39: Ich hab den Test schon oft gemacht.
00:55:41: Den Lack empathies weit oben.
00:55:44: Sehr blau sehr beziehungsorientiert als Mensch.
00:55:46: Und ich habe damit manchmal auch gehadert weil die Zuschreibungen von außen nett zu sein.
00:55:53: Also ich hatte dann einen Struggle in der Beziehung, was ist das eigentlich für eine Zuschreibung von außen?
00:55:58: Mittlerweile würde ich unter anderem sagen dass es für mich auch mit einer Haltung und Werten verbunden ist.
00:56:04: Die so fundiert sind, dass okay ist wenn jemand mich als nett oder wertschätzend oder respektvoll erlebt weil das Teil dieser ganz klaren Haltung ist die ich uns allen irgendwie auch mehr finde und selbst gegenüber und vor allem natürlich auch nicht vor allem und den anderen Und auch am liebsten auch den Tieren und der Natur gegenüber.
00:56:26: Also dieses, das hängt zusammen... ...und wir können nicht einfach das eine tun und denken es hat keine Auswirkungen.
00:56:33: also deswegen ja davor stehe ich mich als sehr systemisch arbeitende um das ein bisschen zu umschiffen.
00:56:43: Und ich bin auch Arbeiter- und Kunstpsychologe, ich bin Personalerin, aber könnte jetzt noch vieles andere dazu tun was sich auch Bin, aber
00:56:57: ja.
00:56:58: Bist du systemisch?
00:57:01: Ich verweise auf die Podcastfolge mit Till in der er das Redezept in die Hand genommen hat und mich interviewt hat.
00:57:07: Nein Quatsch!
00:57:07: Aber ich kann es auch kurz kommentieren.
00:57:10: Ich würde sagen schon weil ich damit gewisse Werte verbinde Und ich mag manchmal die Zugehörigkeit zu gewissen Gruppierungen.
00:57:19: Ich habe da gerade vor kurzem mit einer Kollegin eher aus dem Musiktherapeutischen Bereich auch drüber diskutiert, weil sie meinte wozu ist das wichtig?
00:57:26: Du sagst es häufiger!
00:57:27: Du redest häufiger in wir, sagst viresystemiker und so weiter... ...und ich glaube ich hab da so mein Zuhause gefunden, welch uns als Gemeinschaft mit unseren Werten So wie wir anderen begegnen als sehr wohlwollend, sehr wertschätzend und sehr perspektiv erweitert erlebe.
00:57:48: Und nicht eben in dieser Wertwelt gut aufgehoben fühle weil wir auch beispielsweise häufig sehr bunt sind.
00:57:56: also ich habe noch nie Menschen kennengelernt Ich habe nie andersherum, seitdem ich die systemische Weiterbildung gemacht habe, habe ich festgestellt.
00:58:07: Ach so!
00:58:07: Ich bin gar kein Einhorn.
00:58:11: In einer gewissen Gruppierung im richtigen Kontext bin ich eine von vielen.
00:58:15: Also ich bin bunt und alle anderen sind abbunt.
00:58:17: Das darf so sein.
00:58:19: Und das halt gepaart miteinander – also die Wertewelt wie wir einander begegnen, kollegial allgemein Menschen da draußen oder eben in unseren... Coaching oder Beratungskontexten.
00:58:30: Hier habe ich Kontexten auch und das gefällt mir sehr gut, somit bin ich gerne Systemikerin.
00:58:35: Ja.
00:58:37: Es war total schön zu sehen wie gerade deine Augen geleuchtet haben bei dem Erkenntnis.
00:58:41: Ich bin ja kein Einhörnern!
00:58:42: Ich hab hier auch so eine Gruppe in der viele Einhörende stecken oder Zebras.
00:58:49: Das ist ja auch dieses wunderbare Bild der Zebras des Bundes.
00:58:51: Das hat mich schon so oft geholfen.
00:58:55: Ja, tatsächlich dachte ich gerade das ist auch was mir guttut.
00:58:58: Gerade auch in diesem wenn vielleicht vieles andere sich an gewohntem so ein bisschen ja löst dieses Systemische und mit Systemischen sich zu treffen und da sich auszutauschen dass es gut tut eine Zugehörigkeit dann auch zu haben.
00:59:17: Dafür kannst du teilweise hilfreich sein.
00:59:20: Und umgekehrt verstehe ich aber auch den Widerstand.
00:59:23: Also dieses was du auch beschrieben hast, bist ja nicht nur sondern auch.
00:59:28: Also so das vielleicht?
00:59:30: Dann vielleicht aber auch möglicherweise ein unbewusster Widerstand zu einer Gruppierung dazugehören zu wollen weil stell dir vor die Gruppierungen nimmt plötzlich eine andere Fahrer und Vormann Die uns nicht gefällt.
00:59:41: und dann haben wir über Jahre gesagt Wir sind dieser Gruppierungs zugehörig und müssen jetzt zeigen dass wir vielleicht eine andere Identität haben mit unseren Werten weiter konform gehen, aber die Gruppierung sich leider verändert hat.
00:59:56: Möglicherweise ist es auch noch ein Überbleibsel aus unserer geschichtlichen Vergangenheit das Gruppierungen gerne mal in Frage gestellt werden weil wir Sorge haben dass eben das falsche Setting wird wie aktuell politisch ja auch sehr stark beäugen können.
01:00:11: Möglicherweise hat es auch mit dem Wert des Individuen zu tun, dass wir alle etwas besonderes sein wollen und uns vielleicht auch von Gruppen abheben wollen.
01:00:19: also ich könnte da jetzt frei assoziieren ist mir dazu noch ein Feld und verstehe somit auch vielleicht einen Widerstand.
01:00:26: ganz egal welche von meinen Formulierungen jetzt auf dich im Zug trafen verstehe, aber im allgemeinen den Widerstand manchmal nicht sich einer speziellen Kopiog oder Rollerheit zuordnet zu freuen.
01:00:41: Ich habe zwei Fragen
01:00:43: gesagt!
01:00:45: Ich habe zwei Fragen zum Ausleiten.
01:00:47: Da kannst du dich mental schon mal darauf vorbereiten, dass wir uns langsam den Gesprächsende zuwenden.
01:00:53: So gerne ich auch mit dir noch weiter plaudern würde es können ja an anderer Stelle fortführen.
01:00:59: und zwar hast du vorhin schon gesagt, dass du diese Begegnungen in Präsenz schätzt und das du dich auch freust.
01:01:05: Räume zur Öffnenheit in Präsens.
01:01:08: Wie siehst du diese ganze Digitalisierungsgeschichte und auch an KI, also hast du da eine Meinung?
01:01:18: Hast du da Gedanken dazu wie sich unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren mit diesem Thema weiterentwickeln wird.
01:01:25: Was meinst du?
01:01:28: Da würde ich mal kurz so machen wie wir vor der Folge gemacht haben auf alle.
01:01:33: Frau
01:01:34: Palade, es ist gleich der Kugelschreiber runtergefallen.
01:01:37: Und ich musste einmal schnauben.
01:01:39: Das
01:01:39: ist okay.
01:01:41: Eine große Frage zum Ende!
01:01:43: Du machst das echt so ein Geschick?
01:01:44: Natürlich!
01:01:46: Ich nehme
01:01:47: mal Ausschnitte ja genau als Antwort rein.
01:01:49: also KI und da geht Digitalisierung.
01:01:53: Ich nenn's jetzt einfach mal als ein Paket wobei man das ja auch nochmal irgendwie trennen könnte.
01:01:57: glaube Hab das erlebt, was für ein Schub war innerhalb von Corona?
01:02:05: Es fand ich faszinierend wie wir plötzlich alle digital arbeiten konnten.
01:02:09: Also auf der Seite Faszinierung von total feste Strukturen und plötzlich tun sich da so neue Gewohnheiten und Möglichkeiten auf.
01:02:19: Das finde ich gut!
01:02:23: Und ich habe es auch.
01:02:25: Also, ich hab selber viel digital gearbeitet in digitalen Räumen und wir haben es auch sehr bewusst zum Beispiel in solchen Lernreisen.
01:02:32: wo's um Coaching-Prozesse.
01:02:33: wie finden sich Menschen?
01:02:35: In Orientierung im beruflicher haben wir das auf mit KI Assistenten versucht zu schauen.
01:02:40: Wie kann man sich vor und nach bereiten und so sehen ah ne dass da gehen Menschen rein und probieren das und haben eine positive Erfahrung.
01:02:49: Ich habe meine Kinder hier als Beispiel, die irgendwie aufmerksam sind.
01:02:52: Kann ich noch mal mit Klo-Di diskutieren?
01:02:56: Also dieses Ausprobieren und sehen was so was möglich ist.
01:03:02: Fand ich einerseits faszinierend und dann kommt aber auch echt dieses.
01:03:07: Ich habe jetzt vor ein paar Tagen Artikel in der Zeit gelesen, wo auch noch mal gesagt wurde, die sich unser Gehirn verändert.
01:03:12: Wenn wir nicht mehr selber schreiben und wenn wir nicht selbst lesen.
01:03:16: Gestern war irgendwie die Nachricht aus Australien, glaube ich, zeitgestehen.
01:03:21: Weiß es nicht genau das irgendwo Regierungsding gehackt wohl auszusehen von einem KI.
01:03:26: also was ich sagen will ist finde ich mit riesigen Bedenken versehen, zu sagen okay steuern geht das selber eigentlich gerade.
01:03:39: Ich erdebe es auch bei anderen Menschen in der Arbeitswelt vor allem komme ich da hinterher also mit Sorgen und Ängsten verbunden und das finde ich in dieser Gleichzeitigkeit so zu sehen.
01:03:52: finde ich wertvoll.
01:03:53: und für mich, wenn ich jetzt einen Strich drunter ziehe.
01:03:55: Was heißt das denn jetzt Annette?
01:03:57: Würde ich sagen, für mich ist es unheimlich wichtig dass wir... Und auch die Chance vielleicht, wenn nicht mal die Brille aufsetzt sozusagen okay aber wie können wir gerade Mensch sein in der Zeit?
01:04:04: Wie können wir dieses Mensch sein grade jetzt in den Vordergrund holen und unsere menschlichen Kompetenzen, die Werte, die Ausrichtung und dann die Karriere danach ausrichten und dafür nutzbar machen und nicht andersrum.
01:04:17: Das wäre eine Eine Hoffnung, einen Wunsch den ich mal hier in dem Podcast und in die Welt mit reingebe.
01:04:26: Und ich selber, ich probiere aus... Ich bin nicht die Erste, die sozusagen alles macht, aber ich probier immer mit aus um den Anschluss nicht zu verlieren und um herauszufinden wo es ist irgendwie auch wirksam und dientig für mich, wo gar nicht effizienter werden, sehr genial!
01:04:41: Wo kann das menschlich begleite unterstützen?
01:04:45: und bin gleichzeitig ein Mensch, der in Verbindung, Verbundenheit, in Resonanz gern ist.
01:04:52: Und das kann mir die KI und der digitale Raum nicht oder nicht so sauber geben.
01:04:57: Ja
01:04:58: finde ich schön.
01:04:59: also man grundsätzlich wäre auch dabei zu sagen lasst mal die Chancen nutzen, die sie uns bietet vielleicht gerade bei Standardprozessen Arbeitserleichterung mit dem etc.
01:05:11: dann aber auch Grenzen erkennen und auch benennen.
01:05:13: Und die auch ziehen und zu sagen so, jetzt ist mir Folgendes wichtig!
01:05:17: Ich habe tatsächlich auch da die Erfahrung gemacht.
01:05:19: ich hab in dieser Zeit in der ChatGPT so bekannt wurde und damit die ganzen generativen KI's halt... uns als Gesellschaft erreicht haben.
01:05:28: Habe ich alles ausprobiert, also alles ist jetzt übertrieben das geht natürlich gar nicht.
01:05:32: aber ich habe wirklich viele ausprobierte.
01:05:33: Ich hab ein ganzes Treadalboard voller Tooltips, habe ein paar Einführungsveranstaltungen zu KI als Trainerin gegeben und bin da voll einmal kurz auf der Welle mitgeschwommen und habe dann festgestellt oh eine Sättigung ist entstanden.
01:05:47: interessant!
01:05:48: Und meine Sehnsucht nach echter Musik, nach Begegnung in Präsenz weiterhin schreiben aus dem Moment heraus und nicht mithilfe von KI,
01:05:59: etc.,
01:06:01: die ist geblieben.
01:06:02: Und ich würde weiter nicht ablehnend unterwegs sein und bin auch ganz offen und gucke was sich eben so noch ergibt um eben diese Chancen zu nutzen und wäre trotzdem nochmal mehr.
01:06:12: sowie du halt Fan der Begegnung in Präsenz und dieses Spüren von Resonanz und auch das kann KI mir nicht geben.
01:06:19: Also ihr werdet den da glaube ich recht ähnlich.
01:06:25: So, es ist unendlich nett sich mit dir so zu unterhalten öffentlich und dich auf diese Art und Weise kennenzulernen.
01:06:31: Als Abschlussfrage mag ich dir gerne noch folgende Mitgeben toffer auf eine Antwort wenn alle Menschen systemisch agieren würden was würde sich deiner Meinung nach verändern?
01:06:48: Nichts weniger als Weltfrieden.
01:06:51: Das wurde schon mal gesagt hier, du bist nicht die Erste!
01:06:54: Ja ja ich könnte es nochmal anschauen, dass man wäre, wenn wir das gesagt haben.
01:06:58: Weltfriedens?
01:07:00: Ich glaube wir würden uns weniger als Maschine als Steuerball leben sondern vielleicht...ich habe mich gerade daran erinnert an letztes Wochenende wo ich im Wald war und unterwegs war und vielleicht würden wir mehr Faszination für das haben, welchen Teil wir eigentlich, also bevor wir eigentlich teil sind um zu sehen.
01:07:23: Oh ja da stehen die einzelnen Bäume aber unten drunter sind die alle so verwoben mit Risiken.
01:07:28: wie können kommunizieren wenn ich was eine mache hat dass ne Auswirkung auf etwas anderes?
01:07:36: und gleichzeitig kann ich das gar nicht so leicht steuern, weil es so komplex ist.
01:07:41: Und das würde für mich heißen was gefragt man?
01:07:43: Was würde dann passieren wenn wir alle machen?
01:07:45: Wir würden uns verbunden für dieses in Verbindung sein und gleichzeitig auch ein bisschen freier, weil mir das alles gar nicht verantwortlich auf jedes einzelne Detail sind und nicht in dieser Steuerungsfunktion die ganze Zeit sitzen müssen.
01:07:58: vielleicht Das kann mir gerade dieses Wald als neben dem Weltfrieden so besetzt war nämlich das.
01:08:07: Nehmen wir alles, ich nehme Weltfriede und Wald genau.
01:08:11: Danke dir!
01:08:12: Falls jemand sich jetzt noch die Frage stellt was verwirkt sich eigentlich noch hinter diesen Systemischen?
01:08:17: Wir haben ja auf unserer Website auch systemischesnetzwerk.de tatsächlich auch ein Wertekodex und sollte jemand jetzt noch ein bisschen Orientierung suchen und sich fragen was könnte eigentlich systemisch bedeuten dann... Herzliche Einladen, die Websites zu besuchen und uns den Wertekodex aufzurufen.
01:08:33: Das vielleicht nochmal an dieser Stelle?
01:08:35: Die Gabel im Podcast habe ich dem hier noch nicht erwähnt.
01:08:38: Lieber Nette!
01:08:39: Vielen Dank für das schöne Gespräch am Freitagmorgen.
01:08:42: Welche Frage hätte ich dir unbedingt noch stellen sollen?
01:08:47: Was mir durch den Kopf geht, worüber wir nicht gesprochen haben ist wie ich konkret arbeite.
01:08:51: Welche Methoden ich nutze?
01:08:53: Wie ich was angehe und da würde ich sagen wenn ich auf die Zeit schiele das machen wir jetzt noch.
01:08:57: Sondern dann komme ich nochmal.
01:08:59: oder zu einem Methoden-Podcast dieses okay, wie arbeite ich konkreter mit dem Team dass man so dieses Gefühl dafür kriegt ok wie wie machst du das?
01:09:08: Das habe ich glaube ich so explizit nicht beantwortet vielleicht eher indirekter über die Fälle über die wir gesprochen haben oder über die Haltung Ja,
01:09:16: das hab ich gehört.
01:09:20: Okay, das ist aber ein schöner Chieser.
01:09:22: Das heißt natürlich ... es ist immer spannend auch zu erfahren wie sieht dann eigentlich konkret die Arbeit aus?
01:09:29: Aber so finde ich wurde auch noch mal deutlich, wie wichtig die Haltung dahinter ist also die Haltungen, die unser Verhalten unsere Gesprächsführung auch prägt.
01:09:37: und da danke ich dir sehr dass du das so beschrieben hast oder ausgeführt hast.
01:09:42: mit welchem Gefühl verabschieden wir uns voneinander?
01:09:46: Ich verabschiede mich mit Dankbarkeit.
01:09:48: Ich bin ganz froh, dass du mich in den gemeinsamen Raum hier genommen hast und so durch das Gespräch geführt hast und wir uns ein bisschen treiben haben lassen.
01:09:57: Ich habe mich ganz wohl gefühlt.
01:09:59: Danke mir!
01:10:00: Das freut mich.
01:10:01: Ja ich empfinde Freude.
01:10:03: Es fing schon an unserem Einschwingen und hat sich im Gesprächstelauf so ergeben.
01:10:08: Und ... Auch an anderer Stelle vielleicht noch mal über die Theorie U, falls du irgendwann weiter vorankommst zu sprechen.
01:10:17: Ich bin mir gar nicht sicher ob wir das sogar mal im Club hatten.
01:10:20: kannst du mal darüber nachdenken wenn es dann soweit ist ob du mal einen systemischen Clubabend dazu gestaltet hast.
01:10:25: also ich bin ein bisschen inspiriert und auch noch was von unserem Einschwingen inspiriert worden zu einer neuen Idee da von der Zähle dich dir dann wie aufgelegt haben so wird.
01:10:34: herzlichen Dank dafür dass du mich unbewusst inspiriert hast.
01:10:39: Genau, und an unsere Zuführenden.
01:10:41: Wir freuen uns wenn euch die Folge gefallen hat.
01:10:44: falls ihr etwas daraus mitgenommen habt dann teilt das gerne in den Kommentaren auf der Plattform Eurer Wahl worüber ihr unsere Podcast gehört habt oder schreibt uns eine Nachricht.
01:10:55: die Kontaktdaten in Richtung Annette findet ihr in dem Shownots genauso auch die vom systemischen Netzwerk.
01:11:02: Wenn ihr näher ranrücken wollt und sagt, irgendwie ist das cool was die machen dann schaut gerne auch mal bei einer unserer Veranstaltung vorbei oder überlegt ob wir Mitglied unseres Netzwerkes werdet.
01:11:12: Dann gibt es mehr Annettes dort in diesem Kreis die auch andere Namen haben Und wir freuen uns wenn wir uns bei der nächsten Episode wieder bekegnen können oder zumindest einen Resonanzraum für zuhören erörschenden.
01:11:28: Lieber Annette, ich wünsche dir einen schönen Tag!
01:11:30: Liebe Grüße aus Hamburg nach Köln und auf breit was gut.
01:11:34: Tschüss!
01:11:34: Die Grüße gehen zurück!
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